März

Ihr hört morgens einfach nur Radio. Aber einfach ist da gar nichts. Zum Glück hat man ein Team, seine Routinen und eine solide journalistische Ausbildung, auf die man sich verlassen kann … meistens … manchmal … wenn’s gut läuft … Was ist berichtenswert und was nicht? Warum soll das Gänseblümchen, das mir jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit tapfer zuwinkt, nicht auch mal in die Medien dürfen? Es leistet einen wertvollen Dienst an der Menschheit mit seiner kleinen Dosis Utopie und Eskapismus.

Uli Höhmann (er)presst die Nation mit seinem Pressekabarett. „Höhmann grillt das Virus, markuslanzt sich an eine Tastatur und hakt ultra tough nach bei der KI“, Wirres, Entwirrendes und alles zum Kreischen komisch oder zum Schmunzeln gut. Er schreibt, spricht und produziert seit über zwanzig Jahren Glossen, Satiren, Comedies und lustige Szenen für öffentlich-rechtliche Radiosender.

Seit 2018 zieht es ihn immer mehr auf die Bühne zu Poetry Slams und vor allem zum Kabarett. 2021 war Uli Höhmann Stipendiat des ersten Zungenspitzerseminars.

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Wien… das ist a Wahnsinn mit Moritz Stoepel & Christopher Herrmann

 

Wien, du sterbende Märchenstadt… du HerzBlutStadt meiner Träume… Wien, Wien, nur Du allein… Kaffeehaus, Theater, der Steffl, der Wein… und im Prater blühn wieder die Bäume. Der Schauspieler Moritz Stoepel und der Musiker und Komponist Christopher Herrmann entführen ihr Publikum mit Schmäh & Charme auf einen satirisch-melancholischen Streifzug durch die bunte und schwarze Wiener Seele. Berühmte Kaffeehausliteraten wie Karl Kraus kommen zu Wort. Umrahmt von musikalischen Gustoschmankerln von Schubert, Mozart und Falko.

 

Es spielen: Moritz Stoepel (Schauspiel) / Christopher Herrmann (Cello)

 

 

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Maik Martschinkowsky // Das Wird man ja wohl noch differenzieren dürfe

WIESBADEN PREMIERE

Satire, Texte und Skepsis mit Maik Martschinkowsky.

Wenn ein Holzweg auch noch brennt, rennen ihn die Leute nur umso schneller entlang. Und halten das dann trotzdem für eine gute Idee. In seinem Programm »Das wird man ja wohl noch differenzieren dürfen« wirft Maik Martschinkowsky einen Blick auf die beliebtesten Strecken mit Brennpotential und sucht nach Abwegen von den Abwegen. Dazu benutzt er alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel. Also vor allem Reden, Vorlesen, Parodieren und manchmal sogar ein paar Soundeffekte.

 »Tagesaktuell und durchgehend auf der Höhe seiner Zeit imponiert Maik Martschinkowsky der Jury als ein politischer Kabarettist, der klar Stellung zu den brennenden Themen unserer Zeit bezieht. Auf der Bühne zeigt er sich wandlungsfähig und beleuchtet kritisch ganz unterschiedliche Blickwinkel auf neue und altbekannte Themen.«

– Jury des Reinheimer Satirelöwen

 »Niemand kann so gut Fragen beantworten, die man nicht gestellt hat!«

– Marc-Uwe Kling

 

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© Dominik Reichenbach

Matthias Ningel // Widerspruchreif

Literarisches Klavierkabarett

In seinem vierten Bühnenprogramm präsentiert sich Matthias Ningel als Beobachter mit dem Blick fürs Paradoxe. Er reflektiert das Weltgeschehen in einem Zerrspiegel, sieht Unstimmigkeiten und gelangt zu einer simplen Erkenntnis: Das Wesentliche ist das Widersprüchliche! So findet er die Schönheit im Hässlichen, das Faszinierende im Abstoßenden, die Anmut in der hölzernen
Bewegung und die Poesie im Profanen.

Naheliegend, dass Ningels neue Geschichten und Klavierlieder allesamt zwiespältiger Natur sind:
Ein fröhliches Jagdlied, in dem Jäger zu Gejagten werden, ein demolierter Walzer über die Feindschaft unter Freunden, ein Schauerlied über einen Kirmesbesuch, der die Frage aufwirft: Wo
ist es eigentlich gruseliger – innerhalb oder außerhalb der Geisterbahn? Sehen sie einen Hasen oder eine Ente? Ningel sieht den Wolpertinger! Und statt schwarz zu sehen, greift er nach dem rettenden Wasserfarbkasten und zeichnet ein buntes Panorama der Aussichtslosigkeit: Herrlich wuselig, schwindelerregend musikalisch und von wimmelndem Witz.

Widerspruchreif ist ein Kabarettprogramm voller Musik, Humor, Philosophie und Stand-Up-Prosa und eine Quelle disparater Empfindungen: schockierend-heiter, betörend-verstörend und
aufrichtig-flapsig. Ob sie hingehen sollten? Entscheiden Sie sich frei. Das ist ein Befehl!

www.matthiasningel.de
 

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