Juni

Das ist aber gar nicht witzig. Friseur Figaro Fusi wird von den grauen Herren überredet, seine Zeit zu sparen und plötzlich hat er keine mehr. Auch die Lust am Frisurenschnippeln und Löckchenwickeln, einfach weg.

 

Und der Friseur ist nicht alleine mit dem Problem. Alle Menschen hetzen hin und her. Keiner bleibt für eine Minute stehen oder träumt nur eine Sekunde lang. Die Grauen Herren sind die Zeitdiebe, geheimnisvoll und leise. Momo hat sie gesehen. Schließlich wohnt das Mädchen allein in einer Burgruine. Zusammen mit Meister Hora, dem Straßenkehrer und der Schildkröte Kassiopeia erlebt Momo viele Abenteuer auf der Suche nach der verlorenen Zeit.

 

Der märchenhafte Roman „Momo“ wurde 1973 veröffentlicht und 2025 ganz neu verfilmt.

 

Die turbulente-poetische Inszenierung mit Live-Musik vom Intendanten und Regisseur Wolfgang Vielsack, sowie das bezaubernde Ambiente der über 800 Jahre alten Burg Sonnenberg werden wieder alle in ihren Bann ziehen.

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Mowglis sorgenfreies, kunterbuntes Dschungelleben findet ein plötzliches Ende. Und nicht einmal ihre Familie - Ein Bär, der kauzige Mentor Baloo, eine Pantherin, die weise Beschützerin Bagheera und ein Wolf, der treue Graubruder- können etwas gegen den hasserfüllten Tiger Shir Khan etwas ausrichten, der die Intrige gegen Mowgli gesponnen hat. So findet sich Mowgli plötzlich ganz allein zwischen den Welten wieder: Zwischen Tier- und Menschsein - Im Kampf zwischen natürlichem Gesetz und dem Ruf des Herzens.

 

Wird Mowgli das überleben? Wird sie ein Zuhause finden? Und gibt es vielleicht ein Gleichgewicht, das für alle einen Platz bereithält?

 

Eine abenteuerliche Komödie von Niklas Luft mit Musik von Jürgen Beuth

Regie: Jan-Markus Dieckmann

 

Mit:

Sommertheater im Dschungel · Niklas Luft · Michel Schäfer · Immanuel Mich · Carlotta Kirdorf-Frey · Denia Gilberg · Nina Messerschmidt

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Das ist aber gar nicht witzig. Friseur Figaro Fusi wird von den grauen Herren überredet, seine Zeit zu sparen und plötzlich hat er keine mehr. Auch die Lust am Frisurenschnippeln und Löckchenwickeln, einfach weg.

 

Und der Friseur ist nicht alleine mit dem Problem. Alle Menschen hetzen hin und her. Keiner bleibt für eine Minute stehen oder träumt nur eine Sekunde lang. Die Grauen Herren sind die Zeitdiebe, geheimnisvoll und leise. Momo hat sie gesehen. Schließlich wohnt das Mädchen allein in einer Burgruine. Zusammen mit Meister Hora, dem Straßenkehrer und der Schildkröte Kassiopeia erlebt Momo viele Abenteuer auf der Suche nach der verlorenen Zeit.

 

Der märchenhafte Roman „Momo“ wurde 1973 veröffentlicht und 2025 ganz neu verfilmt.

 

Die turbulente-poetische Inszenierung mit Live-Musik vom Intendanten und Regisseur Wolfgang Vielsack, sowie das bezaubernde Ambiente der über 800 Jahre alten Burg Sonnenberg werden wieder alle in ihren Bann ziehen.

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D 2025, 103 Min., FSK: ab 12

Tildas Tage sind streng durchgetaktet: studieren, an der Supermarktkasse sitzen, schwimmen, sich um ihre kleine Schwester Ida kümmern - und an schlechten Tagen auch um ihre Mutter. Zu dritt wohnen sie im traurigsten Haus der Fröhlichstraße in einer Kleinstadt, die Tilda hasst. Ihre Freunde sind längst weg, leben in Amsterdam oder Berlin, nur Tilda ist geblieben. Denn irgendjemand muss für Ida da sein, Geld verdienen, die Verantwortung tragen. Nennenswerte Väter gibt es keine, die Mutter ist alkoholabhängig. Eines Tages aber geraten die Dinge in Bewegung: Tilda bekommt eine Promotion in Berlin in Aussicht gestellt, und es blitzt eine Zukunft auf, die Freiheit verspricht. Und Viktor taucht auf, der große Bruder von Ivan, den Tilda fünf Jahre zuvor verloren hat. Viktor, der - genau wie sie - immer 22 Bahnen schwimmt. Doch als Tilda schon beinahe glaubt, es könnte alles gut werden, gerät die Situation zu Hause vollends außer Kontrolle …

Regie: Mia Maariel Meyer
Buch: Elena Hell
Kamera: Tim Kuhn
Musik: Dascha Dauenhauer
Mit Luna Wedler, Zoë Baier, Jannis Niewöhner, Laura Tonke

"22 BAHNEN wirkt authentisch, ist voller Empathie und durchdrungen von dem Wunsch, als junger Mensch einfach frei sein zu dürfen." kino-zeit.de

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Liebe. Leben. Leidenschaft einer Jahrhundert-Chansonette

 

Nicht jeder Melodie, nicht jeder Stimme gelingt es, uns Menschen über die Zeiten hinweg zu fesseln. Die Musik von Édith Piaf schafft es mit fast unwirklicher Kraft.

 

„La môme Piaf“ ist eine emotionale Hommage an das Leben der legendären Chansonsängerin. Sängerin Lasarah Sattler, in Begleitung ihres begnadeten Akkordeonisten Vadim Baev, entführt die Zuschauer auf eine emotionale Reise durch Piafs bewegtes Leben. Zitate und Briefausschnitte lassen die faszinierende Biografie des „Spatzen von Paris“ lebendig werden. Intime Einblicke aus Piafs Tagebuch und Erzählungen über bedeutende Momente verweben sich zu einem mitreißenden Bogen voller Sprache und Musik.

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Das ist aber gar nicht witzig. Friseur Figaro Fusi wird von den grauen Herren überredet, seine Zeit zu sparen und plötzlich hat er keine mehr. Auch die Lust am Frisurenschnippeln und Löckchenwickeln, einfach weg.

 

Und der Friseur ist nicht alleine mit dem Problem. Alle Menschen hetzen hin und her. Keiner bleibt für eine Minute stehen oder träumt nur eine Sekunde lang. Die Grauen Herren sind die Zeitdiebe, geheimnisvoll und leise. Momo hat sie gesehen. Schließlich wohnt das Mädchen allein in einer Burgruine. Zusammen mit Meister Hora, dem Straßenkehrer und der Schildkröte Kassiopeia erlebt Momo viele Abenteuer auf der Suche nach der verlorenen Zeit.

 

Der märchenhafte Roman „Momo“ wurde 1973 veröffentlicht und 2025 ganz neu verfilmt.

 

Die turbulente-poetische Inszenierung mit Live-Musik vom Intendanten und Regisseur Wolfgang Vielsack, sowie das bezaubernde Ambiente der über 800 Jahre alten Burg Sonnenberg werden wieder alle in ihren Bann ziehen.

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Mowglis sorgenfreies, kunterbuntes Dschungelleben findet ein plötzliches Ende. Und nicht einmal ihre Familie - Ein Bär, der kauzige Mentor Baloo, eine Pantherin, die weise Beschützerin Bagheera und ein Wolf, der treue Graubruder- können etwas gegen den hasserfüllten Tiger Shir Khan etwas ausrichten, der die Intrige gegen Mowgli gesponnen hat. So findet sich Mowgli plötzlich ganz allein zwischen den Welten wieder: Zwischen Tier- und Menschsein - Im Kampf zwischen natürlichem Gesetz und dem Ruf des Herzens.

 

Wird Mowgli das überleben? Wird sie ein Zuhause finden? Und gibt es vielleicht ein Gleichgewicht, das für alle einen Platz bereithält?

 

Eine abenteuerliche Komödie von Niklas Luft mit Musik von Jürgen Beuth

Regie: Jan-Markus Dieckmann

 

Mit:

Sommertheater im Dschungel · Niklas Luft · Michel Schäfer · Immanuel Mich · Carlotta Kirdorf-Frey · Denia Gilberg · Nina Messerschmidt

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© Sven Helge Czichy

Für das zweite Kinderkammerkonzert in dieser Spielzeit haben vier Posaunist*innen aus dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden etwas Besonderes vorbereitet. Sie tauchen ein in die wilden Geschichten von „Max und Moritz“ sowie in das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“. Der niederländische Komponist Jan Koestier hat beide Geschichten für Posaunenquartett und Sprecher*in in kunterbunte Musik umgeschrieben, die wir in diesem Kinderkammerkonzert erleben werden.

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© Julia Sang Nguyen

In Verona wird der Alltag von den (Straßen-)Kämpfen zwischen zwei Familien, den Montagues und Capulets, überschattet. Die beiden Patriarchen steuern diese Auseinandersetzung aus ihren Hinterzimmern und heizen den Konflikt an. Auch ihre Kinder und deren Freund*innen sind voller Vorurteile, die unbeschwertes Feiern und Frei-Sein unmöglich machen. Trotz ihrer Feindschaft verlieben sich Romeo und Julia ineinander und geraten in einen Strudel voller Hass und Gewalt, der ihr Schicksal besiegelt. In der Regie von Charlotte Sprenger, die mit ihrer ganz eigenen Pop-Ästhetik kanonisierte Literatur in die Gegenwart holt, wird Shakespeares Klassiker zu einem bildgewaltigen Appell für die Kraft der Liebe, die sich der Brutalität entgegenstellt.

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Kommissar Matschke kehrt zurück

 

Dieses Verbrechen schockt Sonnenberg und ganz Wiesbaden. Illegale Goldschürfer sieben aus dem Rambach am Hofgartenplatz hochkarätige Klumpen. Am nächsten Tag findet man die Glücksritter leblos auf einer Parkbank.

 

Neben ihnen ein großer Teddybär, eine angebrochene Packung Zahnstocher und ein Buch über Yuccapalmen. Was war die Tatwaffe? Gibt es ein Motiv? Wer meuchelt die Goldsucher und flüchtet nach Goldstein?

 

Als sich dann noch die goldige Praktikantin Lisa eine goldene Nase verdient, weil sie eine Kiste Blattgold unterschlägt, kauft sich Kommissar Matschke eine Flasche Danziger Goldwasser.

 

Ein hochkarätiges Verbrechen… So könnte es sein. Und auch ganz anders. Sicher ist allein: Zwei Kommissare und jede Menge Verdächtige.

 

Alles improvisiert inklusive kreativ-überraschender Live-Musik !

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Das ist aber gar nicht witzig. Friseur Figaro Fusi wird von den grauen Herren überredet, seine Zeit zu sparen und plötzlich hat er keine mehr. Auch die Lust am Frisurenschnippeln und Löckchenwickeln, einfach weg.

 

Und der Friseur ist nicht alleine mit dem Problem. Alle Menschen hetzen hin und her. Keiner bleibt für eine Minute stehen oder träumt nur eine Sekunde lang. Die Grauen Herren sind die Zeitdiebe, geheimnisvoll und leise. Momo hat sie gesehen. Schließlich wohnt das Mädchen allein in einer Burgruine. Zusammen mit Meister Hora, dem Straßenkehrer und der Schildkröte Kassiopeia erlebt Momo viele Abenteuer auf der Suche nach der verlorenen Zeit.

 

Der märchenhafte Roman „Momo“ wurde 1973 veröffentlicht und 2025 ganz neu verfilmt.

 

Die turbulente-poetische Inszenierung mit Live-Musik vom Intendanten und Regisseur Wolfgang Vielsack, sowie das bezaubernde Ambiente der über 800 Jahre alten Burg Sonnenberg werden wieder alle in ihren Bann ziehen.

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D/CH 2025, 97 Min., FSK: ab 0, empfohlen ab 9

Inmitten der malerischen Schweizer Alpen strandet der 12-jährige Georg bei den Mönchen am Großen Sankt Bernhard-Pass. Alles ist neu für ihn: die Kälte, die Stille und das ungewohnte Klosterleben. Doch schon bald entdeckt Georg, dass dieser besondere Ort voller kleiner Wunder ist. 
Halt findet er in der Freundschaft zur lebhaften Resi und vor allem zu einem schwachen Bernhardinerwelpen, den er heimlich pflegt und der später als Lawinenhund Barry berühmt wird.

Der Film verknüpft Georgs Geschichte mit der von historischen Ereignissen inspirierten Legende des berühmtesten Lawinenhundes, der Anfang des 19. Jahrhunderts zahlreiche Menschen rettete und bis heute als Symbol für Mut und Hilfsbereitschaft gilt.

Regie: Markus Welter
Buch: Jan Poldervaart
Kamera: Marco Barberi
Musik: Fabian Römer
Mit Alma Büchenbacher, Christoph Gaugler, Mael Gallati, Max Hubacher, Sven Schelker

"Ein leicht verständlicher, kindgerechter Familienfilm um den in der Schweiz berühmten Bernhardiner Barry, der seine fiktive Geschichte mit historischer Sorgfalt und eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen erzählt." filmdienst.de

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© Maximilian Borchardt

Die Urlaubsidylle scheint perfekt. Doch der Wasserpegel des Badesees sinkt, während die Temperaturen steigen. Die Stammgäste ignorieren das geflissentlich und geben sich ihrem Urlaub hin. Ava, als Journalistin für Recherchen angereist, hat da einen weniger sentimentalen Blick auf die Wetterverhältnisse; während sie die zwischenmenschlichen Verhältnisse selbst ganz schön durcheinanderbringen. Bald erlangen die meteorologischen Phänomene überregionale Aufmerksamkeit, der Bundeskanzler verspricht Lösungen. Spätestens als am Boden des Sees Leichen zum Vorschein kommen, gefriert auch den Letzten das Blut in den Adern. Theresa Thomasberger geht diesem aberwitzigen Theaterstück auf den Grund.

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„Così fan tutte: Alle machen es so!“ Der Zyniker Don Alfonso glaubt nicht an Liebesversprechen und Treueschwüre. Er schließt mit zwei Freunden eine Wette ab und will ihnen beweisen, dass ihre Verlobten ihnen innerhalb eines Tages untreu werden. Es folgen Intrigen, Verführungsspiele und Verwirrungen der Gefühle. 
Mozarts und Da Pontes letzter Oper zeigt den Menschen haltlos und verloren – auf der Suche nach Freundschaft und Liebe, auf der Suche nach sich selbst.


Die französische Regisseurin Marie-Ève Signeyrole lädt zu jeder Vorstellung 20 Paare ein, auf der Bühne Platz zu nehmen und den Theaterabend in einer besonderen Unmittelbarkeit zu erleben.

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Nach ihrer triumphalen Reunion-Show mit ihrem ehemaligen Sänger Geert van der Velde beim Furnace Fest 2024 kehren die legendären, nach dem indigenen Namen des Wüstenplaneten Arrakis benannten Mathcore/Harcore/Prog-Punker Shai Hulud aus Florida zum zweiten Mal zurück nach Europa. Zuletzt mit The Darkest Hour und Bleeding Through bei uns zu Gast, beehren sie uns mit ihren extra komplexen Stücken heuer zum ersten Mal als Headliner. 
Wie zuletzt sind auch diesmal wieder Denial Of Life aus Tacoma, Washington, mit ihrem lebensbejahenden Thrash Metal-Hybriden (und ihrem jüngsten Album „Witness The Power“) mit von der Partie. Den Abend eröffnen die aus Newcastle, Australien stammenden Volatile Ways um Sängerin Emily Beekmans, die uns ihr jüngstes Deathcore-Album „Perfect Dark“ vorstellen werden.

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Das ist aber gar nicht witzig. Friseur Figaro Fusi wird von den grauen Herren überredet, seine Zeit zu sparen und plötzlich hat er keine mehr. Auch die Lust am Frisurenschnippeln und Löckchenwickeln, einfach weg.

 

Und der Friseur ist nicht alleine mit dem Problem. Alle Menschen hetzen hin und her. Keiner bleibt für eine Minute stehen oder träumt nur eine Sekunde lang. Die Grauen Herren sind die Zeitdiebe, geheimnisvoll und leise. Momo hat sie gesehen. Schließlich wohnt das Mädchen allein in einer Burgruine. Zusammen mit Meister Hora, dem Straßenkehrer und der Schildkröte Kassiopeia erlebt Momo viele Abenteuer auf der Suche nach der verlorenen Zeit.

 

Der märchenhafte Roman „Momo“ wurde 1973 veröffentlicht und 2025 ganz neu verfilmt.

 

Die turbulente-poetische Inszenierung mit Live-Musik vom Intendanten und Regisseur Wolfgang Vielsack, sowie das bezaubernde Ambiente der über 800 Jahre alten Burg Sonnenberg werden wieder alle in ihren Bann ziehen.

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© Lena Bils

„Somewhere over the rainbow way up high There‘s a land that I have heard of once in a lullaby.“
Judy Garland

Wir sind in Amerika bei Penig, Kreis Mittelsachsen. Die Klimakrise hat diese Gegend zur Wüste gemacht. Die Katastrophe ist Dauerzustand, das Wort Hoffnung weiß hier niemand mehr zu buchstabieren. Abgesehen von einer: Dorothee Sturm. Ihre Mission: Die Rettung der Welt. Schade, dass sie neben viel Mut vor allem Pech hat. Die gottverlassene Farm von Tante Em und Onkel Henri steht in Flammen, sie wird wegen des Verdachts auf Brandstiftung polizeilich gesucht. Mit dieser Aufgabe betraut ist der Polizist Gus Brandt, der auf leerem Tank sitzend im Nirgendwo gestrandet ist. Derweil moderiert sich die Journalistin Lorna Luft – überarbeitet und unterbezahlt – durch ihre Radiosendung „HOT TIMES“ und das Gespräch mit Low-Budget-Arthouse-Filmemacher und Teilzeit-Fernfahrer Salvatore Toto Brandt. Sein aktueller Katastrophen-Film muss dringend promotet werden, denn leider bleibt das Publikum fern. Und als wäre das nicht genug, taucht auch noch Judy Garland an einer abgehalfterten Tanke hinter dem Tresen auf und serviert Sandwiches. Schlechter Traum oder großes Kino? Beides.

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Aus Long Beach in Kalifornien stammend, haben sich Touché Amoré über die Jahre zu einem der emotional präzisesten Vertreter im an emotionalen Bands wahrlich nicht armen Feld des (Post-) Hardcore entwickelt. Die Texte von Frontmann Jeremy Bolm – oft roh, schonungslos, persönlich – sind weniger zur Selbstprofilierung gedacht als zur ehrlichen Auseinandersetzung mit Angst, Verlust und dem Versuch, dies irgendwie kathartisch oder erkenntnisstiftend zu wenden. Auf heuriger Tour stellen sie ihr vor 10 Jahren erschienenes Album „Stage Four“ in den Mittelpunkt. Der Titel verweist dabei auf ein doppeltes. Klar, es war ihr viertes Album, zugleich bezeichnete „Stage Four“ das Endstadium der Krebserkrankung von Bolms Mutter, die zwei Jahre zuvor an ihrer Erkrankung verstorben war. Musikalisch markierte „Stage Four“ eine Wende: Weniger Wut, mehr Trauer, mehr Melodie – dennoch mit dem charakteristischen Aufschlag.
Somit markiert der heutige Abend kein bloßes „Hits-und-Favoriten“-Programm, sondern ein konzertantes Ritual der Erinnerung und Emotionalität. Ein Abend, der sich nicht nur an Fans richtet, die das Album damals geliebt haben, sondern an alle, die erleben wollen, wie Musik Trauer, Liebe und Befreiung zugleich sein kann. Und an jene, die wissen, dass Hardcore nicht immer laut sein muss – er kann auch zerbrechlich sein. Wenn eine Band diesen Spagat schafft, dann diese.

On top geben sich am heutigen Abend sensationellerweise Quicksand die Ehre - eigentlich auf eigener Tour unterwegs, gehen sie tatsächlich die Extrameile, um exklsuiv in Wiesbaden als Special Guests mit dabei zu sein! Es ist auch wirklich viel zu lange her, dass Walter Schreifels und die Seinen mit ihrem herzerwämenden New York-Post Hardcore bei uns zu Gast waren. Willkommen zurück! Nicht weniger willkommen heißen möchten wir last not least Greet Death aus dem berüchtigten Flint in Michigan, die uns ihre turmhohen Fuzz/Shoegaze-Pretiosen um die Ohren hauen werden. Nachzuhören nicht zuletzt auf ihrem aktuellen, herbstbunten Melancholia-Album "Die In Love".

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© Berthold Werner

Speechless bewegt sich am Rande des Körpers, der durch Verhaltenskodizes, Akusmatik, Wiederholung, Gestik und die Strengeder Sprache geprägt ist. Wie Jean-Luc Nancy schreibt, ist der Körper der Ort, an dem Sprache entsteht, an dem etwas so Abstraktes und schwer Fassbares wie das Denken Gestalt annimmt und körperlich wird. Wie lässt sich der Körper ohne auferlegte Bedeutung darstellen? Hat die Geste ein Geschlecht? Spricht der Körper für sich selbst? Die Stimme ist etwas sehr Persönliches und Unverwechselbares, das auf seine Umgebung reagiert und ...

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Das ist aber gar nicht witzig. Friseur Figaro Fusi wird von den grauen Herren überredet, seine Zeit zu sparen und plötzlich hat er keine mehr. Auch die Lust am Frisurenschnippeln und Löckchenwickeln, einfach weg.

 

Und der Friseur ist nicht alleine mit dem Problem. Alle Menschen hetzen hin und her. Keiner bleibt für eine Minute stehen oder träumt nur eine Sekunde lang. Die Grauen Herren sind die Zeitdiebe, geheimnisvoll und leise. Momo hat sie gesehen. Schließlich wohnt das Mädchen allein in einer Burgruine. Zusammen mit Meister Hora, dem Straßenkehrer und der Schildkröte Kassiopeia erlebt Momo viele Abenteuer auf der Suche nach der verlorenen Zeit.

 

Der märchenhafte Roman „Momo“ wurde 1973 veröffentlicht und 2025 ganz neu verfilmt.

 

Die turbulente-poetische Inszenierung mit Live-Musik vom Intendanten und Regisseur Wolfgang Vielsack, sowie das bezaubernde Ambiente der über 800 Jahre alten Burg Sonnenberg werden wieder alle in ihren Bann ziehen.

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