August

Eine kleine Hafenstadt mitten im Nirgendwo träumt still vor sich hin. Das Leben verläuft gemächlich und mit ihren manchmal etwas illegalen Aktivitäten kommen die Einwohner einigermaßen gut über die Runden. Doch dann taucht ein Fremder in der kargen Idylle auf und unerklärliche Ereignisse erschüttern die Gemeinschaft. Schnell wird klar: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu und die alte Sage vom Fliegenden Holländer, einem verfluchten Seemann, der auf ewig die Meere durchkreuzen muss, erwacht zum Leben.

Als schließlich die berüchtigten blutroten Segel aus dem Nebel auftauchen, gerät die Welt aus den Fugen. Können die Einwohner dem Fluch des Geisterschiffs und seines Kapitäns entkommen oder ist es bereits zu spät? Mutig stellen sie sich dem Unheil entgegen und geraten in einen Strudel der Ereignisse, der alles mit sich mit zu reißen droht.

Ein schaurig-schönes Theaterfeuerwerk mit dem Ensemble vom Sommertheater im Dschungel.

Autor und Regie: Jan-Markus Dieckmann

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USA 2011, 126 Min., FSK: ab 6, empfohlen ab 10

Paris 1931. Niemand ahnt, dass sich im Bahnhof Montparnasse in Wirklichkeit der zwölfjährige Hugo Cabret um all die riesigen mechanischen Uhren kümmert. Seit dem Tod seines Vaters lebt er dort in einem verborgenen Raum - immer in Angst, von dem Bahnhofsaufseher und dessen Hund entdeckt und in ein Waisenhaus abgeschoben zu werden. Von seinem Vater ist Hugo nur eine seltsame Maschine geblieben, die wie ein Mensch aussieht und von einem komplizierten Räderwerk angetrieben wird. Hugo glaubt fest daran, dass sie ihm eine Botschaft seines Vaters übermitteln kann, wenn er sie repariert. Doch als er bei einem griesgrämigen Spielzeugmacher wieder einmal Ersatzteile stehlen will, wird er erwischt. Und dann nimmt ihm der alte Mann auch noch das Notizbuch seines Vaters weg! Ohne dieses kann er nicht weiter an der Maschine arbeiten. Wie gut, dass er auf Isabelle trifft. Sie ist die Adoptivtochter des Spielzeugmachers. Und weil sie Abenteuer mag, will sie ihm helfen. Kann der herzförmige Schlüssel an Isabelles Halskette den antiken Roboter seines Vaters zum Laufen bringen? Und welches Geheimnis birgt ihr Adoptivvater?

Regie: Martin Scorsese
Buch: John Logan, Brian Selznick
Kamera: Robert Richardson
Musik: Howard Shore
Mit Asa Butterfield, Chloë Grace Moretz, Sir Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen

"Mit HUGO CABRET bewies Martin Scorsese, dass er auch ganz andere Filme drehen kann. Die Buchadaption ist einerseits farbenfrohes Familienabenteuer, gleichzeitig aber eine nostalgische Liebeserklärung an die Welt des Films und die Kunst des Staunens. Wer für diese Form der Sentimentalität empfänglich ist, darf eintauchen in ein detailverliebtes, warmherziges Wunderland. Sonderlich viel Handlung sollte man von der skurrilen Schatzsuche aber nicht erwarten." filmrezensionen.de

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September

Eine kleine Hafenstadt mitten im Nirgendwo träumt still vor sich hin. Das Leben verläuft gemächlich und mit ihren manchmal etwas illegalen Aktivitäten kommen die Einwohner einigermaßen gut über die Runden. Doch dann taucht ein Fremder in der kargen Idylle auf und unerklärliche Ereignisse erschüttern die Gemeinschaft. Schnell wird klar: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu und die alte Sage vom Fliegenden Holländer, einem verfluchten Seemann, der auf ewig die Meere durchkreuzen muss, erwacht zum Leben.

Als schließlich die berüchtigten blutroten Segel aus dem Nebel auftauchen, gerät die Welt aus den Fugen. Können die Einwohner dem Fluch des Geisterschiffs und seines Kapitäns entkommen oder ist es bereits zu spät? Mutig stellen sie sich dem Unheil entgegen und geraten in einen Strudel der Ereignisse, der alles mit sich mit zu reißen droht.

Ein schaurig-schönes Theaterfeuerwerk mit dem Ensemble vom Sommertheater im Dschungel.

Autor und Regie: Jan-Markus Dieckmann

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Erik Cohen wurde als Frontmann von Smoke Blow zu einer Institution der Punkszene in Deutschland, oft haben sie in den guten alten Tagen auch bei uns ein Stelldichein gegeben. 
Seit 2014 nunmehr ist Cohen solo unterwegs, zuletzt machte er anlässlich des 10. Jubiläums seines Debütalbums „Nostalgie für die Zukunft“ bei uns Station. 
Müssen wir euch ja nicht mehr näher erklären, auch nicht, dass er schlicht einer der eigenständigsten deutschsprachigen Rockmusiker der Gegenwart ist. Einer, der mit spürbarer Freude an zupackenden Melodiebögen und leidenschaftlicher Ausdauer Rocksongs schreibt, die in ihren Ansätzen unterschiedlich sein mögen, aber im Albumkontext dennoch ein absolut stimmiges Gesamtbild ergeben: Classic Rock, Hard Rock, Heavy Metal, Alternative Rock, Punk und Pop müssen sich am Ende eben nicht ausschließen, im Gegenteil. Nun kommt unser Mann aus Kiel für ein paar ausgesuchte Club-Shows zurück auf die Bühne – und wie wir ihn kennen, wird er dies bestimmt nicht ohne neues Material tun. Willkommen zurück zur „Last Days Of Summer“-Tour, lieber Erik!

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Im Publikum: Hunderte hüpfende Kinder. Weiter hinten: Erstaunlich textsichere Eltern. Oben auf der Bühne: Drei Jungs in Trainingsjacken, die ordentlich Alarm machen. Fußball, Musik und jede Menge Spaß - die Konzerte der Dennis & Jesko Band sind immer eine Riesenparty!

Die drei kreativen Köpfe dahinter: Die preisgekrönten Satiriker und Comedians Dennis Kaupp und Jesko Friedrich sowie ihr drittes Bandmitglied, Producer und DJ Markus Baier haben auf dem YouTube-Kanal von WUMMS mittlerweile über 500 Millionen Views eingesammelt. Mit Audio-Streams auf verschiedenen Plattformen sind sie in allen deutschen Kinderzimmern (und oft im Auto auf dem Weg zum Training) zu hören. Seit einigen Jahren spielen sie umjubelte Live-Konzerte in ganz Deutschland.

„RAMBO RAMOS“ ist natürlich der MEGAHIT der Dennis & Jesko Band, aber die drei haben noch weitere Banger im Gepäck, wie z. B. ihre bekannten Songs über Lewandowski, Mbappé, den FC Bayern oder Antonio Rüdiger. Und es kommen regelmäßig neue Hits dazu!

Jede von ihnen ist ein klares Statement: für Miteinander, Herzblut und Fairness; gegen Kommerz, Hass und Gewalt.

 

Auch wenn es sich bei DENNIS & JESKO BAND um ein Konzert für Kinder handelt, gibt es gewisse Empfehlungen der Tourneeleitung: Kinder unter einem Jahr können wir leider noch keinen Einlass gewähren. 

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© Julia Tiemann

Seit einigen wenigen Jahren schüttelt der junge Hamburger Marlo Grosshardt Liedgut von kulturkritischer Kampfeslust aus dem Ärmel, dass es nur so eine Art hat; poetische Provokationen, die in diesen Zeiten viel zu selten größere Bühnen erreichen. Seine Stimme allein, eine einzige Reminiszenz an die großen deutschen Liedermacher der 70er-und 80er Jahre – Achim Reichel, Hannes Wader oder Witthüser & Westruppn. Doch dann ist da auch diese jugendliche Frische in Texten und Instrumentierung, welche seiner EP „schön, provokant“ (2022) und dem bissigen Debütalbum „Ein letztes Liebeslied“ (2023), eine dramatische Inszenierung in zwei Akten: Resignation und Dystopie, eine herrliche Zeitgenossenschaft verleiht. Zuletzt erschien sein zweites Album "Mut" (2024). Grosshardt versteht es gleichzeitig zurückgelehnt und konfrontativ zu klingen, was Nummern wie „Alles Bis Italien", "Mama, ich hab Angst vorm Sommer", Tanz für mich“, "Jungfernstieg“, das den einen Moment zweier junger Menschen, die den scheinbaren Reichtum und die Liebe erleben, besingt, "Angestellt sein” (selbsterklärend) oder dem längst überfälligen Abgesang auf die Perversitäten des Neoliberalismus, „Christian Lindner“, eine ungemeine Souveränität verleiht. Wir freuen uns unterdessen auf mehr von seiner Gegenwartslyrik in kraushaarig-kratzigem Pop-Design. Und hören nicht auf, Banden zu bilden.

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La dolce vita totale! Manche Geschichten sind einfach zu schön, um wahr zu sein. Und dennoch wahr: Im Jahr 2020 initiierte Francesco Wilking (von Die Höchste Eisenbahn) gemeinsam mit Musikmanagerin Charlotte Goltermann und ihrem Ehemann Sven Regener das Album „Crucchi Gang“. Von Wegen Lisbeth, Francois Cactus, Isolation Berlin, Clueso, Thees Uhlmann und andere spielten darauf gemeinsam mit Wilking überwiegend eigene Songs, nur eben, von ihm höchstselbst übersetzt, auf Italienisch eingesungen. Ein Witz, der zündete und aus dem Projekt eine Band werden ließ. Im Sommer 2023 erschien das zweite Album der Gang, diesmal u. a. unter der Beteiligung von Tocotronic, Tristan Brusch und Antje Schomaker. Für den Sommer dieses Jahr ist nun mit „Ombrelloni & Gru“ der bereits dritte Streich angekündigt. Darauf italienische Versionen der größten Erfolge von Buntspecht, Fettes Brot, Dilla oder Salo, Ideal, Hildegard Knef, Hannes Wader und nicht zuletzt David Bowie (ja, genau! "Raggazzo Solo Raggazza Sola, die lang vergessene italienische Version von Space Oddity). Wir bleiben gespannt und freuen uns auf deutsche - und neuerdings auch englische - Hits auf italienisch, auf italienische Hits auf italienisch –  und mit Francesco Wilking auf einen Gastgeber der Extraklasse, der gewohnt fröhlich über die Bühne tänzelt und dabei die besten fünf 5 Spaghetti-Western-Szenen aller Zeiten nachstellt, mindestens! Und von einer Band begleitet wird, die genauso gut Liebesfilme wie Rollschuhdiscos im Gedächtnis von Moroder und Morricone zugleich bespielen könnte, kurz: der fantastischen Crucchi-Gang-Band. File under: Italo-Pop-Gewitter, Anti-Schlager, Musik am Stil.

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© Tom Brown

Schön: Die australisch-amerikanische Post-Hardcore/Metalcore-Granden The Amity Affliction kommen erneut auf Headliner-Tournee nach Europa und präsentieren uns das nächste Kapitel ihrer musikalischen Entwicklung: Ihr jüngstes Studioalbum, "House Of Cards", das am 24.04. bei Pure Noise erscheinen wird - oder erschienen ist, je nachdem, wann ihr diesen Text hier lest. „House OF Cards“ ist zudem das erste Album von The Amity Affliction, auf dem der neue Bassist und Co-Sänger Jonny Reeves zu hören sein wird, dessen Stimme hervorragend mit Leadsänger und Songschreiber Joel Birch korrespondiert. Das Titelstück, zugleich, die erste vorab bereits veröffentlichte Single, gibt uns da einen mehr als instruktiven Vorgeschmack, auch, was die thematischen Setzungen des Albums anbelangt, das sich auf so offene wie brutale Art mit familiären Traumata, Trauer, Verlust und deren Überwindung beschäftigt. 
Live sind The Amity Affliction ohnehin ein Powerhouse sondergleichen, wir hatten sie zuletzt erst mit Counterpart und einigen weiteren Acts bei uns zu Gast. Heuer werden sie mit Silent PlanetVarials und Orthodox von gleich drei spitzenmäßigen Special Guests begleitet.

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© Toasters

Die Toasters gehören neben Mr. Review und vielleicht Hotknive zu den wichtigsten Vertretern des Second Wave-Ska. Sie haben die 2Tone Ära eine Weile fast im Alleingang am Leben gehalten, 60ies-Ska mit der Gegenwart versöhnt, tonnenweise Evergreens veröffentlicht und sind damit echte Ikonen geworden. "Offbeat Pop vom Feinsten!", jubelte Üni von Frau Doktor bereits anlässlich ihres letzten Gastspiels bei uns. Durchweg großartige Musiker sind die New Yorker in jedem Fall auch, denn neben den Toasters leben noch viele weitere fantastische Projekte von ihrer Kreativität, nicht zuletzt das nicht minder tolle New York Ska Jazz Ensemble. 
Nun beehren sie uns erneut – zum 45. (!) Bandjubiläum. Was ein Ritt! 
“When the world gets turned upside down, when loyalties realign, when everyone expects conformity: Don’t let the bastards grind you down. The Toasters, New York City’s seminal ska band, have lived by this maxim since their founding in 1981“, schrieb zuletzt Abel Folgar vom Pure Honey Magazin in seinen Glückwünschen. Denen wir uns nur vollumfänglich anschließen können. Willkommen zurück!

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Wir schreiben das Jahr 1976. Atomare Aufrüstung und Kalter Krieg sind die weltpolitischen Koordinaten, es knirscht an allen Ecken und Enden. In Großbritannien herrscht eine gravierende ökonomische Unzufriedenheit. Die wirtschaftliche Not ist immens, die politischen Kämpfe werden gewalttätig und erreichen die Straße. Die Arbeitslosigkeit ist verheerend, die Inflation hoch, Streiks legen das tägliche Leben lahm. Neue Perspektiven fehlen, für Studierende, für Arbeiter und Arbeiterinnen, für die Jugend. Eine Kluft, in die sich Strömungen wie die National Front ergießen, gleichzeitig gärt eine kulturelle und gesellschaftliche Aufbruchstimmung. Es brodelt in den Jugendclubs, es bilden sich erste Subkultur-Szenen, ein aufrüttelnder Mix aus Protest und Provokation ist die Grundlage. In Kombination mit einer ausgeprägten Abneigung gegen die bestehende Ordnung, wider das Establishment, die Hochkultur, aber auch gegen die ausgedienten Rock-Dinos. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann diese explosive Mischung zum nächsten großen Knall führt.

 

Punk wird zum Fanal des Widerstands. Nicht nur in England. Und der Rest ist Geschichte.

 

Fast forward zum heutigen Abend: "A LIFE WITHOUT PUNK" widmet sich diesen prägenden Jahren und bringt Protagonist*innen aus England und Deutschland zusammen, um das Phänomen Punk und Neue Musik zu reflektieren, zu feiern und fortzusetzen. Die Veranstaltungsreihe tourt mit wechselnden Ensembles und macht nicht selten an Schauplätzen von damals halt.

Die Hosts der Abende sind zwei der wesentlichen Protagonisten des Punk, John Robbund Mark Reeder. Sie sprechen - miteinander und mit ihren Gästen - über 50 Jahre Punk, wann und wo und wie sie von der Neuen Welle und Energie erfasst wurden, über Erfahrungen und Anekdoten, und darüber, wie richtungsweisend diese Zeiten des nicht nur musikalischen Aufruhrs für sie und ihre Leben gewesen sind.

Der erste bestätigte Gast des heutigen Abends ist Alexander Hacke, der 1980 bereits im zarten Alter von 14 Jahren Mitglied der Einstürzenden Neubauten wurde, aber auch darüber hinaus, sei es als Musiker oder Produzent, in zahlreichen einflussreichen Underground-Bands aktiv war und ist. Und vieles mehr. Darüber gibt er in seiner mehr als lesenswerten Autobiografie "Krach" (Ventil Verlag) Auskunft. Sein jüngstes musikalisches Werk heißt "LICHTUNG" (Mute Records), es ist das neuste Album seines gemeinsam mit seiner Partnerin Danielle De Picciotto unter dem Moniker hackedepicciotto betriebene Duo-Projekt.
Zu ihm gesellt sich die glorreiche Annette Benjamin, die Teil einer der besten und stilprägenden deutschen Postpunk-Bands aller Zeiten, Hans-A-Plast, war. Zuletzt trat sie vor allem mit einer Art Supergroup in Erscheinung, die sie mit Drangsal, Beatsteaks-Schlagzeuger Thomas Götz, Charlotte Brandi und Julian Knoth von Die Nerven gegründet hat und unterm dem Namen die Benjamins firmiert.
Neu dazu gekommen ist zudem Pauline Murray. Mit sechzehn Jahren brach sie die Schule ab, studierte Kunst am Darlington College und ging anschließend Gelegenheitsjobs nach. Im Mai 1976 sah die 18-jährige Murray einen Auftritt der Sex Pistols, woraufhin sie und ihre Freunde aus Ferryhill zu begeisterten Fans der Pistols wurden und sich den Namen „Durham Contingent“ (NME) verdienten. Im gleichen Jahr noch gründete sie mit Robert Blamire and Gary Smallman die nach einem Stooges-Stück benannte Band Penetration. Auch mit späteren Inkarnationen wie Pauline Murray and the Invisible Girls, Pauline Murray and the Storm oder Pauline Murray and the Saint, aber auch als Solartist hat sie einige legendäre Alben veröffentlicht. Ihre Autobiografie „Life‘s A Gamble“ ist 2024 bei Omnibus Press erschienen.
Außerdem heißen wir den Schlagzeuger BUDGIE willkommen, der so einige Stationen in seiner Musikerkarriere durchlaufen hat. Unter anderem gründete er in den späten SIebzigern die Band Big in Japan, in der Holly Johnson E-Bass und Ian Broudie E-Gitarre spielte. Nach ihrer Auflösung ersetzte er bei The Slits die ausgestiegene Drummerin Palmolive und wirkte an "Cut", dem ersten Album der Band mit. 1979 stieg er bei The Slits aus und ersetzte bei Siouxsie and the Banshees den kurzfristig ausgeschiedenen Kenny Morris. Ursprünglich sollte er nur vorübergehend einspringen, blieb dann aber bis zur Trennung der Band 1996.
Der allerjüngst dazugekommene Gast heißt Thomas Schwebel, ein weitere legendärer Typ der - deutschen - Punk-/Wave-Szene, der zusammen mit Harry Rag S.Y.P.H. gründete, später zu Mittagspause stieß, um schließlich mit Peter Hein alias Janey Jones die Fehlfarben zu gründen. Zuletzt erst konnte man ihn mit einer weiteren All Stars-Band (consisting of Peta Devlin, Rick McPhail und Gunther Buskies) auf der Bühne sehen, mit der er das zweite Album der Fehlfarben, "33 Tage in Ketten " aufführte.

 

Begleitet werden die Abende mit Projektionen von Archiv B Berlin, sowie einer on-tour Fotoausstellung mit Motiven der Punk-Dokumentar-Fotografin Sabine Schwabroh. Es moderiert der Autor und Journalist (und Punk-Drummer) Ingo Scheel.

 

Bestuhlt bei freier Platzwahl.

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