Januar

Impro a Day 10:30 Uhr - 16:30 Uhr

Du weißt, was kommt. Du bist immer perfekt vorbereitet. Vergiss es! Dieser Tag wird dein Leben verändern. „Sobald du merkst, dass du dich im Kreis bewegst, ist es Zeit, aus der Reihe zu tanzen.“

Bei IMPRO a DAY schnupperst Du unter der Glaskuppel im Palasthotel die Luft, die einfach anders ist: Bühnenluft. Auf dem Programm steht Improvisationstheater & Körpersprache. Ein Seminar für Einsteiger, Anfänger und Wiederholungstäter. Rhetorik & Selbstbewusstsein stärken und dabei in einem Ensemble Spaß haben!

Verrücktes machen? Mal jemand anderes sein? Das ist alles möglich. Du erfährst, dass Improvisation eine erlernbare Methode ist. Entdecke Deine Körpersprache und Deine unvergleichliche Persönlichkeit. Die Kursleitung liegt in den bewährten Händen des Intendanten Wolfgang Vielsacks vom Theater kuenstlerhaus43 im Palasthotel.

Kursleiter Wolfgang Vielsack ist erfahrener Theaterleiter, Schauspieler, Regisseur und Dr. Hugo Schnipsel, seinerseits Clown im Seniorenheim sowie Intendant des kuenstlerhaus43 und der Sommerfestspiele Wiesbaden.

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In der Wiesbadener Bahnhofstraße wohnen während des Zweiten Weltkriegs zwei Familien. In der Nummer 46 lebt die jüdische Familie Strauss, in der Hausnummer 44, die Familie Moos – bis zum Kriegsende überzeugte Nazis. Veronika Moos, Malsaalchefin des Hessischen Staatstheaters, ist tief in ihre eigene Familiengeschichte sowie in die der Nachbarn eingetaucht. Aus ihrem Buch lesen Schauspieler*innen des Ensembles.
 

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ImproShow | Improvisiert inspiriert ungeniert

31. Januar 2026 | 19:30 - 21:30

 

ImproShow im Rahmen des Improsiv-Wochenendes

Wenn das Licht angeht, beginnt das Unvorhersehbare: Keine Texte, keine Probe – nur Ideen, Spielfreude und der Zauber des Moments.

Beim Impro-Abend „Improvisiert, inspiriert, ungeniert“ formt das Ensemble des kuenstlerhaus43 unter Leitung von Wolfgang Vielsack aus spontanen Zurufen des Publikums ganze Welten: humorvoll, berührend, verrückt oder einfach menschlich.

Begleitet von Michael Bibo am Klavier entstehen Szenen, Figuren und Geschichten, die so nie wieder zu erleben sind – ein Theaterabend voller Überraschungen und Lebendigkeit.

Der Abend ist eingebettet in das Improsiv-Weekend und zeigt, dass wahre Magie dort beginnt, wo nichts festgeschrieben ist.

 

Mitwirkende: Alina Stemmerich, Wolfgang Vielsack & diverse andere coole Leute, Michael Bibo (Klavier)

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Februar

IMPROLABOR (B) | BASISKURS

Ab 4. Februar 2026 | 19:30 - 22:00

8-wöchiger ImproWorkshop für Einsteiger & Wiederholungstäter

„Einfach mal ausprobieren, könnte ja gut werden!“.

Dieser Impro-Workshop richtet sich an alle, die darauf brennen, Spontanität auf einer Bühne auszuprobieren. Ob im Alltag oder im Beruf! Souverän auf Unvorhergesehenes zu reagieren, ist keine Kunst, sondern eine Sache der Übung.

Kursleiter Wolfgang Vielsack gibt Impulse für Körpersprache, Stimme oder selbstsicheres Auftreten. Es wird viel gelacht und am letzten Kursabend ist es dann so weit: die Werkshow mit Musiker, die alle begeistert. Publikum, was aus Freunden, Bekannten oder Familie besteht belohnt die Teilnehmenden mit viel Applaus.

Immer mittwochs jeweils 19:30 Uhr:

 

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Kann denn Liebe Sünde sein?

6. Februar 2026 | 19:30 - 22:00

UFA-Melodien zum Leben erweckt

Beschwingt verführt Sängerin Lasarah Sattler ihr Publikum zu einer musikalischen Reise in die glanzvollen Jahre des deutschen Films. Mit einzigartiger Stimme und einfühlsamer Interpretation erweckt sie bekannte UFA-Melodien aus den 20er und 30er Jahren zu neuem Leben.

Gefühlvolle Klavierbegleitung und nostalgische Orchesteraufnahmen vom Grammophon lassen das Publikum in Erinnerungen schwelgen. Es lässt sich verzaubern mit Klassikern wie „Ein Freund, ein guter Freund“ oder “Irgendwo auf der Welt“ und führt die Zuhörerschaft durch die Welt der deutschen Filmoperette. Da dürfen der „Blaue Engel“ und die „Drei von der Tankstelle“ nicht fehlen.

Die Sängerin präsentiert neben den Evergreens amüsante Anekdoten und faszinierende Geschichten. Sie plaudert aus dem Nähkästchen über Schauspieler, Stars, Skandale. Durch sie wird die Magie einer untergegangenen Filmwelt und Filmoperetten-Ära wieder lebendig.

 

 

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La môme Piaf

7. Februar 2026 | 19:30 - 21:30

 

MUSIKALISCHER THEATERABEND

Leben. Lieder. Leidenschaft der Édith Piaf

Nur mancher Musik gelingt es, Menschen über die Zeiten hinweg zu fesseln. Die Musik von Édith Piaf – la môme Piaf, dem „Spatzen von Paris“ – vermag dies mit einer fast unwirklichen Kraft.

„La môme Piaf“ ist ein einzigartiges Bühnenstück und Konzert, eine eindrucksvolle Hommage an das Leben der legendären Chansonsängerin. Sängerin Lasarah Sattler, in Begleitung ihres begnadeten Akkordeonisten Vadim Baev, lässt Édith Piaf für einen Abend wieder auferstehen.

Das Stück entführt die Zuschauer auf eine emotionale Reise durch Piafs bewegtes Leben. Zitate und Briefausschnitte lassen die faszinierende Biografie des „Spatzen von Paris“ lebendig werden. Intime Einblicke aus Piafs Tagebuch und Erzählungen über bedeutende Momente verweben sich zu einem mitreißenden Narrativ.

La môme Piaf“ präsentiert eine reichhaltige Auswahl von 25 Titeln aus Piafs Repertoire. Klassiker wie „Non, je ne regrette rien“ und „Padam“ werden genauso berührend dargeboten wie seltene, unveröffentlichte Lieder, die das Publikum verzaubern.

Tauchen Sie ein in das Schicksal und die unsterbliche Musik von Édith Piaf, präsentiert in einem exklusiven Soloprogramm, das die Seele berührt und die Zeit für einen Augenblick stillstehen lässt.

Mit: Lasarah Sattler (Gesang) und Vadim Baev (Akkordeon)

 

 

 

 

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Das Rheingauer Streichquartett hat ungewöhnliche und selten gespielte Werke von den baltischen Komponisten Mikalojus Konstantinas Ciurlionis und Arvo Pärt ausgewählt. Höhepunkt des Konzerts ist das Klaviersextett zu vier Händen von dem jüdischen Komponisten Salomon Jadassohn mit zwei hervorragenden Gästen am Flügel.

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„Ich habe mich von deinem Vater befreit und dachte, jetzt wird alles besser.“ Nach „Die Freiheit einer Frau“ kehrt Édouard Louis zur Geschichte seiner Mutter zurück. Zu einer Frau, die sich schon einmal befreit hat. Von Alkohol, Gewalt und Scham, vom Schweigen. Und deren Geschichte sich zu wiederholen droht, als sie eines Nachts den Sohn anruft, während ihr neuer Partner sie im Hintergrund rüde beschimpft. Schritt für Schritt plant der Sohn mit ihr den Ausbruch, ein neuer Anfang gelingt, aber wie geht das Leben weiter, wenn man Freiheit nie gelernt hat? Die mit dem Nestroy-Theaterpreis ausgezeichnete Regisseurin Sara Ostertag inszeniert – erstmals am Hessischen Staatstheater Wiesbaden – die Fortschreibung der Geschichte von Monique Bellegueule.
Dabei lässt Ostertag Sprache, Musik und choreografische Elemente ineinandergreifen und zu ausdrucksvollen Bildern werden, welche die Gewalt und den Kampf um Befreiung körperlich erlebbar machen. Musik als auch Choreografie zitieren aus Werken (u.a. von Pina Bausch und DV8 Physical Company), die sich mit Extremerfahrungen von Weiblichkeit und Queerness auseinandersetzen und verweisen damit auf das Beispielhafte der Geschichte der Familie Belleguele.
 

Wieviele Frauen würden ein anderes Leben wählen, wenn man ihnen das entsprechende Geld überwiese?

Édouard Louis, aus "Monique bricht aus"

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Sinfoniekonzert goes Tanzfläche: Poulencs Tanzsuite entstand für die Ballets Russes und entführt ihr Publikum in das wilde Treiben der 20er-Jahre Salons. Im Ballett „Petruschka“ trifft Marionettenspiel auf die Realität tödlicher Eifersucht, was Strawinskys Musik mit feiner Ironie und russischen Volkstänzen nachzeichnet. Die junge Ausnahmegitarristin Laura Lootens spielt Joaquín Rodigos populäres Gitarrenkonzert, das seinen blinden Schöpfer zum spanischen Kulturbotschafter und Volkshelden machte. Für dieses Konzert kehrt Chin-Chao Lin, Chefdirigent am Stadttheater Klagenfurt, nach Wiesbaden zurück.

Konzerteinführung 45 Minuten vor Konzertbeginn im Friedrich-von-Thiersch-Saal

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Goethe & Schiller vom Sockel gehauen!

Poetisches Entertainment… das ist Poetry Slam. Schlamm-Catchen der Worte. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat tragen Slammer Geschichten, Gedanken und Gefühle auf die Bühne. In Zimmertheater-Atmosphäre. Poeten aus ganz Deutschland oder regionale Verbal-Urgesteine! Lyrische Hausfrauen, hysterische Germanisten oder ungereimte Neulinge… Alle kämpfen um den Goldenen Bleistift.

Spektakuläres Feuerwerk der Worte! Das Publikum keucht vor Spannung. Gemeinschaftliches Lachen. Inspiration zum Mitnehmen. All dies ist Poetry Slam. Textgestalter, talentierte Vortragskünstler oder originelle Originale… im Kampf um die Dichterkrone. Und das Publikum entscheidet über Niederlage oder Sieg. Poetry Slam… Tagesschau, Satire-Show, Hörbuch und Poesiealbum… Poetry Slam vereint sie alle. Seien Sie dabei!

5 Poeten haben 5 Minuten, ein Moderator, eine Jury und viele begeisterte klatschenden Hände. Am Ende kann es nun einen Champion geben. Wer das wird, das entscheidest DU!

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Frauenzimmer – Exzentrische Lieder

13. Februar 2026 | 19:30 - 21:30

GASTSPIEL Marie Hartmann on Stage

Nice! Nicer! Woman-Nicer!

Es geht nicht anders! Frauen sind das Thema dieser Bühnenshow. Lebhaft-humorvoll-eigenwillig präsentiert Schauspielerin und Sängerin Marie Hartmann mit ihrer Begleitung am Piano eine ganze Palette an Themen, die für Frauen überlebenswichtig sind.

Die Lieder von Friedrich Hollaender, Trude Hesterberg, Ute Lemper und Georg Kreisler erzählen Geschichten, in denen Frauen sich wiederfinden. Pubertierende, die irrational nach sich selbst suchen, erwachsene Frauen, die ihr Spiegelbild hinterfragen. Augenzwinkernd werden typisch weibliche Neurosen karikiert. Und natürlich kommen viele dramatische Facetten der Liebe zur Sprache.

Das Publikum der Sommerfestspiele Wiesbaden kennt Marie Hartmann bereits als ausdrucksstarke und markante Königin in „7 Zwerge rocken den Wald“.

Der Wiesbadener Kurier feierte sie damals als Inkarnation von Nina Hagen. Für ihr Soloprogramm „Frauenzimmer“ also die perfekte Basis für noch viel mehr!

Mitwirkende: Marie Hartmann (Gesang & Schauspiel), Antonius Nies (Klavier)

 

 

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Sind Celeste und Noah gefährliche Wutbürger*innen oder völlig zu Recht besorgt? Im Stil eines fiktiven Doku-Dramas wird die Geschichte eines jungen Paares erzählt, das sich online kennenlernt, aber digitales Datensammeln ablehnt, das den Klimawandel fürchtet und vor Chemtrails warnt. Ihren Frust über den Zustand von Politik, Gesellschaft und Demokratie teilen die beiden bald nicht nur miteinander, sondern mit einer stetig wachsenden Zahl von Follower*innen auf ihrem Videokanal. Immer mehr kapseln sich Celeste und Noah von der Gesellschaft ab und radikalisieren sich - bis man die beiden tot auffindet. Ein Suizid oder staatlich sanktionierter Mord? Regisseur Jan Bosse bringt mit „Entrückt“ ein humorvolles, spannungsgeladenes Stück auf die Bühne, in dem Wahrheit, Fake News und Paranoia Hand in Hand gehen.
Spätestens seit der Coronapandemie flammen Diskurse um Fake News und die Hoheit über die Wahrheit auf. Handelt es sich um reale Gefahren zunehmender diktatorischer Tendenzen des Staates, gegen die sich die Bürger*innen zur Wehr setzen sollten oder eine Art sich ausbreitender medienverstärkter Massenparanoia bedingt durch soziale Isolation? Lucy Kirkwood verortet ihr Drama im Großbritannien der 2010er- und frühen 2020er-Jahre. In seiner Thematik weist es aber geografisch wie zeitlich weit über diesen Kontext hinaus und gewinnt nicht zuletzt durch die neuesten Entwicklungen in Amerika zynische Aktualität.

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1984 – George Orwell | Interaktiv-szenische Diktatur

Winston Smith ist Schriftsteller in einer totalitären Diktatur der Überwachung und Säuberung. Menschen verschwinden, Worte verschwinden. Die Vergangenheit wird geändert oder ausgemerzt. Das Auge des Großen Bruders schläft nicht. In einer Zeit, in der Stahlbeton die grünen Wiesen frisst, passiert Winston etwas, das längst zertreten wurde: Liebe. Er verliert sein Herz an die viel jüngere Julia.

Beide schließen sich der Widerstandsgruppe „Bruderschaft“ unter der Leitung des undurchsichtigen George O’Brien an. Sie werden denunziert. Beide geraten zwischen die Mühlsteine des Regimes, welche Herzen, Rückgrat, Geist und Willen brechen will.

In einer Zeit der Fake-News, der Bad News, des Unwortes „Lügenpresse“ und in einer Zeit der vermeintlichen Gleichschaltung leben wir. Cookies, ein Mittel der Überwachung? Smartphone hört mit? Meinungsfreiheit? Der gläserne Mensch – Freiheit durch Digitalisierung? Ist staatlich angeregtes Gendern ein Instrument der Kontrolle?

Aber halt. Das klingt alles so negativ. Besuchen Sie uns im Ministerium der Liebe! Wir versichern, dass es hier keine Überwachung durch Kameras gibt. Im Palasthotel ist unser neuer Standort. Unser bester Mitarbeiter Winston Smith ist seit 1984 für uns tätig.

Jeder Mensch in Wiesbaden ist uns wichtig. Im Ministerium der Liebe helfen wir, wo wir noch können. Ergreife Partei, dann greift die Partei Dich.

Das theater kuenstlerhaus43 im Palast präsentiert eine interaktive szenische Diktatur, die keiner so schnell vergessen wird: Gnadenlos und mit Augenzwinkern, des Großen Bruders wohlgemerkt.1949: George Orwells Roman „1984“ sprengt den Buchmarkt. Ein utopisches Werk oder Satire? Ein Jahr nach der Veröffentlichung stirbt der Autor an einem rätselhaften Husten.1984: Indira Gandhi wird ermordet, Ronald Reagan verkündet die Bombardierung der Sowjetunion, der erste Apple-Computer wird vorgestellt und Kim Jong-un erblickt das Licht der Welt. Kabelfernsehen kommt in die Wohnungen.

1949: George Orwells Roman „1984“ sprengt den Buchmarkt. Ein utopisches Werk oder Satire? Ein Jahr nach der Veröffentlichung stirbt der Autor an einem rätselhaften Husten.

1984: Indira Gandhi wird ermordet, Ronald Reagan verkündet die Bombardierung der Sowjetunion, der erste Apple-Computer wird vorgestellt und Kim Jong-un erblickt das Licht der Welt. Kabelfernsehen kommt in die Wohnungen.

2024: Alexa hilft, Kameras auf den Plätzen schützen, KI kann dichten und denken, Digitalisierung statt Arbeit. Krieg allgegenwärtig. Alexei Anatoljewitsch Nawalny stirbt unter rätselhaften Umständen.

 

Es spielen:

Winston Smith Michael Kehr | Julia Nathalie Trost | O’Brien / Charrington Wolfgang Vielsack | Syme Susanne Müller

Proles-Sängerin Hannah Dickescheid | Televisor / Stimme des Großen Bruders Oscar Müller

Regie | Wolfgang Vielsack

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1984 – George Orwell | Interaktiv-szenische Diktatur

Winston Smith ist Schriftsteller in einer totalitären Diktatur der Überwachung und Säuberung. Menschen verschwinden, Worte verschwinden. Die Vergangenheit wird geändert oder ausgemerzt. Das Auge des Großen Bruders schläft nicht. In einer Zeit, in der Stahlbeton die grünen Wiesen frisst, passiert Winston etwas, das längst zertreten wurde: Liebe. Er verliert sein Herz an die viel jüngere Julia.

Beide schließen sich der Widerstandsgruppe „Bruderschaft“ unter der Leitung des undurchsichtigen George O’Brien an. Sie werden denunziert. Beide geraten zwischen die Mühlsteine des Regimes, welche Herzen, Rückgrat, Geist und Willen brechen will.

In einer Zeit der Fake-News, der Bad News, des Unwortes „Lügenpresse“ und in einer Zeit der vermeintlichen Gleichschaltung leben wir. Cookies, ein Mittel der Überwachung? Smartphone hört mit? Meinungsfreiheit? Der gläserne Mensch – Freiheit durch Digitalisierung? Ist staatlich angeregtes Gendern ein Instrument der Kontrolle?

Aber halt. Das klingt alles so negativ. Besuchen Sie uns im Ministerium der Liebe! Wir versichern, dass es hier keine Überwachung durch Kameras gibt. Im Palasthotel ist unser neuer Standort. Unser bester Mitarbeiter Winston Smith ist seit 1984 für uns tätig.

Jeder Mensch in Wiesbaden ist uns wichtig. Im Ministerium der Liebe helfen wir, wo wir noch können. Ergreife Partei, dann greift die Partei Dich.

Das theater kuenstlerhaus43 im Palast präsentiert eine interaktive szenische Diktatur, die keiner so schnell vergessen wird: Gnadenlos und mit Augenzwinkern, des Großen Bruders wohlgemerkt.1949: George Orwells Roman „1984“ sprengt den Buchmarkt. Ein utopisches Werk oder Satire? Ein Jahr nach der Veröffentlichung stirbt der Autor an einem rätselhaften Husten.1984: Indira Gandhi wird ermordet, Ronald Reagan verkündet die Bombardierung der Sowjetunion, der erste Apple-Computer wird vorgestellt und Kim Jong-un erblickt das Licht der Welt. Kabelfernsehen kommt in die Wohnungen.

1949: George Orwells Roman „1984“ sprengt den Buchmarkt. Ein utopisches Werk oder Satire? Ein Jahr nach der Veröffentlichung stirbt der Autor an einem rätselhaften Husten.

1984: Indira Gandhi wird ermordet, Ronald Reagan verkündet die Bombardierung der Sowjetunion, der erste Apple-Computer wird vorgestellt und Kim Jong-un erblickt das Licht der Welt. Kabelfernsehen kommt in die Wohnungen.

2024: Alexa hilft, Kameras auf den Plätzen schützen, KI kann dichten und denken, Digitalisierung statt Arbeit. Krieg allgegenwärtig. Alexei Anatoljewitsch Nawalny stirbt unter rätselhaften Umständen.

 

Es spielen:

Winston Smith Michael Kehr | Julia Nathalie Trost | O’Brien / Charrington Wolfgang Vielsack | Syme Susanne Müller

Proles-Sängerin Hannah Dickescheid | Televisor / Stimme des Großen Bruders Oscar Müller

Regie | Wolfgang Vielsack

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GASTSPIEL mit Moritz Stoepel

Auf eine Reise in die fabelhafte Welt der Tiere entführt Schauspieler Moritz Stoepel sein Publikum: tiefsinnig, zärtlich, melancholisch, kritisch, absurd, satirisch und verzaubernd – mit Lyrik und Prosatexten aus vielen Jahrhunderten. Geschichten und Gedichte verwandeln sich in kleine dramatische Kunststücke. Mittels Emotionen und Gedanken werden tote Literaten lebendig.

Schauspieler und Rezitator Moritz Stoepel steht nicht nur auf regionalen Bühnen, sondern ist weltweit zu Hause. Als vielseitiger Solokünstler in eigenen literarisch-musikalischen Theaterprojekten fungiert er als Schauspieler, Sänger, Musiker und Regisseur. Er arbeitet erfolgreich mit international renommierten Musikern und Komponisten zusammen. Neben seiner Theaterarbeit ist er Sprecher für Hörfunk und Fernsehen.

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Applaus – Wenn der Vorhang nicht fällt, sondern funkelt

21. Februar 2026 | 19:30 - 21:30

 

Musical Arts Academy Mainz präsentiert:

Ein Rendezvous mit dem Rampenlicht: „Applaus“ ist kein nostalgischer Blick zurück, sondern eine stilvolle Verneigung vor der großen Revue – mit neuem Taktgefühl und Augenzwinkern.

Hier trifft Fred Astaire auf Gegenwart, Choreografie auf Charme, Broadway-Glamour auf Laufsteg-Lässigkeit. Klassik mit Kante. Große Geste ohne Staub.

Der Abend gleitet nicht über die Bühne – er tanzt. Durchs Publikum, durch Zeiten, durch Genres. Musik, Magie, Bewegung: „Applaus“ ist ein Abend zwischen Glanz und Gänsehaut, der die Vergangenheit feiert, ohne in ihr stehen zu bleiben.

Keine Gala von gestern. Sondern ein nostalgischer Rausch in neuem Licht.

 

Mitwirkende:

Studierende der Musical Art Academy Mainz

Ulrich Cyran | Regie

Kate Nelson | Musikalische Leitung

 

Isabella Arndt | Choreografie

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Der Star dieser irrwitzigen Komödie ist eine mit allen Wassern gewaschene Mutter, die von einem Bassbariton gesungen wird: eine Traumrolle für Ensemblemitglied Hovhannes Karapetyan. Die Handlung spielt im Theater und ist gänzlich abhängig von den Launen, Hierarchiekämpfen und Beziehungsdramen der Sängerinnen und Sänger, die hier zusammenkommen, um eine neue Oper zu proben. Mamma Agata ist eigentlich nur als Reinigungskraft am Theater angestellt, mischt dann aber unverhofft das ganze Ensemble auf und erinnert alle daran, wovon sie ursprünglich einmal im Leben geträumt hatten … In der Inszenierung von Wolfgang Nägele stehen auch Dirigent Paul Taubitz und das Orchester im Scheinwerferlicht.

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Der Krieg zwischen den Brüdern Polyneikes und Eteokles führt zu einer tiefen Spaltung in Theben. König Kreon verweigert dem gefallenen Polyneikes die Bestattung, was Antigone dazu bewegt, sich gegen das Gesetz zu stellen, um ihrem Bruder die letzte Ehre zu erweisen. Konflikte und Gewalt erschüttern nicht nur das Schlachtfeld, sondern auch die moralischen Grundlagen einer patriarchalen Gesellschaft. Antigones Akt des Widerstands, der mit dem Tod bestraft werden soll, bringt das autoritäre System ins Wanken. Der georgische Regisseur Mikheil Charkviani stellt mit seiner ersten Inszenierung am Hessischen Staatstheater Wiesbaden eine demokratische Gesellschaft vor die Frage: Wie bereit seid Ihr, Eure moralischen Werte zu verteidigen?

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Die Feuerzangenbowle

26. Februar 2026 | 19:30 - 22:00

Filmklassiker aber diesmal in Farbe

Bitte nur einen winzigen Schluck

Der Alterspräsident Geheimrat Aribert Fröbel, des exklusiven Wiesbadener Clubs „Ignis Forcipes Punch“, lädt ins Palasthotel, wohin sonst! An diesem Abend soll der bekannte Literaturpreisträger Dr. Johann Pfeiffer seinen neusten Roman „Eine Feuerzangenbowle“ vorstellen.

Wie beim Filmklassiker mit Heinz Rühmann läuft dann alles aus dem Ruder, wenn Pfeiffer mit drei „f“ sich entschließt, nochmal die Schulbank zu drücken. Ein turbulentes Abenteuer voller Witz, jugendlicher Leichtigkeit und unvergesslicher Lehrerfiguren. Ein Kultklassiker der deutschen Filmgeschichte wird lebendig, weckt nostalgische Erinnerungen und bringt generationsübergreifend ganze Familien zum Lachen.

Die Zuschauer erwartet eine komödiantische Inszenierung von Wolfgang Vielsack im mondänen Palasthotel begleitet von Musik mit Liedern um die Jahrhundertwende und historischen Kostümen.

Dabei werden die Gäste direkt ins szenische Geschehen mit einbezogen, werden wieder zu Primanern und erleben die Streiche ihrer Schulzeit. Wer mag, darf auch selbst im Frack, mit Knickerbockerhose oder Zylinder erscheinen. „Das ist natürlich keine Voraussetzung.“

Mitwirkende:           

Julia K. Braun, Uli Höhmann, Oliver Lemki, Nathalie Trost, Patrick Twinem, Wolfgang Vielsack / Annegret Cratz & Josh Platman (Musik)

Wolfgang Vielsack (Regie)

Hannah Dickescheid (Regieassistenz)

Uta Kindermann (Theaterfassung)

Melanie Krombach (Maske)

Moritz Lienenlüke (Technik)

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