Februar

Goethe & Schiller vom Sockel gehauen!

Poetisches Entertainment… das ist Poetry Slam. Schlamm-Catchen der Worte. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat tragen Slammer Geschichten, Gedanken und Gefühle auf die Bühne. In Zimmertheater-Atmosphäre. Poeten aus ganz Deutschland oder regionale Verbal-Urgesteine! Lyrische Hausfrauen, hysterische Germanisten oder ungereimte Neulinge… Alle kämpfen um den Goldenen Bleistift.

Spektakuläres Feuerwerk der Worte! Das Publikum keucht vor Spannung. Gemeinschaftliches Lachen. Inspiration zum Mitnehmen. All dies ist Poetry Slam. Textgestalter, talentierte Vortragskünstler oder originelle Originale… im Kampf um die Dichterkrone. Und das Publikum entscheidet über Niederlage oder Sieg. Poetry Slam… Tagesschau, Satire-Show, Hörbuch und Poesiealbum… Poetry Slam vereint sie alle. Seien Sie dabei!

5 Poeten haben 5 Minuten, ein Moderator, eine Jury und viele begeisterte klatschenden Hände. Am Ende kann es nun einen Champion geben. Wer das wird, das entscheidest DU!

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Frauenzimmer – Exzentrische Lieder

13. Februar 2026 | 19:30 - 21:30

GASTSPIEL Marie Hartmann on Stage

Nice! Nicer! Woman-Nicer!

Es geht nicht anders! Frauen sind das Thema dieser Bühnenshow. Lebhaft-humorvoll-eigenwillig präsentiert Schauspielerin und Sängerin Marie Hartmann mit ihrer Begleitung am Piano eine ganze Palette an Themen, die für Frauen überlebenswichtig sind.

Die Lieder von Friedrich Hollaender, Trude Hesterberg, Ute Lemper und Georg Kreisler erzählen Geschichten, in denen Frauen sich wiederfinden. Pubertierende, die irrational nach sich selbst suchen, erwachsene Frauen, die ihr Spiegelbild hinterfragen. Augenzwinkernd werden typisch weibliche Neurosen karikiert. Und natürlich kommen viele dramatische Facetten der Liebe zur Sprache.

Das Publikum der Sommerfestspiele Wiesbaden kennt Marie Hartmann bereits als ausdrucksstarke und markante Königin in „7 Zwerge rocken den Wald“.

Der Wiesbadener Kurier feierte sie damals als Inkarnation von Nina Hagen. Für ihr Soloprogramm „Frauenzimmer“ also die perfekte Basis für noch viel mehr!

Mitwirkende: Marie Hartmann (Gesang & Schauspiel), Antonius Nies (Klavier)

 

 

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1984 – George Orwell | Interaktiv-szenische Diktatur

Winston Smith ist Schriftsteller in einer totalitären Diktatur der Überwachung und Säuberung. Menschen verschwinden, Worte verschwinden. Die Vergangenheit wird geändert oder ausgemerzt. Das Auge des Großen Bruders schläft nicht. In einer Zeit, in der Stahlbeton die grünen Wiesen frisst, passiert Winston etwas, das längst zertreten wurde: Liebe. Er verliert sein Herz an die viel jüngere Julia.

Beide schließen sich der Widerstandsgruppe „Bruderschaft“ unter der Leitung des undurchsichtigen George O’Brien an. Sie werden denunziert. Beide geraten zwischen die Mühlsteine des Regimes, welche Herzen, Rückgrat, Geist und Willen brechen will.

In einer Zeit der Fake-News, der Bad News, des Unwortes „Lügenpresse“ und in einer Zeit der vermeintlichen Gleichschaltung leben wir. Cookies, ein Mittel der Überwachung? Smartphone hört mit? Meinungsfreiheit? Der gläserne Mensch – Freiheit durch Digitalisierung? Ist staatlich angeregtes Gendern ein Instrument der Kontrolle?

Aber halt. Das klingt alles so negativ. Besuchen Sie uns im Ministerium der Liebe! Wir versichern, dass es hier keine Überwachung durch Kameras gibt. Im Palasthotel ist unser neuer Standort. Unser bester Mitarbeiter Winston Smith ist seit 1984 für uns tätig.

Jeder Mensch in Wiesbaden ist uns wichtig. Im Ministerium der Liebe helfen wir, wo wir noch können. Ergreife Partei, dann greift die Partei Dich.

Das theater kuenstlerhaus43 im Palast präsentiert eine interaktive szenische Diktatur, die keiner so schnell vergessen wird: Gnadenlos und mit Augenzwinkern, des Großen Bruders wohlgemerkt.1949: George Orwells Roman „1984“ sprengt den Buchmarkt. Ein utopisches Werk oder Satire? Ein Jahr nach der Veröffentlichung stirbt der Autor an einem rätselhaften Husten.1984: Indira Gandhi wird ermordet, Ronald Reagan verkündet die Bombardierung der Sowjetunion, der erste Apple-Computer wird vorgestellt und Kim Jong-un erblickt das Licht der Welt. Kabelfernsehen kommt in die Wohnungen.

1949: George Orwells Roman „1984“ sprengt den Buchmarkt. Ein utopisches Werk oder Satire? Ein Jahr nach der Veröffentlichung stirbt der Autor an einem rätselhaften Husten.

1984: Indira Gandhi wird ermordet, Ronald Reagan verkündet die Bombardierung der Sowjetunion, der erste Apple-Computer wird vorgestellt und Kim Jong-un erblickt das Licht der Welt. Kabelfernsehen kommt in die Wohnungen.

2024: Alexa hilft, Kameras auf den Plätzen schützen, KI kann dichten und denken, Digitalisierung statt Arbeit. Krieg allgegenwärtig. Alexei Anatoljewitsch Nawalny stirbt unter rätselhaften Umständen.

 

Es spielen:

Winston Smith Michael Kehr | Julia Nathalie Trost | O’Brien / Charrington Wolfgang Vielsack | Syme Susanne Müller

Proles-Sängerin Hannah Dickescheid | Televisor / Stimme des Großen Bruders Oscar Müller

Regie | Wolfgang Vielsack

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1984 – George Orwell | Interaktiv-szenische Diktatur

Winston Smith ist Schriftsteller in einer totalitären Diktatur der Überwachung und Säuberung. Menschen verschwinden, Worte verschwinden. Die Vergangenheit wird geändert oder ausgemerzt. Das Auge des Großen Bruders schläft nicht. In einer Zeit, in der Stahlbeton die grünen Wiesen frisst, passiert Winston etwas, das längst zertreten wurde: Liebe. Er verliert sein Herz an die viel jüngere Julia.

Beide schließen sich der Widerstandsgruppe „Bruderschaft“ unter der Leitung des undurchsichtigen George O’Brien an. Sie werden denunziert. Beide geraten zwischen die Mühlsteine des Regimes, welche Herzen, Rückgrat, Geist und Willen brechen will.

In einer Zeit der Fake-News, der Bad News, des Unwortes „Lügenpresse“ und in einer Zeit der vermeintlichen Gleichschaltung leben wir. Cookies, ein Mittel der Überwachung? Smartphone hört mit? Meinungsfreiheit? Der gläserne Mensch – Freiheit durch Digitalisierung? Ist staatlich angeregtes Gendern ein Instrument der Kontrolle?

Aber halt. Das klingt alles so negativ. Besuchen Sie uns im Ministerium der Liebe! Wir versichern, dass es hier keine Überwachung durch Kameras gibt. Im Palasthotel ist unser neuer Standort. Unser bester Mitarbeiter Winston Smith ist seit 1984 für uns tätig.

Jeder Mensch in Wiesbaden ist uns wichtig. Im Ministerium der Liebe helfen wir, wo wir noch können. Ergreife Partei, dann greift die Partei Dich.

Das theater kuenstlerhaus43 im Palast präsentiert eine interaktive szenische Diktatur, die keiner so schnell vergessen wird: Gnadenlos und mit Augenzwinkern, des Großen Bruders wohlgemerkt.1949: George Orwells Roman „1984“ sprengt den Buchmarkt. Ein utopisches Werk oder Satire? Ein Jahr nach der Veröffentlichung stirbt der Autor an einem rätselhaften Husten.1984: Indira Gandhi wird ermordet, Ronald Reagan verkündet die Bombardierung der Sowjetunion, der erste Apple-Computer wird vorgestellt und Kim Jong-un erblickt das Licht der Welt. Kabelfernsehen kommt in die Wohnungen.

1949: George Orwells Roman „1984“ sprengt den Buchmarkt. Ein utopisches Werk oder Satire? Ein Jahr nach der Veröffentlichung stirbt der Autor an einem rätselhaften Husten.

1984: Indira Gandhi wird ermordet, Ronald Reagan verkündet die Bombardierung der Sowjetunion, der erste Apple-Computer wird vorgestellt und Kim Jong-un erblickt das Licht der Welt. Kabelfernsehen kommt in die Wohnungen.

2024: Alexa hilft, Kameras auf den Plätzen schützen, KI kann dichten und denken, Digitalisierung statt Arbeit. Krieg allgegenwärtig. Alexei Anatoljewitsch Nawalny stirbt unter rätselhaften Umständen.

 

Es spielen:

Winston Smith Michael Kehr | Julia Nathalie Trost | O’Brien / Charrington Wolfgang Vielsack | Syme Susanne Müller

Proles-Sängerin Hannah Dickescheid | Televisor / Stimme des Großen Bruders Oscar Müller

Regie | Wolfgang Vielsack

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GASTSPIEL mit Moritz Stoepel

Auf eine Reise in die fabelhafte Welt der Tiere entführt Schauspieler Moritz Stoepel sein Publikum: tiefsinnig, zärtlich, melancholisch, kritisch, absurd, satirisch und verzaubernd – mit Lyrik und Prosatexten aus vielen Jahrhunderten. Geschichten und Gedichte verwandeln sich in kleine dramatische Kunststücke. Mittels Emotionen und Gedanken werden tote Literaten lebendig.

Schauspieler und Rezitator Moritz Stoepel steht nicht nur auf regionalen Bühnen, sondern ist weltweit zu Hause. Als vielseitiger Solokünstler in eigenen literarisch-musikalischen Theaterprojekten fungiert er als Schauspieler, Sänger, Musiker und Regisseur. Er arbeitet erfolgreich mit international renommierten Musikern und Komponisten zusammen. Neben seiner Theaterarbeit ist er Sprecher für Hörfunk und Fernsehen.

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Applaus – Wenn der Vorhang nicht fällt, sondern funkelt

21. Februar 2026 | 19:30 - 21:30

 

Musical Arts Academy Mainz präsentiert:

Ein Rendezvous mit dem Rampenlicht: „Applaus“ ist kein nostalgischer Blick zurück, sondern eine stilvolle Verneigung vor der großen Revue – mit neuem Taktgefühl und Augenzwinkern.

Hier trifft Fred Astaire auf Gegenwart, Choreografie auf Charme, Broadway-Glamour auf Laufsteg-Lässigkeit. Klassik mit Kante. Große Geste ohne Staub.

Der Abend gleitet nicht über die Bühne – er tanzt. Durchs Publikum, durch Zeiten, durch Genres. Musik, Magie, Bewegung: „Applaus“ ist ein Abend zwischen Glanz und Gänsehaut, der die Vergangenheit feiert, ohne in ihr stehen zu bleiben.

Keine Gala von gestern. Sondern ein nostalgischer Rausch in neuem Licht.

 

Mitwirkende:

Studierende der Musical Art Academy Mainz

Ulrich Cyran | Regie

Kate Nelson | Musikalische Leitung

 

Isabella Arndt | Choreografie

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Der Star dieser irrwitzigen Komödie ist eine mit allen Wassern gewaschene Mutter, die von einem Bassbariton gesungen wird: eine Traumrolle für Ensemblemitglied Hovhannes Karapetyan. Die Handlung spielt im Theater und ist gänzlich abhängig von den Launen, Hierarchiekämpfen und Beziehungsdramen der Sängerinnen und Sänger, die hier zusammenkommen, um eine neue Oper zu proben. Mamma Agata ist eigentlich nur als Reinigungskraft am Theater angestellt, mischt dann aber unverhofft das ganze Ensemble auf und erinnert alle daran, wovon sie ursprünglich einmal im Leben geträumt hatten … In der Inszenierung von Wolfgang Nägele stehen auch Dirigent Paul Taubitz und das Orchester im Scheinwerferlicht.

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Der Krieg zwischen den Brüdern Polyneikes und Eteokles führt zu einer tiefen Spaltung in Theben. König Kreon verweigert dem gefallenen Polyneikes die Bestattung, was Antigone dazu bewegt, sich gegen das Gesetz zu stellen, um ihrem Bruder die letzte Ehre zu erweisen. Konflikte und Gewalt erschüttern nicht nur das Schlachtfeld, sondern auch die moralischen Grundlagen einer patriarchalen Gesellschaft. Antigones Akt des Widerstands, der mit dem Tod bestraft werden soll, bringt das autoritäre System ins Wanken. Der georgische Regisseur Mikheil Charkviani stellt mit seiner ersten Inszenierung am Hessischen Staatstheater Wiesbaden eine demokratische Gesellschaft vor die Frage: Wie bereit seid Ihr, Eure moralischen Werte zu verteidigen?

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Die Feuerzangenbowle

26. Februar 2026 | 19:30 - 22:00

Filmklassiker aber diesmal in Farbe

Bitte nur einen winzigen Schluck

Der Alterspräsident Geheimrat Aribert Fröbel, des exklusiven Wiesbadener Clubs „Ignis Forcipes Punch“, lädt ins Palasthotel, wohin sonst! An diesem Abend soll der bekannte Literaturpreisträger Dr. Johann Pfeiffer seinen neusten Roman „Eine Feuerzangenbowle“ vorstellen.

Wie beim Filmklassiker mit Heinz Rühmann läuft dann alles aus dem Ruder, wenn Pfeiffer mit drei „f“ sich entschließt, nochmal die Schulbank zu drücken. Ein turbulentes Abenteuer voller Witz, jugendlicher Leichtigkeit und unvergesslicher Lehrerfiguren. Ein Kultklassiker der deutschen Filmgeschichte wird lebendig, weckt nostalgische Erinnerungen und bringt generationsübergreifend ganze Familien zum Lachen.

Die Zuschauer erwartet eine komödiantische Inszenierung von Wolfgang Vielsack im mondänen Palasthotel begleitet von Musik mit Liedern um die Jahrhundertwende und historischen Kostümen.

Dabei werden die Gäste direkt ins szenische Geschehen mit einbezogen, werden wieder zu Primanern und erleben die Streiche ihrer Schulzeit. Wer mag, darf auch selbst im Frack, mit Knickerbockerhose oder Zylinder erscheinen. „Das ist natürlich keine Voraussetzung.“

Mitwirkende:           

Julia K. Braun, Uli Höhmann, Oliver Lemki, Nathalie Trost, Patrick Twinem, Wolfgang Vielsack / Annegret Cratz & Josh Platman (Musik)

Wolfgang Vielsack (Regie)

Hannah Dickescheid (Regieassistenz)

Uta Kindermann (Theaterfassung)

Melanie Krombach (Maske)

Moritz Lienenlüke (Technik)

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Briseis und Spourgitis – Sie kennen einander nicht, aber eines wissen sie sofort: Sie müssen Feinde sein. Ihre Eltern sind es. Denn ihre Städte führen Krieg. Mitten im erbarmungslosen Lärm des Krieges finden sich die beiden jungen Menschen in der Stille wieder. Im hölzernen trojanischen Pferd begegnen sie einander. Beobachtet werden sie dabei von Hermes, dem Götterboten, der den Menschen seine ganz eigene Sicht auf den Krieg und das, was wirklich zählt, mitgibt. Henner Kallmeyer erzählt mit Motiven der griechischen Mythologie eine Geschichte über Menschlichkeit: von Freundschaft, Vergebung, Liebe – und dem Mut, über Grenzen hinwegzusehen.

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