April

USA 1998, 169 Min., FSK: ab 6, DF

 

Während das Caligari geschlossen war, mussten wir uns von einigen unserer legendären Leinwandheld*innen, Darsteller*innen und Regisseur*innen verabschieden. Wir können nicht allen nachträglich gedenken, bei einigen der ganz großen werden wir das in den nächsten Monaten nachholen. Robert Redford war nicht nur einer der bedeutendsten Schauspieler der Filmgeschichte, er war auch ein außergewöhnlicher Regisseur, kümmerte sich um den unabhängigen Film, gründete das legendäre Sundance Festival, war aktiver Umweltschützer und eine moralische Instanz in Hollywood. 

 

In wunderschönen Bildern und mit ausgezeichneten Darsteller*innen verfilmte er den Roman von Nicolas Evans über eine Mutter, die nach einem Reitunfall, bei dem ihre Tochter und das Pferd schwer verletzt werden, das Pferd nicht einschläfern lassen will. Sie machen sich auf dem Weg quer durch die USA, um einen Pferdeflüsterer aufzusuchen. 

 

Regie: Robert Redford

Buch: Eric Roth, Richard LaGravenese

Kamera: Robert Richardson

Musik: Thomas Newman

Mit Robert Redford, Kristin Scott Thomas, Sam Neill, Scarlett Johansson, Dianne Wiest

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Es war Karnivool nicht zwingend in die Wiege geflüstert, dass sie, 1997 als Nirvana-Coverband gegründet, eine Weltkarriere bevorstehen würde. Doch schnell begannen die Gründungsmitglieder Ian Kenny und Drew Goddard, auch eigene Songs zu schreiben, und entwickelten sich weg vom Grunge und hin zu genau jenem Progressive- und Alternative-Rock-Sound, für den die Band bis heute gekannt und geliebt wird. Nun haben die Australier mit „In Verses“ ihr neues Studioalbum angekündigt, auf dem in gewisser Weise alles kumuliert, was die Band seit ihrer Gründung an musikalischen, aber auch persönlichen Erfahrungen gemacht und mit der Zeit in ihren Bandsound hat einfließen lassen. 
Klar, dass es Karnivool damit einmal mehr auch nach Europa drängt; zum einen, um der bisherigen Diskografie gebührend zu huldigen, aber eben auch, um zu zeigen, dass sie auch nach über 25 Jahren Bandgeschichte in Sachen Progressive-Rock ganz vorne mitspielt. 
Begleitet werden sie dabei von Intervals aus Toronto, die mit ihrem Prog/Djent-Sound zuletzt erst – für ihr jüngstes Album „Memory Place“ – den Juno Award in der Kategorie „Instrumental Album Of The Year“ abgegriffen haben.

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Hendrik Höfgens Schauspielkarriere, die 1926 im Hamburger Künstlertheater beginnt, nimmt im sogenannten Neuen Reich einen steilen Aufstieg: Vom Ministerpräsidenten hofiert, wird Höfgen zum Star und verrät seine politischen und moralischen Werte zugunsten seines persönlichen Vorteils. Zu spät wird dem Opportunisten klar, dass er tatsächlich einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat. Luk Perceval, einer der bekanntesten Regisseure des gegenwärtigen Theaters, inszeniert Klaus Manns satirischen Exilroman. Er analysiert die Verantwortung des Einzelnen in einem faschistischen Staat und bohrt tief in die Wunde zwischen Kunst und Macht.

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Goethe & Schiller vom Sockel gehauen!

 

Poetisches Entertainment… das ist Poetry Slam. Schlamm-Catchen der Worte. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat tragen Slammer Geschichten, Gedanken und Gefühle auf die Bühne. In Zimmertheater-Atmosphäre. Poeten aus ganz Deutschland oder regionale Verbal-Urgesteine! Lyrische Hausfrauen, hysterische Germanisten oder ungereimte Neulinge… Alle kämpfen um den Goldenen Bleistift.

 

Spektakuläres Feuerwerk der Worte! Das Publikum keucht vor Spannung. Gemeinschaftliches Lachen. Inspiration zum Mitnehmen. All dies ist Poetry Slam. Textgestalter, talentierte Vortragskünstler oder originelle Originale… im Kampf um die Dichterkrone. Und das Publikum entscheidet über Niederlage oder Sieg. Poetry Slam… Tagesschau, Satire-Show, Hörbuch und Poesiealbum… Poetry Slam vereint sie alle. Seien Sie dabei!

 

5 Poeten haben 5 Minuten, ein Moderator, eine Jury und viele begeisterte klatschenden Hände. Am Ende kann es nun einen Champion geben. Wer das wird, das entscheidest DU!

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Mai

D/F/TRK 2026, 128 Min., FSK: ab 12, OmU

Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben, bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen. Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.

Nach dem international gefeierten und preisgekrönten Film DAS LEHRERZIMMER legt der oscarnominierte Regisseur İlker Çatak mit GELBE BRIEFE erneut ein brisantes und packendes Meisterwerk vor. Im Mittelpunkt steht ein Paar, das durch die Willkür eines autoritären politischen Systems unter Druck gerät und sich zwischen seinen Idealen und Anpassung entscheiden muss. Çatak schafft ein intensives und brandaktuelles Drama über Mut und Macht, das die universellen, großen gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit in den Fokus nimmt.

Seine Weltpremiere feierte GELBE BRIEFE im Wettbewerb der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin, wo er mit dem Goldenen Bären für den besten Film ausgezeichnet wurde.

Regie: İlker Çatak
Buch: İlker Çatak, Ayda Meryem Çatak, Enis Köstepen
Kamera: Judith Kaufmann
Musik: Marvin Miller
Mit Özgü Namal, Tansu Biçer, Jale Arikan, Leyla Smyrna Cabas, Yusuf Akgün

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GASTSPIEL Musikkabarett mit Daniela Michel

 

Welche Frau kennt das nicht? Diesen Kampf, allem gerecht zu werden. Den eigenen Bedürfnissen hinterherzujagen, verfolgt von den Erwartungen der Gesellschaft, geschlaucht von den Bemühungen um die Karriere, ausgesaugt von den Enttäuschungen der Liebe!

Welche Frau kennt das? Neben allen Verpflichtungen noch putzen, waschen, Sport treiben! Dann noch eine Tante, Schwiegermutti oder Chefin, die schonungslos unter die Nase reibt, dass frau den gesellschaftlichen Ansprüchen nicht gerecht wird.

Da hilft nur durchatmen und die Nerven behalten. Mit humorvollen, eingängigen Songs nimmt sich Schauspielerin und Sängern Daniela Michel dieses Thema zu Herzen und präsentiert einen spritzig-witzigen Abend. Sie ist Darstellerin, Regisseurin und Macherin ihres Programms, typisch Frau eben.

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Mit seinem Hit „Goldener Handschuh“ gelang Rami Hattab* vor nicht einmal zwei Jahren der große Durchbruch: Der Song erreichte weit mehr als 4 Millionen Spotify-Streams und kaum weniger YouTube-Views. Doch der Wiesbadener ist mehr als nur ein begnadeter Sänger – er ist ein Live-Künstler, der auf der Bühne pure Magie entfaltet. Mit seiner unverwechselbaren Stimme, seinen überaus offenen und verletzlichen Texten und einer enormen Bühnenpräsenz reißt er jede*n im Raum mit und zeigt, warum er Menschen in ganz Deutschland begeistert. Mit seiner sympathischen Ausstrahlung schafft er es, selbst in großen Sälen eine Nähe zum Publikum aufzubauen, die sich wie ein persönliches Gespräch anfühlt. Seine Fähigkeit, zwischen gefühlvollen Balladen und kraftvollen, mitreißenden Songs zu wechseln, macht jeden Abend zu einem einzigartigen Erlebnis. Man kann ihn sich vielleicht als eine junge, zeitgenössische, Autotune umarmende Version von Herbert Grönemeyer vorstellen. Seine Konzerte seien „Wohnzimmer auf Weltniveau“, stand an anderer Stelle zu lesen. Auch eine Möglichkeit, die Intimität zu beschreiben, die er in jedem Club und jeder Halle herzustellen vermag. Da kann er, „der mit der Box tanzt“ (so der Name seines jüngsten Albums), seine Tour noch so vermeintlich derbe mit „Halt’s Maul und tanz!“ überschreiben, wie er will.

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D 2025, 98 Min., FSK: ab 0

Eine Schildkröte, ein Ausflug aufs Land und dann auch noch Nachbar Burkes Geburtstag: Bei Pumuckl und Eder ist in diesem Sommer ganz schön viel los! Zu viel vielleicht - denn bei so vielen Ereignissen schaffen es die beiden kaum noch, ordentlich miteinander zu sprechen. Zwischen Eder und Pumuckl kommt es zu einem großen Missverständnis und die beschauliche Welt der beiden droht auseinanderzubrechen.

Regie: Marcus H. Rosenmüller
Buch: Moritz Binder
Musik: Tilo M. Heinrich
Mit Florian Brückner, Maximilian Schafroth, Gisela Schneeberger, Matthias Bundschuh, Frederic Linkemann, Franziska Wanninger, Robert Palfrader, Anja Knauer

"Rosenmüller ist ein besonderer Familienfilm gelungen, in dem die Geschichte - im Gegensatz zu den einzelnen Fernsehfolgen - einen größeren Bogen spannt und sich Zeit nimmt, jede Figur mit wenigen Strichen so perfekt zu charakterisieren, dass wir sie in unser Herz schließen." Katrin Hoffmann

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Sophie Hunger kennen wir naturgemäß vor allem als die hervorragende Schweizer Musikerin, die mit ihrem 2008er Debüt "Monday's Ghost" eine wirklich beeindruckende Laufbahn begonnen hat. 2010 spielte als erste Schweizer Künstlerin beim Glastonbury Festival. In Deutschland erhielt sie 2015 den LEA für die beste Live-Tournee und 2019 den Preis für Popkultur. In Frankreich erhielt sie 2017 den Prix Lumières für ihre Filmmusik des Oscarnominierten Films "Ma Vie de Courgette". Zuletzt erschienen ihre Alben „Halluzinationen“ und „Cinema“.

Was vielleicht weniger bekannt ist, ist, dass Sophie Hunger auch studierte Anglistin und Germanistin ist. Und auch das trägt Früchte.

Im letzten Jahr erschien Sophie Hungers Debütroman „Walzer für Niemand“ bei Kiepenheuer & Witsch, aus dem sie heute Abend liest. Ein abgründiger wie poetischer, tragikomischer und raffinierter Coming-of-Age-Roman, der vom Aufwachsen im Herzen der Musik erzählt - und von einer Freundschaft, deren Innigkeit zerstörerisch ist. Freuen wir uns auf - oder fürchten wir uns vor – einem musikalischen Abend, der unbarmherzig und zart vom Elementaren der Musik erzählt.

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Er ist Opa. Am Ende der Nahrungskette angekommen und voller Lebensweisheiten. Hat so viel zu sagen, so viele Tipps. Er versteht das Leben und könnte es jedem erklären. Aber niemand hört ihm zu. Also kauft er sich einen Hut und behält seine Weisheiten für sich. Zumindest privat. Auf der Bühne sieht das anders aus. Bernhard Westenberger erzählt die Geschichte eines 1966 geborenen Mannes, der auch als Opa seinen Erziehungsauftrag noch ernst nimmt und sich ausmalt, wie die Welt für seine Enkel in 20 Jahren aussehen soll.
ODE AN DEN OPA

Westenberger fabuliert von zahlreichen Urlauben ebenso wie von dem Wahnsinn in einer modernen Kita oder den Tücken des Alltags, mit denen sich ein Opa rumschlagen muss.

„Gestern ging‘s noch“ ist für alle, die Opa sind, es werden wollen, oder einen haben.

Mit Bernhard Westenberger

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D 2025, 104 Min., FSK: ab 6

Eigentlich sollte es ein Sommer ohne Detektivarbeit werden, eigentlich. In solchen Momenten geht man besser nicht ans Telefon - das müssen auch Justus, Peter und Bob erkennen, als ein unbekannter Anrufer mit kratziger Stimme ihnen einen neuen Fall präsentiert. Dieser führt sie auf die Spur des Geheimbunds Sphinx, der illegale archäologische Ausgrabungen betreibt und gestohlene Kunstschätze verkauft. Die Ermittlungen führen die Hobbydetektive zur abgelegenen Vulkaninsel Makatao - auch als Toteninsel bekannt. Dort soll sich die Ruhestätte eines uralten Volkes befinden, die der Legende nach mit einem Fluch belegt ist und für jeden, der die Insel betritt, den Tod bedeutet.

Regie: Tim Dünschede
Buch: Anil Kizilbuga
Kamera: Holger Jungnickel
Musik: David Reichelt
Mit Julius Weckauf, Nevio Wendt, Levi Brandl, Filip Schnack, Florian Lukas, Jördis Triebel

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Ein musikalischer Muttertagsgruß unter freiem Himmel: Am Muttertag lädt das Akkordeon-Ensemble Accento zu einem besonderen Konzert in den Innenhof eines ehemaligen Grand Hotels ein. Wo einst Reisende aus aller Welt logierten, erklingen heute barocke, romantische und moderne Kompositionen – offen zum Himmel, umgeben von Geschichte und Frühlingsluft.

Barock, Romantik und Moderne verschmelzen zu einem farbenreichen Potpourri: von Kirchen- bis Filmmusik ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Zehn Hände, 185 Knöpfe und 47 Tasten bringen den Innenhof zum Klingen. Gespielt wird auf dem Rolls-Royce des Akkordeons, gebaut vom italienischen Schwaben Giovanni Gola aus Trossingen. Schon das gemeinsame Erklingen dieser fünf außergewöhnlichen Instrumente ist ein musikalischer Genuss für sich.

Unter der virtuosen Leitung der Konzertmeisterin Annegret Cratz verwandelt sich das Nizza des Nordens in eine kleine Elbphilharmonie unter freiem Himmel. Der Duft Rheingauer Weine begleitet die Klänge – und unvergessliche Melodien machen diesen Muttertag zu einem besonderen Erlebnis.

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D/A 2025, 123 Min., FSK: ab 6

Danke Anke! Anke Engelke macht traditionell jeden Film lohnend, selbst bei schwächeren Stoffen begeistert sie - und dieser Film ist auch ohne sie schon richtig stark! 
Neele Leana Vollmers Kurzfilm MEINE ELTERN ist einer unserer absoluten Lieblinge, nach tollen Kinderfilmen (RICO, OSCAR UND …) begeistert sie uns nun mit einem grandiosen Film über ein Ehepaar, in dem auch Ulrich Tukur zu Bestform aufläuft. Ihre Ehe ist im Laufe der Jahre in Routine erstickt, Liebe und Leidenschaft haben sich stillschweigend verabschiedet. Ein dramatischer Unfall sorgt dafür, dass die Karten radikal neu gemischt werden. 

In diesem Drama geht's gehörig ans Eingemachte der existenziellen Art. Zum notwendigen Ausgleich gibt es feinsinnige Komik, die bisweilen an Loriot erinnert. Das beherrscht die Engelke allemal in souveräner Perfektion.

Regie: Neele Leana Vollmar
Buch: Neele Leana Vollmar
Kamera: Daniel Gottschalk
Musik: Paul Gallister
Mit Anke Engelke, Ulrich Tukur, Lukas Rüppel, Maria Hofstätter, Markus Hering

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PS/GB/US/FR/DK/NO/QA 2025, 119 Min., FSK: ab 6, OmU

Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt. Gleichzeitig drängen europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in die Region. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands. 
Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu - ein entscheidender Moment, der den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert.

PALÄSTINA 36 verortet präzise den Beginn des palästinensischen Widerstands und den Wendepunkt für das britische Empire.

Regie: Annemarie Jacir
Buch: Annemarie Jacir
Kamera: Hélène Louvart, Sarah Blum, Tim Fleming
Mit Hiam Abbass, Kamel Al Basha, Yasmine Al Massri Robert Aramayo, Saleh Bakri, Karim Daoud Anaya, Billy Howle, Dhafer L'Abidine, Liam Cunningham, Jeremy Irons

Preview vor Kinostart!

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USA 1975, 124 Min., FSK: ab 16, OmU

Während die Caligari FilmBühne wegen Sanierungsarbeiten geschlossen war, wurde DER WEISSE HAI im vergangenen Jahr 50 Jahre alt. Für uns ein willkommener Anlass, den Klassiker mal wieder ins Programm zu nehmen.

Steven Spielbergs Thriller trug - wie auch der gleichnamige Roman von Peter Benchley - wesentlich zum dämonisierten Bild von Haien in den Medien bei: Ein Hai tötet im Badeort Amity Strandbesucher*innen. Doch die Stadtverwaltung weigert sich, die Strände zu schließen, da sie Umsatzeinbußen der lokalen Wirtschaft fürchtet. Die Haijagd wird eröffnet, ist jedoch wenig erfolgreich. Auch der Meeresforscher Matt Hopper und der Haijäger Quint werden hinzugezogen ... 

Der Blockbuster von Steven Spielberg mit seiner oscarprämierten Filmmusik von John Williams ist einfach Kult!

Regie: Steven Spielberg
Buch: Peter Benchley, Carl Gottlieb
Kamera: Bill Butler
Musik: John Williams
Mit Roy Scheider, Robert Shaw, Richard Dreyfuss, Lorraine Gray

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D/CS/CDN 2025, 95 Min., FSK: ab 6

Vincent ist ein junger Buckelwal und der Sohn des letzten Walsängers, der mit seiner Melodie das Meer heilen konnte. Einst wollte Vincent in die Flossenstapfen seines Vaters treten. Doch seitdem seine Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen, will er nicht mehr singen. Auch als sich ein Monster aus einem schmelzenden Eisberg befreit und alles Leben im Meer bedroht, schafft es Vincent nicht, sein Lied zu finden, um sein Zuhause zu retten. Gemeinsam mit dem plappernden Putzerfisch Walter und dem draufgängerischen Orca-Mädchen Darya begibt er sich stattdessen auf eine außergewöhnliche Reise zum tiefsten Punkt des Meeres, um das Monster zu besiegen.

Regie: Reza Memari
Buch: Reza Memari, Greg Nix
Kamera: Jaromir Maly
Musik: Daníel Bjarnason

"Das mitreißende und magische Unterwasserabenteuer nimmt uns mit in eine Meereswelt, die es zu schützen lohnt." filmernst.de

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Mongolische Volksmusik & Rockcello

 

Zwei außergewöhnliche Musiker aus Asien und Europa begegnen sich in einem einzigartigen Konzerterlebnis: Der international bekannte mongolische Musiker Enkhjargal Dandarvaanchig (EPI) und der Cellist, Komponist und Klangforscher Christopher Herrmann verbinden traditionelle mongolische Volksmusik mit zeitgenössischen Cello-Klängen.

 

Pferdekopfgeige, Cello sowie Oberton- und Untertongesang verschmelzen zu einer archaisch-modernen Klangwelt. Neben überlieferten mongolischen Volksweisen erklingen Eigenkompositionen von EPI und Christopher Herrmann, in denen meditative Weite, rhythmische Energie und rockige Impulse aufeinandertreffen.

 

EPI zählt zu den bedeutendsten Botschaftern mongolischer Musik. Bereits während seiner Ausbildung trat er im mongolischen Fernsehen auf und tourte mit Staatsensembles durch sein Heimatland. Seit seinem ersten Deutschlandaufenthalt 1993 konzertiert er international, unter anderem in Europa und den USA, und gilt als Meister des mongolischen Oberton- und Untertongesangs.

 

Christopher Herrmann ist weltweit als Cellist und Komponist tätig. Er ist Gründungsmitglied des Orchestra of Truth, betreibt das Label cellosophie und unterrichtet als Musikdozent. Im Theaterkunsthaus 43 im Palasthotel war er bereits mehrfach zu Gast und zeichnet dort unter anderem für die Kompositionen der Produktion „Die Schöne, das Biest“ verantwortlich. Sein künstlerisches Spektrum reicht von Klassik über Improvisation bis hin zu experimentellen Klangformen.

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GB/USA 2025, 137 Min., FSK: ab 12, OmU

In THE TESTAMENT OF ANN LEE erzählt die preisgekrönte Regisseurin und Drehbuchautorin Mona Fastvold (DER BRUTALIST) die außergewöhnliche und wahre Geschichte von Ann Lee, der Gründerin der Glaubensgemeinschaft der Shaker. Die oscarnominierte Amanda Seyfried spielt die willensstarke Anführerin der Shaker, die die Gleichberechtigung der Geschlechter und soziale Gleichheit predigte und von ihren Anhängern verehrt wurde. THE TESTAMENT OF ANN LEE fängt Ekstase und Seelenqual ihres Strebens nach einer Utopie ein und präsentiert mehr als ein Dutzend historischer Shaker-Hymnen, die von Celia Rowlson-Hall (VOX LUX) choreografiert und vom oscarprämierten Komponisten Daniel Blumberg (DER BRUTALIST) mit eindrucksvoller Intensität neu interpretiert wurden.

Regie: Mona Fastvold
Buch: Mona Fastvold, Brady Corbet
Kamera: William Rexer
Musik: Daniel Blumberg
Mit Amanda Seyfried, Thomasin McKenzie, Lewis Pullman, Tim Blake Nelson, Stacy Martin

"Es ist ein Film über Gemeinschaft und spirituelle Ekstase, aber was für einer! Kein dröges historisches Ausstattungskino, sondern ein auf 70-mm-Analogfilm fotografiertes düsteres Musicaldrama, dem Daniel Blumbergs von traditionellen Shaker-Hymnen inspirierter Soundtrack seine Struktur und seinen ganz und gar eigenen Rhythmus gibt. Während sich Gospel, Choräle und elektronische Sounds in eingängigen Songs fluide die Klinke in die Hand geben, zucken Körper rhythmisch, kreischend und stöhnend durch kerzenbeschienene Szenerien und verwandeln das Kino selbst in eine rauschhafte, transzendentale Kathedrale." epd-film.de

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D 2026, 137 Min., FSK: ab 6, AD

Mit 20 wird Joachim unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern Inge und Hermann. Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu finden - ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt.

Regie: Simon Verhoeven
Buch: Simon Verhoeven
Kamera: Jo Heim
Musik: Segun Akinola
Mit Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Katharina Stark, Laura Tonke, Devid Striesow, Anne Ratte-Polle, Friedrich von Thun, Tom Schilling

"Mit ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE adaptiert Simon Verhoeven den dritten Roman aus Joachim Meyerhoffs autobiografischer Erzählung "Alle Toten fliegen hoch" und trifft dabei genau die feinen Töne zwischen überzogen wirkender Comedy und tiefgehender Emotionalität, für die auch die sechsteilige Buchreihe schon so viel Anerkennung fand. Ohne die jeweils andere Seite der Medaille zu vernachlässigen oder gar lächerlich wirken zu lassen, verbindet die Coming-of-Age-Geschichte absurdeste Situationskomik mit der aufreibenden, niemals enden wollenden Suche nach dem Sinn." kino-zeit.de

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© Marlen Stahlhuth

Da ist sie endlich: die öffentliche Selbsthilfegruppe für Erwachsene. Ganz nach dem Motto: Früher hatte ich Träume, heute zahl ich Rechnungen.

Das erste Soloprogramm von Luisa Charlotte Schulz ist kompensatorische Coming-of-Age-Comedy, denn: Wer regelmäßig auf die Fresse fliegt, hat einiges zum Nachdenken. Luisa ist Mitte 30 und tut ihr Möglichstes, das Projekt Erwachsenwerden endlich abzuschließen – gelegentlich mit unkonventionellen Methoden. Die Uhr tickt, Lösungen müssen her. Eigentlich dachte Luisa, sie wäre mit 30 längst Mutter, jetzt schwankt sie zwischen den Optionen: Eizellen einfrieren lassen oder vielleicht doch besser Vater werden?

Die Rush Hour des Lebens fordert einiges. Und am Besten kommt man da immer noch durch, wenn man sich zwischendurch wenigstens mal kaputt lachen kann. Eins steht fest: Wenn’s geil werden soll, muss man wohl selber ran. Und hin und wieder ist bei der obsessiven Selbstreflexion sogar ein echter Geistesblitz dabei. Zwischendurch stand nämlich auch was Sinnvolles in den Ratgeberbüchern der „Generation Selbstoptimierung“.

Gewürzt mit Herz und reichlich Scharfsinn – fertig ist ein wohlschmeckender Cocktail aus dem Glück und der Gülle des Lebens. Den gibt’s natürlich aufs Haus. Schließlich ist Happy Hour. Und am Ende bleibt die Erkenntnis: Das Leben ist schön und die Party geht weiter! Nur der Kater dauert jetzt halt länger.

Stabil Instabil – ein Comedy-Abend voller Hoffnung für alle, die nie erwachsen werden wollten, es trotzdem geworden sind oder da irgendwann noch durch müssen. Ein Programm mit Tempo,  Charme und 1000 Gründen, morgen wieder aufzustehen. Und der tiefen Überzeugung: Am Ende wird’s doch noch alles geil. Irgendwie!

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