Dezember

The Deadnotes

"Rock ’n’ Roll Saviour Europe 2025"
Rock 'n’ Roll / Indie Konzert in der KREATIVFABRIK

1LIVE nennt sie "kompromisslos und zielstrebig", plattentests.de hört in dem Album "das wilde Leben inmitten des Bermudadreiecks aus Glam, Synthrock und Indie – Ein gewagtes Unterfangen, das aufgeht", das Kerrang! Magazine und John Kennedy (Radio X) in UK sind begeistert, das Classic Rock Magazine attestiert einen "interessanten und intelligenten Approach" zur Diskussion um die Rettung des Rock 'n' Rolls, und das VISIONS Magazin nennt Referenzen wie The Hives, Jack Antonoffs' Bleachers und Bruce Springsteen, um ihren Sound zu beschreiben.

Die Rede ist von The Deadnotes aus Freiburg, die im Februar ihr neues, das dritte Studioalbum "Rock 'n' Roll Saviour" bei unseren Freund*innen vom Grand Hotel van Cleef veröffentlicht haben und es nur auf die Straße bringen. Dabei geben sie dem - nach „Welt“ – vermutlich zweitallgemeinsten Begriff überhaupt, "Rock'n'Roll", ein zeitgemäßes Update, indem sie mit verstaubten Geschlechterrollen, Altbackenheit und breitbeinigem Mackertum brechen. Das alles haben sie natürlich nicht erfunden, weder die Stereotypen noch ihre Brechung, aber dennoch bleibt festzuhalten, dass es trotz aller Rock’n’Roll-Klischees ja auch diese fundamentale Wahrheit gibt: Die zu lauten Songs, die zu langen Nächte, die zu wahren Textzeilen im richtigen Moment; das alles kann einen retten, egal was ist. Wer das schon gespürt hat, weiß, dass es stimmt. Und The Deadnotes haben ein paar sehr gute Songs geschrieben, die genau das tun wollen.

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Konstantin kümmert sich nicht nur um seine kleine Schwester Lada, wenn seine Mutter wieder bis spät in die Nacht Telefondienst hat, sondern putzt auch ihre Küche. Hingebungsvoll und akribisch. Ist es Kontemplation? Obsession? Oder der Versuch, in einer Welt des Fremdseins wieder Ordnung herzustellen?

Valeria Gordeev erhielt 2023 für ihren detailverliebten Text „ER PUTZT“ den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis. Momentan arbeitet die Autorin und Illustratorin an ihrem Debütroman „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“. Die vielfach prämierte Regisseurin Marie Schleef setzt das Textfragment nun erstmals auf der Theaterbühne um und entwickelt eine assoziative Slow-Motion-Performance, die sich fernab des gesprochenen Wortes auf eine sinnliche Suche nach Care-Arbeit, Selbstliebe und alternativer Maskulinität begibt.

Die vielbeachtete Inszenierung von Marie Schleef war 2025 zu den Autor*innentheatertagen ans Deutsche Theater Berlin und zum Radikal-jung-Festival für junge Regie am Münchner Volkstheater eingeladen.

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Filmklassiker aber diesmal in Farbe

Bitte nur einen winzigen Schluck

Der Alterspräsident Geheimrat Aribert Fröbel, des exklusiven Wiesbadener Clubs „Ignis Forcipes Punch“, lädt ins Palasthotel, wohin sonst! An diesem Abend soll der bekannte Literaturpreisträger Dr. Johann Pfeiffer seinen neusten Roman „Eine Feuerzangenbowle“ vorstellen.

 

Wie beim Filmklassiker mit Heinz Rühmann läuft dann alles aus dem Ruder, wenn Pfeiffer mit drei „f“ sich entschließt, nochmal die Schulbank zu drücken. Ein turbulentes Abenteuer voller Witz, jugendlicher Leichtigkeit und unvergesslicher Lehrerfiguren. Ein Kultklassiker der deutschen Filmgeschichte wird lebendig, weckt nostalgische Erinnerungen und bringt generationsübergreifend ganze Familien zum Lachen.

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„Ich habe mich von deinem Vater befreit und dachte, jetzt wird alles besser.“ Nach „Die Freiheit einer Frau“ kehrt Édouard Louis zur Geschichte seiner Mutter zurück. Zu einer Frau, die sich schon einmal befreit hat. Von Alkohol, Gewalt und Scham, vom Schweigen. Und deren Geschichte sich zu wiederholen droht, als sie eines Nachts den Sohn anruft, während ihr neuer Partner sie im Hintergrund rüde beschimpft. Schritt für Schritt plant der Sohn mit ihr den Ausbruch, ein neuer Anfang gelingt, aber wie geht das Leben weiter, wenn man Freiheit nie gelernt hat? Die mit dem Nestroy-Theaterpreis ausgezeichnete Regisseurin Sara Ostertag inszeniert – erstmals am Hessischen Staatstheater Wiesbaden – die Fortschreibung der Geschichte von Monique Bellegueule.
Dabei lässt Ostertag Sprache, Musik und choreografische Elemente ineinandergreifen und zu ausdrucksvollen Bildern werden, welche die Gewalt und den Kampf um Befreiung körperlich erlebbar machen. Musik als auch Choreografie zitieren aus Werken (u.a. von Pina Bausch und DV8 Physical Company), die sich mit Extremerfahrungen von Weiblichkeit und Queerness auseinandersetzen und verweisen damit auf das Beispielhafte der Geschichte der Familie Belleguele.
 

Wieviele Frauen würden ein anderes Leben wählen, wenn man ihnen das entsprechende Geld überwiese?

Édouard Louis, aus "Monique bricht aus"

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Telquist

Indie Konzert im KESSELHAUS

Nach ausverkaufter Tour im letzten Jahr kehrt Telquist im Dezember auf die Bühnen des Landes zurück Unverkennbar eigenwillig, immer eingängig und trotzdem komplex, tüftelt Sebastian Eggerbauer alias Telquist an Musik, die aktuelle Trends links liegen lässt und die Menschen mit ihrer unverwechselbaren Nahbarkeit trotzdem erreicht. Fast 30 Millionen Spotify-Streams, ein Netflix-Intro sowie Auftritte in TV-Shows wie „Ina’s Nacht“ sprechen eine deutliche Sprache. Nach über vier Jahren soll nun endlich wieder ein neues Album erscheinen. Die Basis der Musik bildet dabei weiterhin oft ein auf klassische Art und Weise gutgeschriebener Popsong, der so eigenwillig instrumentiert ist, dass es schwerfällt Vorbilder auszumachen. Sampling, das man so höchstens aus dem HipHop kennt, hier, Reminiszenzen an elektronische Größen wie Moby oder Fred Again da. Ein bisschen MGMT, ein bisschen Beck. Aber im Kern bleibt es eben immer, man kann es nicht anders sagen: Telquist.

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Im Dunkel eines Dachbodens tritt der Geist einer alten Frau auf: Hannelore Oehmichen-Marschall, Mitbegründerin der Augsburger Puppenkiste, führt uns wie im Traum durch die Geschichte ihres Lebens, ihres Theaters und Deutschlands von Nationalsozialismus bis Wirtschaftswunder.
Moritz Sostmann lässt in „Herzfaden“ menschliche Schauspieler*innen, lebensechte Puppen und altbekannte hölzerne Marionetten aus der Puppenkiste gleichberechtigt aufeinandertreffen. Eine Hommage des Schauspiels an die Theaterform Marionette.

Ein Vater, der als Oberspielleiter verbotene Stücke aufführen lässt, aber dennoch als Landesleiter der Reichstheaterkammer arbeitet. Und seine Tochter, deren Kindheit und Jugend überschattet wird vom Krieg und seinen Nachwehen. Gemeinsam erschaffen sie etwas, was Generationen von Kindern und Erwachsenen geprägt hat und bis heute fasziniert: die Augsburger Puppenkiste. Die Marionetten schaffen eine Verbindung der Generationen, die der Krieg einander fremd werden ließ. Aber auch das Dunkle, Verdrängte bahnt sich den Weg in die Puppen…

„Die Faszination für die Puppen speist sich aus dem Bedürfnis, Frieden mit der eigenen, menschlichen Existenz und deren Widersprüchen zu schließen“, so Regisseur Moritz Sostmann. Thomas Hettches Mischung aus fiktionalisierter Biografie und modernem Märchen taucht tief in dieses Spannungsfeld ein: die Faszination für das geführte Objekt, dem wir Leben und Menschlichkeit zusprechen, vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus, der ebendies Millionen von Menschen absprach.

Puppenbau und -gebende: Hagen Tilp, Christian Werdin sowie Leihgaben des Puppentheater Halle. Anfertigung große Marionetten Urmel, Li Si, Lukas und Kalle Wirsch in den Werkstätten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

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Eine kleine hessische Kommune steht vor dem finanziellen Ruin, aber Bürgermeisterin Carola Weissgut hat die Lösung: Ein Ideenwettbewerb verspricht Fördermillionen für „Vielfalt und Miteinander“. Da muss es doch ein paar queere Menschen im Dorf geben, die den Ruf des maroden Dorfes aufpolieren können! Und die gibt es auch, nur haben sie so gar keine Lust, für die Imagekampagne herzuhalten. Und der ein oder andere besorgte Bürger hat ein Problem mit der Regenbogenflagge am Rathaus … eine schillernde Drag Queen, Streit und Versöhnung, Familiendrama, Neuwahlen und die große Liebe machen das regenbogenbunte Chaos perfekt.

Drag Superstar Kelly Heelton und das Musiktheater-Ensemble des Staatstheaters bescheren uns mit „Alles Liebe!“ einen beschwingten und spritzigen Operettenabend. Die serbische Komponistin Misha Cvijović hebt die vielfältigen musikalischen Einflüsse ihres Werks hervor: „Mich beschäftigte die Frage, wie eine wahrhaft zeitgenössische Operette klingen kann, die ihre Traditionen respektiert und doch mit leidenschaftlicher Dringlichkeit in unsere Gegenwart spricht. Aus queeren musikalischen Welten ebenso schöpfend wie aus der Wiener und Berliner Operette, im Zusammenspiel von orchestralem Glanz und urbanen elektroakustischen Sounds, habe ich nach neuen Klangwelten gesucht.“ Die queere Landoperette ist das erste Bühnenwerk einer Komponistin, das im Großen Haus des Hessischen Staatstheater Wiesbaden uraufgeführt wird.

Preisträgerwerk des Reinhold Otto Mayer Preises 2025 der Reinhold Otto Mayer Stiftung

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Filmklassiker aber diesmal in Farbe

Bitte nur einen winzigen Schluck

Der Alterspräsident Geheimrat Aribert Fröbel, des exklusiven Wiesbadener Clubs „Ignis Forcipes Punch“, lädt ins Palasthotel, wohin sonst! An diesem Abend soll der bekannte Literaturpreisträger Dr. Johann Pfeiffer seinen neusten Roman „Eine Feuerzangenbowle“ vorstellen.

 

Wie beim Filmklassiker mit Heinz Rühmann läuft dann alles aus dem Ruder, wenn Pfeiffer mit drei „f“ sich entschließt, nochmal die Schulbank zu drücken. Ein turbulentes Abenteuer voller Witz, jugendlicher Leichtigkeit und unvergesslicher Lehrerfiguren. Ein Kultklassiker der deutschen Filmgeschichte wird lebendig, weckt nostalgische Erinnerungen und bringt generationsübergreifend ganze Familien zum Lachen.

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Sind Celeste und Noah gefährliche Wutbürger*innen oder völlig zu Recht besorgt? Im Stil eines fiktiven Doku-Dramas wird die Geschichte eines jungen Paares erzählt, das sich online kennenlernt, aber digitales Datensammeln ablehnt, das den Klimawandel fürchtet und vor Chemtrails warnt. Ihren Frust über den Zustand von Politik, Gesellschaft und Demokratie teilen die beiden bald nicht nur miteinander, sondern mit einer stetig wachsenden Zahl von Follower*innen auf ihrem Videokanal. Immer mehr kapseln sich Celeste und Noah von der Gesellschaft ab und radikalisieren sich - bis man die beiden tot auffindet. Ein Suizid oder staatlich sanktionierter Mord? Regisseur Jan Bosse bringt mit „Entrückt“ ein humorvolles, spannungsgeladenes Stück auf die Bühne, in dem Wahrheit, Fake News und Paranoia Hand in Hand gehen.
Spätestens seit der Coronapandemie flammen Diskurse um Fake News und die Hoheit über die Wahrheit auf. Handelt es sich um reale Gefahren zunehmender diktatorischer Tendenzen des Staates, gegen die sich die Bürger*innen zur Wehr setzen sollten oder eine Art sich ausbreitender medienverstärkter Massenparanoia bedingt durch soziale Isolation? Lucy Kirkwood verortet ihr Drama im Großbritannien der 2010er- und frühen 2020er-Jahre. In seiner Thematik weist es aber geografisch wie zeitlich weit über diesen Kontext hinaus und gewinnt nicht zuletzt durch die neuesten Entwicklungen in Amerika zynische Aktualität.

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Filmklassiker aber diesmal in Farbe

Bitte nur einen winzigen Schluck

Der Alterspräsident Geheimrat Aribert Fröbel, des exklusiven Wiesbadener Clubs „Ignis Forcipes Punch“, lädt ins Palasthotel, wohin sonst! An diesem Abend soll der bekannte Literaturpreisträger Dr. Johann Pfeiffer seinen neusten Roman „Eine Feuerzangenbowle“ vorstellen.

 

Wie beim Filmklassiker mit Heinz Rühmann läuft dann alles aus dem Ruder, wenn Pfeiffer mit drei „f“ sich entschließt, nochmal die Schulbank zu drücken. Ein turbulentes Abenteuer voller Witz, jugendlicher Leichtigkeit und unvergesslicher Lehrerfiguren. Ein Kultklassiker der deutschen Filmgeschichte wird lebendig, weckt nostalgische Erinnerungen und bringt generationsübergreifend ganze Familien zum Lachen.

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Das 2016 in New York uraufgeführte Musical verspricht als Adaption von William Shakespeares romantischer Komödie „Twelfth Night“ („Was ihr wollt“) Verwechslungen und Liebeswirren: Als Viola nach einem Schiffbruch auf der Inseln Illyrien strandet und in die Rolle ihres vermeintlich ertrunkenen Zwillingsbruders schlüpft, nimmt die turbulente Geschichte ihren Lauf.

Das Libretto entwarf Kwame Kwei-Armah, die Musik stammt aus der Feder von Shaina Taub. Die Nachwuchskomponisitin, die grade den New Yorker Broadway und das Londoner West End erobert, erhielt kürzlich für ihr Stück „Suffs“ sechs Tony-Nominierungen, u.a. als „Bestes Musical“. Für „Twelfth Night“ schrieb sie eine schmissige Partitur mit vielen eingängigen Liedern und grooviger Jazz-Funk-Musik, die unter die Haut geht.

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In Extremo / Special Guest: Dominum

Mittelalter Rock / Metal Konzert in der HALLE

Kaum zurück von ihren Jubiläums-Festspielen anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens auf der Lorelei im Sommer, kommen In Extremo, die Berliner Enfants Terribles der Mittelalter-Rock/Metal-Szene erneut in den Schlachthof mit ihrer Marktsackpfeife, Schalmei, Cister, Darbuka, Drehleier, Trumscheit, Hackbrett, Harfe und was nicht noch so alles. Keine Frage, In Extremo sind definitiv eine ungewöhnliche Band! Mit ihrem packenden Signature Sound haben sie sich über die Jahre zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschsprachigen Bands entwickelt, genauer gesagt, zu einer Band, die seit nunmehr drei turbulenten Dekaden ein globales Millionenpublikum in ihren Bann zieht. Sie haben die Toten geweckt. Wurden verehrt und angespien. Sind als Sünder ohne Zügel mit rasendem Herzen in den Sängerkrieg gezogen. Und folgten nach dem Kunstraub ihrem Kompass zur Sonne.

Nach acht mit Gold ausgezeichneten Alben (von denen nicht weniger als vier den 1. Platz der deutschen Longplay-Charts enterten) haben sich die Spielleute zuletzt wieder zusammengefunden, um dunkle Gedanken in ungewissen Zeiten zu vertreiben und mit „Wolkenschieber“ – ihrem 13. Studioalbum - wieder für neuen Mut und Hoffnung zu sorgen! Ein Album wie gemacht für die seltsamen Zeiten, in denen wir leben, und dabei ein Plädoyer für mehr Leichtigkeit, ohne das Hirn komplett auszuknipsen. Willkommen zurück, und happy anniversary! Den Abend eröffnen Dominum um Dr. Dead und seine Metal Zombies mit ihrem Power/Pirate/Viking/Zombie-Metal.

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Elfmorgen & Freunde Vol. 7

Kleines feines Festival in der HALLE

Elfmorgen, die Band um den stes gut gelaunten Einpeitscher Andy und seine Haudegen, sind seit Jahr und Tag ein Garant für hochklassigen deutschsprachigen Punkrock. Wir sagten es bereits - um genau zu sein: sechs Mal. Natürlich haben wir auch dieses Jahr nicht lange gezögert und ihnen wieder die Bühne freigeräumt. Elfmorgen und Freunde geht - Mathematiker*innen ahnen es bereits - in die siebte (!) Runde... Wen sie zum heurigen Abend einladen, wir werden es sehen - und sagen Bescheid! 

Bzw. fangen gleich damit an: die ersten bestätigten Gäste sind MASSENDEFEKT und Uli Sailor (of Terrorgruppe-Fame). Weitere Überraschungen werden folgen. Stay tuned.

 

ELFMORGEN

 

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Sonja Grevenbrock, Sopran
Johannes Hill, Bariton
Kinderkantorei und Jugendkantorei der Evangelischen Singakademie
Bachchor Wiesbaden und Bachorchester
Leitung: Niklas Sikner

Anlässlich des 10. Geburtstags der Evangelischen Singakademie bringt der Bachchor in seinen Weihnachtskonzerten die „Mass of the Children“ von John Rutter zur Aufführung. Zu Gast sind die „Geburtstagskinder“ aus der Singakademie und übernehmen den von Rutter vorgesehenen Part des Kinderchors – im letzten Satz den zeitlos schönen Kanon „Glory to thee, my God, this night“ von Thomas Tallis, der als Oberstimme über dem „Dona nobis pacem“ des Bachchors erklingt.

Das Libretto des „Sterns von Bethlehem“ dichtete Joseph Rheinbergers Frau Franziska von Hoffnaaß nach biblischen Vorlagen. Dabei nehmen die tatsächlichen Bibelworte einen sehr geringen Anteil ein – zugunsten von freier Dichtung und einer Reihe durchaus schlüssiger und interessanter theologischer Gedanken.

Eine Woche nach der Uraufführung in der Dresdner Kreuzkirche verstarb von Hoffnaaß. Rheinberger berichtet später, wie er ihr noch auf dem Sterbebett vom Klavier im Nachbarzimmer aus die beiden Sätze vorspielte, die sie am meisten geliebt hatte. Aufgrund dieser emotionalen Verknüpfung des Werks mit dem Tod seiner Frau besuchte Rheinberger selbst nie eine Aufführung seines großen Oratoriums. 

John Rutter: Mass of the Children
Joseph G. Rheinberger: Der Stern von Bethlehem
Gerald Finzi: In Terra Pax 

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Sonja Grevenbrock, Sopran
Johannes Hill, Bariton
Kinderkantorei und Jugendkantorei der Evangelischen Singakademie
Bachchor Wiesbaden und Bachorchester
Leitung: Niklas Sikner

Anlässlich des 10. Geburtstags der Evangelischen Singakademie bringt der Bachchor in seinen Weihnachtskonzerten die „Mass of the Children“ von John Rutter zur Aufführung. Zu Gast sind die „Geburtstagskinder“ aus der Singakademie und übernehmen den von Rutter vorgesehenen Part des Kinderchors – im letzten Satz den zeitlos schönen Kanon „Glory to thee, my God, this night“ von Thomas Tallis, der als Oberstimme über dem „Dona nobis pacem“ des Bachchors erklingt.

Das Libretto des „Sterns von Bethlehem“ dichtete Joseph Rheinbergers Frau Franziska von Hoffnaaß nach biblischen Vorlagen. Dabei nehmen die tatsächlichen Bibelworte einen sehr geringen Anteil ein – zugunsten von freier Dichtung und einer Reihe durchaus schlüssiger und interessanter theologischer Gedanken.

Eine Woche nach der Uraufführung in der Dresdner Kreuzkirche verstarb von Hoffnaaß. Rheinberger berichtet später, wie er ihr noch auf dem Sterbebett vom Klavier im Nachbarzimmer aus die beiden Sätze vorspielte, die sie am meisten geliebt hatte. Aufgrund dieser emotionalen Verknüpfung des Werks mit dem Tod seiner Frau besuchte Rheinberger selbst nie eine Aufführung seines großen Oratoriums. 

John Rutter: Mass of the Children
Joseph G. Rheinberger: Der Stern von Bethlehem
Gerald Finzi: In Terra Pax 

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