März

Verrückt sein heißt ja nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert“.

Isa hat einen Knacks. Das ist der freundliche Ausdruck dafür, im Hirn nicht ganz gerade zu sein. Deshalb lebt sie hinter einer doppelt gesicherten Tür. Deshalb steht sie an einem Fenster aus Sicherheitsglas. Doch Isa haut ab. Da gibt es die Autobahn, das brüllende Monster aus Beton. Der ist kalt. Doch Schatten brennen sich auf ihm ein wie eine Tätowierung, von allen, die da gehen, die Isa begegnen: Fremde Fremde und Gestalten sonderbar seltsam.

Ein Road-Movie voller Poesie, mit so vielen Fragen zu Sinn und Suche, mal zum Lachen, mal zum Weinen. „Ich kann mich nicht erinnern. Es gibt ein Bild von mir, wo ich eine Schultüte habe, und die Schultüte ist gelb.“ Die Bilder verschwimmen wie die Gedanken verschwimmen schwimmen schwimmen fort.

 

„Herrndorfs Poesie ist pur und direkt, unendlich traurig und berückend schön“, schreibt die Frankfurter Rundschau. Bekannt wurde der Berliner Autor im Jahr 2010 durch seinen Bestsellerroman „Tschick“. Den Plot über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter verfilmte Regisseur Fatih Akin.

Herrndorfs Roman „Bilder deiner großen Liebe“ ist sozusagen ein Spin-Off, in dem er den Blick des Lesers auf die Figur „Isa“ lenkt. Der Text blieb ein Fragment. Drei Jahre später beging Wolfgang Herrndorf Suizid.

 

Der Wiesbadener Schauspieler und Regisseur Ulrich Cyran ist Dozent an der HfMDK Frankfurt a. M. und arbeitet für die Musical Arts Academy Mainz. Er inszeniert und spielt deutschlandweit an diversen Bühnen, für namhafte Open-Air-Festspiele und ist als Charakterdarsteller in zahlreichen TATORTEN zu sehen. Vor neun Jahren feierte die Presse seine „Tschick“-Inszenierung bei den Burgfestspielen Bad Vilbel.

Mitwirkende: Julia K. Braun (Schauspiel), Vassily Dück (Musik), Ulrich Cyran (Regie)

 

 

 

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8-wöchiger ImproWorkshop für Einsteiger & Wiederholungstäter

Nun ist es endlich soweit. Nach 8 Kursabenden folgt die Werkshow!

Der letzte Kursabend auf der Bühne. Mit Musiker werden die Kursteilnehmer alle begeistern.

Das Publikum besteht aus Freunden, Bekannten oder Familie und belohnt die Teilnehmenden mit viel Applaus.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

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Gespielt. Gesehen. Geblieben. | Vernissage

26. März 2026 | 17:00 - 18:30

Zwischen Scheinwerferlicht und Schatten, zwischen Kulisse und Gefühl entfalten sich Geschichten auf der Bühne:zwei Jahrzehnte voller Leidenschaft, Wandel und Lebenslust. – Requisiten, Bühnenbilder, Tonfragmente und Projektionen entführen in die vergängliche Welt des Augenblicks – dort, wo Realität und Illusion ineinander übergehen.

Und der Rest ist Schweigen…

Eintritt: frei. Um Anmeldung wird gebeten.

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Goethe & Schiller vom Sockel gehauen!

Poetisches Entertainment… das ist Poetry Slam. Schlamm-Catchen der Worte. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat tragen Slammer Geschichten, Gedanken und Gefühle auf die Bühne. In Zimmertheater-Atmosphäre. Poeten aus ganz Deutschland oder regionale Verbal-Urgesteine! Lyrische Hausfrauen, hysterische Germanisten oder ungereimte Neulinge… Alle kämpfen um den Goldenen Bleistift.

Spektakuläres Feuerwerk der Worte! Das Publikum keucht vor Spannung. Gemeinschaftliches Lachen. Inspiration zum Mitnehmen. All dies ist Poetry Slam. Textgestalter, talentierte Vortragskünstler oder originelle Originale… im Kampf um die Dichterkrone. Und das Publikum entscheidet über Niederlage oder Sieg. Poetry Slam… Tagesschau, Satire-Show, Hörbuch und Poesiealbum… Poetry Slam vereint sie alle. Seien Sie dabei!

5 Poeten haben 5 Minuten, ein Moderator, eine Jury und viele begeisterte klatschenden Hände. Am Ende kann es nun einen Champion geben. Wer das wird, das entscheidest DU!

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Die Feuerzangenbowle

26. Februar 2026 | 19:30 - 22:00

Filmklassiker aber diesmal in Farbe

Bitte nur einen winzigen Schluck

Der Alterspräsident Geheimrat Aribert Fröbel, des exklusiven Wiesbadener Clubs „Ignis Forcipes Punch“, lädt ins Palasthotel, wohin sonst! An diesem Abend soll der bekannte Literaturpreisträger Dr. Johann Pfeiffer seinen neusten Roman „Eine Feuerzangenbowle“ vorstellen.

Wie beim Filmklassiker mit Heinz Rühmann läuft dann alles aus dem Ruder, wenn Pfeiffer mit drei „f“ sich entschließt, nochmal die Schulbank zu drücken. Ein turbulentes Abenteuer voller Witz, jugendlicher Leichtigkeit und unvergesslicher Lehrerfiguren. Ein Kultklassiker der deutschen Filmgeschichte wird lebendig, weckt nostalgische Erinnerungen und bringt generationsübergreifend ganze Familien zum Lachen.

Die Zuschauer erwartet eine komödiantische Inszenierung von Wolfgang Vielsack im mondänen Palasthotel begleitet von Musik mit Liedern um die Jahrhundertwende und historischen Kostümen.

Dabei werden die Gäste direkt ins szenische Geschehen mit einbezogen, werden wieder zu Primanern und erleben die Streiche ihrer Schulzeit. Wer mag, darf auch selbst im Frack, mit Knickerbockerhose oder Zylinder erscheinen. „Das ist natürlich keine Voraussetzung.“

Mitwirkende:           

Julia K. Braun, Uli Höhmann, Oliver Lemki, Nathalie Trost, Patrick Twinem, Wolfgang Vielsack / Annegret Cratz & Josh Platman (Musik)

Wolfgang Vielsack (Regie)

Hannah Dickescheid (Regieassistenz)

Uta Kindermann (Theaterfassung)

Melanie Krombach (Maske)

Moritz Lienenlüke (Technik)

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Die Vögel
Eine Populisten-Oper

„Die Vögel“, Walter Braunfels musikalisches Hauptwerk, ist eine klanglich bezaubernde Märchenoper in der Tradition von Wagner und Strauss und war bis zum Verbot durch die Nazis ein Kassenmagnet. Braunfels adaptierte eine Komödie des Aristophanes, in der die Vögel ein Wolkenkuckucksheim bauen und die Götter besiegen. Anders als der antike Dichter wählte Braunfels unter dem Eindruck der Räterepublik in München 1919 einen tragischen Schluss. Zeus zerstört die Stadt durch Unwetter, die alte Ordnung triumphiert. Und es sind zwei leichtfertige Demagogen, Ratefreund und Hoffegut, die mit Schmeichelei die naiven Vögel zum Putsch verführen. Mit dem bösen Ende verschwinden die zwei Menschen wieder in ihre Welt, nach ihnen die Sintflut.
Der vielfach ausgezeichnete Ersan Mondtag erzählt diese Parabel auf populistische Verführer und den Schaden, den sie anrichten, auf einem Flughafen mit Anleihen an das politische Geschehen der Gegenwart. Zwischen Hähnchenbraterei und Traum vom Fliegen angesiedelt sind die Verführten hier die schrägen Vögel, die auch heutzutage begeistert den Versprechungen der Propaganda folgen. Braunfels' Klangspektakel der schönen Vogel-Arien erhält in dieser spektakulären Umsetzung eine brandaktuelle Deutung.

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Sind Celeste und Noah gefährliche Wutbürger*innen oder völlig zu Recht besorgt? Im Stil eines fiktiven Doku-Dramas wird die Geschichte eines jungen Paares erzählt, das sich online kennenlernt, aber digitales Datensammeln ablehnt, das den Klimawandel fürchtet und vor Chemtrails warnt. Ihren Frust über den Zustand von Politik, Gesellschaft und Demokratie teilen die beiden bald nicht nur miteinander, sondern mit einer stetig wachsenden Zahl von Follower*innen auf ihrem Videokanal. Immer mehr kapseln sich Celeste und Noah von der Gesellschaft ab und radikalisieren sich - bis man die beiden tot auffindet. Ein Suizid oder staatlich sanktionierter Mord? Regisseur Jan Bosse bringt mit „Entrückt“ ein humorvolles, spannungsgeladenes Stück auf die Bühne, in dem Wahrheit, Fake News und Paranoia Hand in Hand gehen.
Spätestens seit der Coronapandemie flammen Diskurse um Fake News und die Hoheit über die Wahrheit auf. Handelt es sich um reale Gefahren zunehmender diktatorischer Tendenzen des Staates, gegen die sich die Bürger*innen zur Wehr setzen sollten oder eine Art sich ausbreitender medienverstärkter Massenparanoia bedingt durch soziale Isolation? Lucy Kirkwood verortet ihr Drama im Großbritannien der 2010er- und frühen 2020er-Jahre. In seiner Thematik weist es aber geografisch wie zeitlich weit über diesen Kontext hinaus und gewinnt nicht zuletzt durch die neuesten Entwicklungen in Amerika zynische Aktualität.

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Verrückt sein heißt ja nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert“.

Isa hat einen Knacks. Das ist der freundliche Ausdruck dafür, im Hirn nicht ganz gerade zu sein. Deshalb lebt sie hinter einer doppelt gesicherten Tür. Deshalb steht sie an einem Fenster aus Sicherheitsglas. Doch Isa haut ab. Da gibt es die Autobahn, das brüllende Monster aus Beton. Der ist kalt. Doch Schatten brennen sich auf ihm ein wie eine Tätowierung, von allen, die da gehen, die Isa begegnen: Fremde Fremde und Gestalten sonderbar seltsam.

Ein Road-Movie voller Poesie, mit so vielen Fragen zu Sinn und Suche, mal zum Lachen, mal zum Weinen. „Ich kann mich nicht erinnern. Es gibt ein Bild von mir, wo ich eine Schultüte habe, und die Schultüte ist gelb.“ Die Bilder verschwimmen wie die Gedanken verschwimmen schwimmen schwimmen fort.

 

„Herrndorfs Poesie ist pur und direkt, unendlich traurig und berückend schön“, schreibt die Frankfurter Rundschau. Bekannt wurde der Berliner Autor im Jahr 2010 durch seinen Bestsellerroman „Tschick“. Den Plot über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter verfilmte Regisseur Fatih Akin.

Herrndorfs Roman „Bilder deiner großen Liebe“ ist sozusagen ein Spin-Off, in dem er den Blick des Lesers auf die Figur „Isa“ lenkt. Der Text blieb ein Fragment. Drei Jahre später beging Wolfgang Herrndorf Suizid.

 

Der Wiesbadener Schauspieler und Regisseur Ulrich Cyran ist Dozent an der HfMDK Frankfurt a. M. und arbeitet für die Musical Arts Academy Mainz. Er inszeniert und spielt deutschlandweit an diversen Bühnen, für namhafte Open-Air-Festspiele und ist als Charakterdarsteller in zahlreichen TATORTEN zu sehen. Vor neun Jahren feierte die Presse seine „Tschick“-Inszenierung bei den Burgfestspielen Bad Vilbel.

Mitwirkende: Julia K. Braun (Schauspiel), Vassily Dück (Musik), Ulrich Cyran (Regie)

 

 

 

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April

F 2025, 132 Min., FSK: ab 16, OmU

Spätsommer, irgendwo in Paris. Die frühere Anwältin Clémence schreibt an ihrem Romandebüt und geht in ihrem neuentdeckten Begehren gegenüber Frauen auf. Gleichzeitig führt sie eine freundschaftliche Beziehung mit Noch-Ehemann Laurent, mit dem sie sich das Sorgerecht für ihren achtjährigen Sohn Paul teilt. Doch als Laurent von ihren Liebschaften erfährt, fällt alles zusammen. Er lässt Clémence nicht mehr zu ihrem Sohn und fordert das alleinige Sorgerecht. Sein Vorwurf: Clémences Lebensstil gefährde Paul. Es folgt ein jahrelanger Rechtsstreit, in dem Clémence darum kämpft, am Leben ihres Sohnes teilhaben zu können, sondern auch kompromisslos für ihre sexuelle und intellektuelle Selbstbestimmung einsteht.

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Constance Debré zeigt der zweite Spielfilm von Regisseurin Anna Cazenave Cambet den Kampf einer Frau zwischen dem Wunsch nach Freiheit und den Erwartungen an sie als Mutter und Ehefrau. LOVE ME TENDER ist emotional, direkt und widersetzt sich einfachen Antworten. Beim Filmfestival in Cannes feierte der Film 2025 in der Sektion Un Certain Regard Premiere.

Regie: Anna Cazenave Cambet
Buch: Anna Cazenave Cambet
Kamera: Kristy Baboul Grémeaux
Musik: Maxence Dussère
Mit Vicky Krieps, Monia Chokria, Antoine Reinartz, Viggo Ferreira-Redier, Féo

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D 2022, 123 Min., FSK: ab 0

 

Nach 50 Jahren endete 2022 eine Ära am Hamburgischen Ballett: Der legendäre Choreograf John Neumeier verabschiedete sich mit einer Uraufführung zur h-moll-Messe von Johann Sebastian Bach von der Hamburgischen Staatsoper. Für seine letzte große Premiere im Dezember 2022 hat er sich ein ganz besonderes Stück ausgesucht: "Dona Nobis Pacem − Gib uns Frieden". Eindringlicher könnte die Botschaft und der Abschluss seiner Intendanz am Hamburg Ballett nicht sein. 

Entstanden ist eine berührende Choreografie in 28 Episoden, die inspiriert von Bachs h-moll-Messe ein Gesamtkunstwerk aus Musik und Tanz auf die Bühne der Hamburgischen Staatsoper bringt.

 

Die Wiesbadener Regisseurin Myriam Hoyer (DIE GLASMENAGERIE) bringt das einzigartige Balletterlebnis auf die große Leinwand. Sie ist John Neumeier und dem Hamburg Ballett durch eine mehrjährige Zusammenarbeit verbunden.

 

Regie: Myriam Hoyer

Buch: John Neumeier

Kamera: Andreas Rinne

Musik: Johann Sebastian Bach

Mit Hamburg Ballett, John Neumeier

"Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen." John Neumeier

 

Zu Gast: Myriam Hoyer, Regie

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D/NL/S 2022, 75 Min., FSK: ab 0

 

Nur noch einmal schlafen! Dann hat Karlchen Geburtstag. Der Hasenjunge kann es gar nicht erwarten. Endlich wird er fünf Jahre alt! Außerdem freut er sich auf den Ausflug zum See. Doch dann kommt alles anders als erwartet, denn Karlchens kleine Schwester Klara wird krank und seine Eltern müssen mit ihr zum Arzt fahren. Karlchen ist enttäuscht und entschließt sich kurzerhand, mit seinen Siebensachen zu seiner Oma auszuwandern. Unterwegs biegt Karlchen jedoch falsch ab und landet im Wald. Nun wird es richtig abenteuerlich, und am Ende die schönste Geburtstagsparty, die er bislang erlebte.

 

Regie: Michael Ekblad

Buch: Aje Brücken

Kamera: Wolfram Späth

Musik: Annette Focks, Udo Schöbel

"Die Geschichte ist überschaubar, und selbst wenn der Fuchs auftaucht, droht nicht wirklich Gefahr. Karlchen gebärdet sich in seinem ganzen Wesen wie ein Kleinkind, ist nicht ohne Fehler und kann manchmal ziemlich bockig sein. Das macht ihn so sympathisch, und die Kinder lieben ihn, weil sie genauso sind wie er." epd-film.de

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D/NL/S 2022, 75 Min., FSK: ab 0

 

Nur noch einmal schlafen! Dann hat Karlchen Geburtstag. Der Hasenjunge kann es gar nicht erwarten. Endlich wird er fünf Jahre alt! Außerdem freut er sich auf den Ausflug zum See. Doch dann kommt alles anders als erwartet, denn Karlchens kleine Schwester Klara wird krank und seine Eltern müssen mit ihr zum Arzt fahren. Karlchen ist enttäuscht und entschließt sich kurzerhand, mit seinen Siebensachen zu seiner Oma auszuwandern. Unterwegs biegt Karlchen jedoch falsch ab und landet im Wald. Nun wird es richtig abenteuerlich, und am Ende die schönste Geburtstagsparty, die er bislang erlebte.

 

Regie: Michael Ekblad

Buch: Aje Brücken

Kamera: Wolfram Späth

Musik: Annette Focks, Udo Schöbel

"Die Geschichte ist überschaubar, und selbst wenn der Fuchs auftaucht, droht nicht wirklich Gefahr. Karlchen gebärdet sich in seinem ganzen Wesen wie ein Kleinkind, ist nicht ohne Fehler und kann manchmal ziemlich bockig sein. Das macht ihn so sympathisch, und die Kinder lieben ihn, weil sie genauso sind wie er." epd-film.de

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Die Ruhrpott-Thrash-Metal-Titanen Kreator kommen zurück! Und zwar nicht nur zurück zu uns - bzw. diesmal die Jahrhunderthalle - , sondern auch mit einem neuen, ihrem 16. Studioalbum "Krushers Of The World", das am 16. Januar 2026 via Nuclear Blast erscheinen wird. Nach dem erst kürzlich erschienenen Kreator-Dokumentarfilm "Hate & Hope", bei uns just Film des Monats im September und der Autobiografie von Frontmann Mille Petrozza, "Your Heaven, My Hell", ist "Krushers Of The World" nun der der nächste Schritt in der mehr als 40 (!) Jahre währenden Evolution von Kreator; wahrlich kein zurückhaltender Titel, sondern ein Statement, ein Ausdruck von Stolz und Selbstbewusstsein, das Wissen um den langen und harten Weg, den die Band zurückgelegt hat, und das Wissen um das, was sie ihren immer größer werdenden Fangemeinden noch zu sagen und mitzuteilen hat.

Kurz: Nach dem Hype um Film und Buch, ist es nun an der Zeit, erneut Riffs, brüllende Vocals und donnernde Drums für sich sprechen zu lassen. Als Special Guests haben sie sich dazu nicht weniger als drei weitere Spitzen-Acts eingeladen, die Liverpooler Grindcore/Death-Metaller Carcass, die Bay Area-Thrasher Exodus und nicht zuletzt das ebenfalls aus Kalifornien hailende Gindcore/Powerviolence-Trio Nails.

Das letzte Wort an dieser Stelle aber soll Mille Petrozza haben, er sagt: "We are beyond excited to kick off the new year with the release of our brand-new album KRUSHERS OF THE WORLD, dropping January 16, 2026!

But that’s not all! On March 20th, we’re hitting the road to bring you our biggest tour production ever. This will be a night of unrelenting metal mayhem, featuring our brothers-in-arms Carcass, Exodus, and the mighty Nails. This marks an exciting new chapter for the band, and we can’t wait for you to experience the new music live plus a selection of classic Kreator, old and new.

Hail to the hordes! m/ “

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D 2025, 113 Min., FSK: ab 6

 

KINDERSPIELE, DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE, GOOD BYE, LENIN! - Wolfgang Becker schuf in über 40 Jahren Filmgeschäft nur wenige Kinofilme, alle waren sie außergewöhnlich. Ein Jahr nach seinem Tod im Dezember 2024 kam sein letzter Film ins Kino, mit dem er an seinen größten Erfolg GOOD BYE, LENIN! anknüpfte: Zum 30. Gedenktag des Berliner Mauerfalls gräbt ein Wochenmagazin die Story der größten Massenflucht aus der DDR aus, als eine Ostberliner S-Bahn unplanmäßig im Westteil der Stadt landet, und feiert den zuständigen Stellwerkmeister als Helden. 

 

Großartiges Zeitkolorit, eine humorvolle, ergreifende Geschichte und erstklassige Darsteller*innen sind Markenzeichen von Beckers Filmen und machen auch diesen zu einem großen Kinoerlebnis. Neben "Verpasst?" wollen wir mit unserem 5 Monate später als üblich beginnenden "Best of 2025" auf einige besondere Filme des letzten Jahres hinweisen, zunächst auf zwei sehr unterschiediche, auf ihre Weise ganz besondere deutsche Filme.

 

Regie: Wolfgang Becker, Achim von Borries

Buch: Constantin Lieb, Wolfgang Becker

Kamera: Bernd Fischer

Musik: Lorenz Dangel

Mit Charly Hübner, Christiane Paul, Leon Ullrich, Leonie Benesch, Daniel Brühl, Jürgen Vogel, Katarina Witt

www.wiesbaden.de/caligari

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D 2025, 113 Min., FSK: ab 6

 

KINDERSPIELE, DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE, GOOD BYE, LENIN! - Wolfgang Becker schuf in über 40 Jahren Filmgeschäft nur wenige Kinofilme, alle waren sie außergewöhnlich. Ein Jahr nach seinem Tod im Dezember 2024 kam sein letzter Film ins Kino, mit dem er an seinen größten Erfolg GOOD BYE, LENIN! anknüpfte: Zum 30. Gedenktag des Berliner Mauerfalls gräbt ein Wochenmagazin die Story der größten Massenflucht aus der DDR aus, als eine Ostberliner S-Bahn unplanmäßig im Westteil der Stadt landet, und feiert den zuständigen Stellwerkmeister als Helden. 

 

Großartiges Zeitkolorit, eine humorvolle, ergreifende Geschichte und erstklassige Darsteller*innen sind Markenzeichen von Beckers Filmen und machen auch diesen zu einem großen Kinoerlebnis. Neben "Verpasst?" wollen wir mit unserem 5 Monate später als üblich beginnenden "Best of 2025" auf einige besondere Filme des letzten Jahres hinweisen, zunächst auf zwei sehr unterschiediche, auf ihre Weise ganz besondere deutsche Filme.

 

Regie: Wolfgang Becker, Achim von Borries

Buch: Constantin Lieb, Wolfgang Becker

Kamera: Bernd Fischer

Musik: Lorenz Dangel

Mit Charly Hübner, Christiane Paul, Leon Ullrich, Leonie Benesch, Daniel Brühl, Jürgen Vogel, Katarina Witt

www.wiesbaden.de/caligari

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A 1959, 90 Min., FSK: ab 0

 

Das Museum Reinhard Ernst präsentiert in Kooperation mit dem DFF eine Filmreihe zu "Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!", der ersten musealen Einzelausstellung des österreichischen Ausnahmekünstlers in Deutschland. Die intensiven und gleichzeitig luftig-leichten Farbsymphonien des abstrakten Malers können Sie im mre bewundern. In der Filmreihe begeben wir uns auf die Suche nach den Lebensrealitäten des Malers, der sich in der Wiener Nachkriegsgesellschaft als Künstler etablierte und um 1960 große Erfolge in New York feierte.

 

DIE HALBZARTE entführt uns über die Wiener Familie Dassau in das Wien der 1950er - zwischen Aufbruch und Tradition, Stadtbildatmosphären und Wiener Alltag. Der Vater, Postbeamter, schreibt in seiner Freizeit Krimis, die Mutter komponiert Liebeslieder, Sohn Thomas jongliert, Tochter Brigitte malt und Tochter Nicole schreibt Gedichte. Um der Familie ein wenig Luxus zu ermöglichen, verfasst sie ein höchst unmoralisches Theaterstück.

 

Die Filmkopie wird von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zur Verfügung gestellt.

 

Bei Vorlage des Kinotickets an der Museumskasse und Ausleihe eines Mediaguides erhalten Sie den ermäßigten Eintritt im jeweiligen Monat der Filmprojektion - bei Vorlage des Museumstickets an der Kinokasse erhalten Sie den ermäßigten Eintritt auf die Kooperationsfilmvorstellung.

 

Regie: Rolf Thiele

Buch: Hans Jacoby, Fritz Rotter

Kamera: Klaus von Rautenfeld

Musik: Hans-Martin Majewski

Mit Romy Schneider, Carlos Thompson, Magda Schneider, Josef Meinrad, Rudolf Forster, Erni Mangold

Einführung: Eva Authried, Kunsthistorikerin und Leitung Kunstvermittlung am Museum Reinhard Ernst

 

www.wiesbaden.de/caligari

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F 2025, 132 Min., FSK: ab 16, OmU

Spätsommer, irgendwo in Paris. Die frühere Anwältin Clémence schreibt an ihrem Romandebüt und geht in ihrem neuentdeckten Begehren gegenüber Frauen auf. Gleichzeitig führt sie eine freundschaftliche Beziehung mit Noch-Ehemann Laurent, mit dem sie sich das Sorgerecht für ihren achtjährigen Sohn Paul teilt. Doch als Laurent von ihren Liebschaften erfährt, fällt alles zusammen. Er lässt Clémence nicht mehr zu ihrem Sohn und fordert das alleinige Sorgerecht. Sein Vorwurf: Clémences Lebensstil gefährde Paul. Es folgt ein jahrelanger Rechtsstreit, in dem Clémence darum kämpft, am Leben ihres Sohnes teilhaben zu können, sondern auch kompromisslos für ihre sexuelle und intellektuelle Selbstbestimmung einsteht.

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Constance Debré zeigt der zweite Spielfilm von Regisseurin Anna Cazenave Cambet den Kampf einer Frau zwischen dem Wunsch nach Freiheit und den Erwartungen an sie als Mutter und Ehefrau. LOVE ME TENDER ist emotional, direkt und widersetzt sich einfachen Antworten. Beim Filmfestival in Cannes feierte der Film 2025 in der Sektion Un Certain Regard Premiere.

Regie: Anna Cazenave Cambet
Buch: Anna Cazenave Cambet
Kamera: Kristy Baboul Grémeaux
Musik: Maxence Dussère
Mit Vicky Krieps, Monia Chokria, Antoine Reinartz, Viggo Ferreira-Redier, Féo

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D/A/LUX 2025, 91 Min., FSK: ab 6

 

Der 12-jährige Karli entdeckt ein unglaubliches Geheimnis im Hotel seiner Eltern: Ein verstecktes Stockwerk, das ihn direkt ins Jahr 1938 führt. Dort trifft er Hannah, ein jüdisches Mädchen, und Georg, einen jungen Schuhputzer mit großem Herz. Die drei werden Freunde. Aber schon bald stecken sie mitten in einem rätselhaften Kriminalfall. In der Gegenwart werden Karlis Eltern skeptisch, weil sich Karli so lange mit der Verbrecherjagd beschäftigt. Langsam wird Karli klar, welches Unheil seinen beiden Freunden in der Vergangenheit droht.

 

DAS GEHEIME STOCKWERK hat in der Kategorie "Fiktion Langfilm" das 33. Deutsche Kinder Medien Festival "Goldener Spatz" gewonnen. Eine weitere Trophäe ging an Maximilian Reinwald als "Bester Hauptdarsteller".

 

Regie: Norbert Lechner

Buch: Antonia Rothe-Liermann, Katrin Milhahn

Kamera: Daniela Knapp

Musik: Martin Unterberger

Mit Silas John, Annika Benzin, Maximilian Reinwald, Marie Jung, Max Simonischek

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D/A/LUX 2025, 91 Min., FSK: ab 6

 

Der 12-jährige Karli entdeckt ein unglaubliches Geheimnis im Hotel seiner Eltern: Ein verstecktes Stockwerk, das ihn direkt ins Jahr 1938 führt. Dort trifft er Hannah, ein jüdisches Mädchen, und Georg, einen jungen Schuhputzer mit großem Herz. Die drei werden Freunde. Aber schon bald stecken sie mitten in einem rätselhaften Kriminalfall. In der Gegenwart werden Karlis Eltern skeptisch, weil sich Karli so lange mit der Verbrecherjagd beschäftigt. Langsam wird Karli klar, welches Unheil seinen beiden Freunden in der Vergangenheit droht.

 

DAS GEHEIME STOCKWERK hat in der Kategorie "Fiktion Langfilm" das 33. Deutsche Kinder Medien Festival "Goldener Spatz" gewonnen. Eine weitere Trophäe ging an Maximilian Reinwald als "Bester Hauptdarsteller".

 

Regie: Norbert Lechner

Buch: Antonia Rothe-Liermann, Katrin Milhahn

Kamera: Daniela Knapp

Musik: Martin Unterberger

Mit Silas John, Annika Benzin, Maximilian Reinwald, Marie Jung, Max Simonischek

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D 2025, 80 Min., FSK: ab 0

 

Hätte der 12-jährige Karl sich aussuchen können, in wen er sich verliebt, die deutlich größere Lea wäre es vermutlich nicht geworden. Dass Lea demnächst die Schule wechselt, macht es nicht einfacher. "Andere Schule, andere Jungs!", sagt Karls älterer Bruder Tom und rät ihm, mal mutig zu sein. Karl lädt Lea in sein improvisiertes Badezimmerlabor ein. Fotografieren und Bilderentwickeln ist seit Jahren Karls liebste Beschäftigung. Lea ist beeindruckt von Karls "Lichtzauberei" im Labor, aber die Zeit wird knapp für weitere Treffen. Es bleibt nur noch die Projektfahrt, bei der sich Karls Klasse für einen Werkstattfilm mit dem Arbeitstitel "Verliebt" entschieden hat. Plötzlich zeigt sich, dass Karl nicht allein ist mit seinem Problem.

 

AB MORGEN BIN ICH MUTIG hat beim Schlingel-Festival in Chemnitz den Preis der Europäischen Kinderfilmvereinigung ECFA gewonnen.

 

Regie: Bernd Sahling

Buch: Bernd Sahling

Kamera: Piotr Rosolowski

Musik: Jürgen Ehle

Mit Jonathan Köhn, Darius Pascu, Cheyenne Aaliyah Roth, Anna Bahners, Elijas Ameren, Tamino Gottlebe, Malvina Hoffmann

"Mit AB MORGEN BIN ICH MUTIG glückte Regisseur Bernd Sahling ein rarer Höhepunkt des deutschen Kinderfilms: fantastisch ohne Fantasy, abenteuerlich trotz Alltag, mitreißend dank charmanter Kids, denen der Film respektvoll auf Augenhöhe begegnet. Statt auf äußere Effekte oder dramatisch aufgesetzte Konflikte setzt er auf die Gedanken und Gefühle, Wünsche und Hoffnungen seiner jungen Protagonist*innen." kinder-jugend-filmportal.de

 

"Ein Must See des deutschen Kinderkinos: Bernd Sahling ist ein mitreißender Liebesfilm für Kids gelungen." artechock.de

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