Oktober

© Andreas Etter

Drei Werke, drei choreografische Welten. Silent Echo bringt drei Erfolgsproduktionen aus dem Repertoire des Hessischen Staatsballetts zurück auf die Bühne: das eindringliche I’m afraid to forget your smile des vielfach ausgezeichneten niederländischen Choreograf*innen-Duos Imre & Marne van Opstal, das elektrisierende Duett Midnight Raga von Marco Goecke sowie das monumentale The Mass Ornament des Spaniers Fran Díaz. Obwohl jede dieser Choreografien eine ganz eigene künstlerische Sprache spricht, kreisen sie alle um Themen, die zutiefst menschlich sind: Erinnerung und Identität, Nähe und Distanz sowie die Spuren, die Begegnungen hinterlassen.
Den Abend eröffnen Imre & Marne van Opstal mit I’m afraid to forget your smile. In ihrer berührenden Verbindung aus zeitgenössischem Tanz, live interpretierten Chorwerken und einer atmosphärischen Bühnen- und Lichtgestaltung von Tom Visser wird der Moment des Loslassens zu einem schwebenden Übergangszustand und die Szenerie zu einem flüchtigen Tanzgemälde aus vielen Farben und Schichten. Die Stimmen der Schiersteiner Kantorei verleihen der Choreografie eine zusätzliche, unmittelbare Präsenz. Werke von Komponisten wie Arvo Pärt und Eric Whitacre schaffen dabei einen Klangraum, in dem sich Trauer, Erinnerung und Hingabe miteinander verweben.
Mit Midnight Raga folgt ein radikaler Wechsel der Stimmung. Marco Goecke, einer der prägendsten und international gefragtesten Choreografen der Gegenwart, entwickelt in seinem Duett eine hochkonzentrierte Begegnung zweier Körper. Goeckes unverwechselbare, nervös-flirrende Bewegungssprache trifft auf ein tiefes Mitternachtsblau sowie die Musik des indischen Komponisten Ravi Shankar. Heraus kommt ein intimes Duett, das zwischen Zartheit und explosiver Energie oszilliert.
Den Abschluss bildet The Mass Ornament von Fran Díaz. Zur unerbittlichen Musik von Henryk Góreckis Concerto for Harpsichord and String Orchestra op. 40 formt Díaz aus den Tänzer*innen einen hochenergetischen Gruppenkörper als Reflexion auf die Rationalisierung im Zusammenhang mit der Massenproduktion. Präzision, Dynamik und individuelle Impulse verschmelzen zu einem faszinierenden choreografischen Organismus, in dem Ordnung und Selbstaufgabe sowie Individualität und Gemeinschaft unmittelbar aufeinandertreffen.
 

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BRD 1979, 81 Min., FSK: ab 16

Am 18. Oktober wäre Klaus Kinski 100 Jahre alt geworden. Kaum ein Darsteller konnte psychopathische Figuren so überzeugend darstellen wie er. Sein Größenwahn ist legendär, mit Tobsucht und Übergriffen tyrannisierte er auch seine Familie. Seine jahrelange Zusammenarbeit mit Werner Herzog war künstlerisch herausragend. 
Mit FITZCARRALDO und AGUIRRE zeigen wir legendäre Klassiker, mit WOYZECK einen der unbekanntesten Filme aus dieser Zusammenarbeit: Eine recht wortgetreue Verfilmung des berühmten Dramenfragments Georg Büchners, das bei dessen Tod 1837 unvollendet blieb und doch zu den meistgespielten und einflussreichsten Dramen der deutschen Literatur zählt. 
Klaus Kinski liefert bei der Darstellung des Soldaten Woyzeck eine meisterhafte Umsetzung der isolierten, leidenden menschlichen Kreatur.

Regie: Werner Herzog
Buch: Werner Herzog
Kamera: Jörg Schmidt-Reitwein
Mit Klaus Kinski, Eva Matthes, Wolfgang Reichmann, Willy Semmelrogge, Josef Bierbichler

 

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ISR/USA 2025, 74 Min., FSK: ab 12, OmU

Mit A LETTER TO DAVID kehrt Regisseur Tom Shoval mit einem zutiefst persönlichen Dokumentarfilm zurück. Im Mittelpunkt steht David Cunio, einer der Zwillingsbrüder, die 2013 Shovals Spielfilmdebüt YOUTH (Berlinale Panorama) prägten. Der Film erzählt von zwei Brüdern, die aus Verzweiflung eine Entführung begehen.

Nun hat die Realität die Fiktion eingeholt: Am 7. Oktober 2023 wurde David Cunio gemeinsam mit seiner Familie von Hamas-Terroristen aus dem Kibbuz Nir Oz verschleppt. Seine Frau und die beiden Töchter kamen nach 52 Tagen frei. David wurde am 13. Oktober 2025 freigelassen. Darauf antwortet Shoval mit einem filmischen Brief an seinen Freund. 
Archivaufnahmen, unveröffentlichtes Material sowie Erinnerungen der Familie und Gespräche mit Davids Zwillingsbruder Eitan verbinden sich zu einem bewegenden Erinnerungsbild. Der Film begleitet die Brüder von ihren ersten Casting-Aufnahmen über ihr Familienleben bis zur Zerstörung ihres Heimatortes Nir Oz, der zu den am stärksten betroffenen Gemeinden des 7. Oktobers gehörte. So entsteht eine eindringliche Reflexion über Freundschaft, Verlust, Krieg und die Sehnsucht nach Normalität. 

Regie: Tom Shoval
Buch: Tom Shoval
Kamera: Yaniv Linton
Musik: Asher Goldschmidt
Mit Sharon Aloni, David Cunio, Eitan Cunio, Luis Cunio, Silvia Cunio

"Ein sehr persönlicher und erschütternder Dokumentarfilm." The Hollywood Reporter

 

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D/LIT 2026, 81 Min., FSK: ab 6, empfohlen ab 9

Zufällig entdeckt die 13-jährige Sarah aus einer Münchner Hochhaussiedlung im Netz den finnischen Sport "Hobby Horsing", bei dem Jugendliche auf Steckenpferden Turniere austragen, und ist sofort begeistert. Ihre beste Freundin Dilek findet Sarahs neues Hobby eher peinlich, aber sie lässt sich überreden, mitzumachen. Als sie dadurch zum Gespött der Schule werden, zerstreiten sich Dilek und Sarah. Doch als Sarah die Turnierreiterin Beatrice kennenlernt, findet sie eine neue Mitstreiterin. Beatrice trainiert sie, und die beiden reisen auf eigene Faust zur großen Hobby-Horsing-Meisterschaft nach Finnland.

Regie: Sonja Maria Kröner
Buch: Gerlind Becker
Kamera: Julia Daschner
Musik: Demian Kappenstein, Inéz Schaefer
Mit Manon Debaille, Chiara Kitsopoulou, Aurelia Ott

"Sonja Maria Kröner verwandelt das vermeintlich Lächerliche in ein Kino der Befreiung und schenkt dem deutschen Kinderfilm seine vielleicht schönste Utopie seit Jahren." artechock.de

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D/LIT 2026, 81 Min., FSK: ab 6, empfohlen ab 9

Zufällig entdeckt die 13-jährige Sarah aus einer Münchner Hochhaussiedlung im Netz den finnischen Sport "Hobby Horsing", bei dem Jugendliche auf Steckenpferden Turniere austragen, und ist sofort begeistert. Ihre beste Freundin Dilek findet Sarahs neues Hobby eher peinlich, aber sie lässt sich überreden, mitzumachen. Als sie dadurch zum Gespött der Schule werden, zerstreiten sich Dilek und Sarah. Doch als Sarah die Turnierreiterin Beatrice kennenlernt, findet sie eine neue Mitstreiterin. Beatrice trainiert sie, und die beiden reisen auf eigene Faust zur großen Hobby-Horsing-Meisterschaft nach Finnland.

Regie: Sonja Maria Kröner
Buch: Gerlind Becker
Kamera: Julia Daschner
Musik: Demian Kappenstein, Inéz Schaefer
Mit Manon Debaille, Chiara Kitsopoulou, Aurelia Ott

"Sonja Maria Kröner verwandelt das vermeintlich Lächerliche in ein Kino der Befreiung und schenkt dem deutschen Kinderfilm seine vielleicht schönste Utopie seit Jahren." artechock.de

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© Lukas Anton

König Peter möchte die Macht an seinen Sohn Leonce übergeben. Doch Leonce, von einer melancholischen Langeweile gelähmt, lehnt jedes gesellschaftliche Amt ab. Als seine Hochzeit mit der unbekannten Prinzessin Lena ansteht, flieht Leonce nach Italien. Auch Lena will ihr Leben selbst bestimmen und flieht ebenfalls vor der arrangierten Ehe. Die beiden Königskinder begegnen sich zufällig und verlieben sich ineinander – ohne die wahre Identität des jeweils anderen zu kennen. Sie können ihrem fremdbestimmten Schicksal nicht entkommen. Büchners Lustspiel zwischen Satire und Verwechslungskomödie nimmt Regisseur Stefan Pucher, der mit „Woyzeck” das Publikum begeisterte, zum Anlass, seine Erfolgsgeschichte in Wiesbaden fortzuschreiben.

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© Tal Givony

Strawinksy, der tänzerische Erfinder, Prokofjew, der Wandler zwischen Klassik und Avantgarde, und Rachmaninow, der Melodienzauberer, haben die Werke dieses Programms zwischen 1900 und 1920 geschrieben. Das Klavier war für alle drei eine entscheidende Inspirationsquelle. Mit der Revolution in Russland wurden sie zu Emigranten – ganz wie später Otto Klemperer, der als Generalmusikdirektor in Wiesbaden auch die zeitgenössische russische Musik förderte. In Prokofjews 2. Klavierkonzert brilliert Tom Borrow, Shooting-Star der Klavierszene, BBC New Generation Artist und Terence Judd-Hallé-Preisträger.

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© Inka Meyer

Sagt Ihnen der Begriff „politische Zoologie“ etwas? Es war Aristoteles, der uns einst lehrte, der Mensch sei ein „Zoon politikon“, ein politisches Tier. Und ist es nicht gerade das Tier im Menschen,
auf das wir öfter hören sollten …? Nehmen wir als Beispiel den Umweltschutz. Alle Tiere sind von Geburt an kompromisslose Energiesparer. Ein Beispiel hierfür wären die Seescheiden, die ganz
Erstaunliches zu leisten vermögen: In ihrer Jugend schwimmen sie durch das Meer, kleben sich irgendwo an einen Felsen, und weil sie ihr Gehirn dann gar nicht mehr benötigen, verdauen sie das
überflüssige Organ einfach. Wenn das mal keine Form radikalen Recyclings ist! Dagegen fällt vielen Menschen das Thema Nachhaltigkeit deutlich schwerer. Frei nach dem Motto: „Ich würde ja mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, doch leider passt das verdammt Ding nicht in den Kofferraum!“

Philipp Webers Programm „POWER TO THE POPEL“ ist eine aufregende Expedition durch die Fauna und Flora des Staatswesens. In Zeiten, wo Volksvertreter und Volksverdreher  gebetsmühlenartig die Krise der bürgerlichen Gesellschaft beschwören, übt der Kabarettist mit seinem Publikum die wertvollste demokratische Tugend: den Humor. Denn sind nicht Komik, Witz und Esprit die schillerndsten Waffen einer wehrhaften Demokratie? Und wer sein Denken und Handeln mit der nötigen Ironie belächeln kann, wird nicht das Opfer der eigenen Engstirnigkeit. So lachen wahre Demokratinnen und Demokraten vorrangig über eins: sich selbst. Lachen Sie also mit und schützen Sie die Demokratie.

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© Andreas Etter

Drei Werke, drei choreografische Welten. Silent Echo bringt drei Erfolgsproduktionen aus dem Repertoire des Hessischen Staatsballetts zurück auf die Bühne: das eindringliche I’m afraid to forget your smile des vielfach ausgezeichneten niederländischen Choreograf*innen-Duos Imre & Marne van Opstal, das elektrisierende Duett Midnight Raga von Marco Goecke sowie das monumentale The Mass Ornament des Spaniers Fran Díaz. Obwohl jede dieser Choreografien eine ganz eigene künstlerische Sprache spricht, kreisen sie alle um Themen, die zutiefst menschlich sind: Erinnerung und Identität, Nähe und Distanz sowie die Spuren, die Begegnungen hinterlassen.
Den Abend eröffnen Imre & Marne van Opstal mit I’m afraid to forget your smile. In ihrer berührenden Verbindung aus zeitgenössischem Tanz, live interpretierten Chorwerken und einer atmosphärischen Bühnen- und Lichtgestaltung von Tom Visser wird der Moment des Loslassens zu einem schwebenden Übergangszustand und die Szenerie zu einem flüchtigen Tanzgemälde aus vielen Farben und Schichten. Die Stimmen der Schiersteiner Kantorei verleihen der Choreografie eine zusätzliche, unmittelbare Präsenz. Werke von Komponisten wie Arvo Pärt und Eric Whitacre schaffen dabei einen Klangraum, in dem sich Trauer, Erinnerung und Hingabe miteinander verweben.
Mit Midnight Raga folgt ein radikaler Wechsel der Stimmung. Marco Goecke, einer der prägendsten und international gefragtesten Choreografen der Gegenwart, entwickelt in seinem Duett eine hochkonzentrierte Begegnung zweier Körper. Goeckes unverwechselbare, nervös-flirrende Bewegungssprache trifft auf ein tiefes Mitternachtsblau sowie die Musik des indischen Komponisten Ravi Shankar. Heraus kommt ein intimes Duett, das zwischen Zartheit und explosiver Energie oszilliert.
Den Abschluss bildet The Mass Ornament von Fran Díaz. Zur unerbittlichen Musik von Henryk Góreckis Concerto for Harpsichord and String Orchestra op. 40 formt Díaz aus den Tänzer*innen einen hochenergetischen Gruppenkörper als Reflexion auf die Rationalisierung im Zusammenhang mit der Massenproduktion. Präzision, Dynamik und individuelle Impulse verschmelzen zu einem faszinierenden choreografischen Organismus, in dem Ordnung und Selbstaufgabe sowie Individualität und Gemeinschaft unmittelbar aufeinandertreffen.
 

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D 2026, 100 Min., FSK: ab 6

Nach einem Juwelenraub verstecken sich Alex und sein Vater Karlo ausgerechnet bei einer Gruppe junger Erwachsener mit Beeinträchtigung, die mit ihren Betreuenden gerade in den Sommerurlaub aufbrechen. Die beiden Ganoven geben sich kurzerhand als der fehlende Mitreisende Otto und dessen Betreuer aus - eine fast perfekte Tarnung. Mit der Flucht vor der Polizei beginnt ein außergewöhnliches Abenteuer, das allen Beteiligten nicht nur ungeahnte Herausforderungen beschert, sondern auch jede Menge Spaß, große Gefühle - und eine neue Sicht auf das Leben!

Basierend auf dem französischen Millionenhit UN P'TIT TRUC EN PLUS inszeniert Regisseur Marc Rothemund, nach einem Drehbuch von Murmel Clausen (DER SCHUH DES MANITU, VATERFREUDEN), mit DAS GEWISSE ETWAS eine Komödie voller Herz und Humor, die Menschen in ihrer Einzigartigkeit feiert und dabei auf berührende Weise zeigt, wie aus Unterschieden echte Nähe entstehen kann.

Regie: Marc Rothemund
Buch: Murmel Clausen
Kamera: Ahmet Tan
Musik: Djorkaeff
Mit Max von der Groeben, Mala Emde, Florian Lukas, Jasmin Schwiers, Lorenzo Germeno, Frangiskos Kakoulakis, Antonia Riet, Simon Rupp

 

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USA/NZ 2007, 95 Min., FSK: ab 0, empfohlen ab 10

Jesse hat den Ruf, der schnellste Läufer seiner Schule zu sein. Bis er auf Leslie trifft, die mit ihren Eltern neu in den Ort gezogen ist. Mit Leslie beginnt ein neues Kapitel in Jesses Leben: Denn Leslie läuft nicht nur schneller als er, sondern beeindruckt ihn auch mit ihrer überschäumenden Fantasie und ihrem Einfallsreichtum. Sie werden Freunde und erschaffen sich auf Leslies Initiative hin kurzerhand ihre eigene Welt: "Terabithia" - ein geheimes Königreich in den Wäldern. In diesem magischen Reich voller Fabelwesen finden Jesse und Leslie Zuflucht vor Schulproblemen, Eltern und Lehrern. Gemeinsam besuchen sie ihre Fantasiewelt so oft sie können. Doch als Leslie die Brücke nach "Terabithia" eines Tages alleine betreten möchte, passiert überraschend ein Unglück …

Regie: Gabor Csupo
Buch: Jeff Stockwell, David Paterson
Kamera: Michael Chapman
Musik: Aaron Zigman
Mit Josh Hutcherson, Bailee Madison, Robert Patrick, AnnaSophia Robb, Zooey Deschanel

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© Max Borchardt

Eine kleine hessische Kommune steht vor dem finanziellen Ruin, aber Bürgermeisterin Carola Weissgut hat die Lösung: Ein Ideenwettbewerb verspricht Fördermillionen für „Vielfalt und Miteinander“. Da muss es doch ein paar queere Menschen im Dorf geben, die den Ruf des maroden Dorfes aufpolieren können! Und die gibt es auch, nur haben sie so gar keine Lust, für die Imagekampagne herzuhalten. Und der ein oder andere besorgte Bürger hat ein Problem mit der Regenbogenflagge am Rathaus … eine schillernde Drag Queen, Streit und Versöhnung, Familiendrama, Neuwahlen und die große Liebe machen das regenbogenbunte Chaos perfekt.

Drag Superstar Kelly Heelton und das Musiktheater-Ensemble des Staatstheaters bescheren uns mit „Alles Liebe!“ einen beschwingten und spritzigen Operettenabend. Die serbische Komponistin Misha Cvijović hebt die vielfältigen musikalischen Einflüsse ihres Werks hervor: „Mich beschäftigte die Frage, wie eine wahrhaft zeitgenössische Operette klingen kann, die ihre Traditionen respektiert und doch mit leidenschaftlicher Dringlichkeit in unsere Gegenwart spricht. Aus queeren musikalischen Welten ebenso schöpfend wie aus der Wiener und Berliner Operette, im Zusammenspiel von orchestralem Glanz und urbanen elektroakustischen Sounds, habe ich nach neuen Klangwelten gesucht.“ Die queere Landoperette ist das erste Bühnenwerk einer Komponistin, das im Großen Haus des Hessischen Staatstheater Wiesbaden uraufgeführt wird.

Preisträgerwerk des Reinhold Otto Mayer Preises 2025 der Reinhold Otto Mayer Stiftung

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USA/NZ 2007, 95 Min., FSK: ab 0, empfohlen ab 10

Jesse hat den Ruf, der schnellste Läufer seiner Schule zu sein. Bis er auf Leslie trifft, die mit ihren Eltern neu in den Ort gezogen ist. Mit Leslie beginnt ein neues Kapitel in Jesses Leben: Denn Leslie läuft nicht nur schneller als er, sondern beeindruckt ihn auch mit ihrer überschäumenden Fantasie und ihrem Einfallsreichtum. Sie werden Freunde und erschaffen sich auf Leslies Initiative hin kurzerhand ihre eigene Welt: "Terabithia" - ein geheimes Königreich in den Wäldern. In diesem magischen Reich voller Fabelwesen finden Jesse und Leslie Zuflucht vor Schulproblemen, Eltern und Lehrern. Gemeinsam besuchen sie ihre Fantasiewelt so oft sie können. Doch als Leslie die Brücke nach "Terabithia" eines Tages alleine betreten möchte, passiert überraschend ein Unglück …

Regie: Gabor Csupo
Buch: Jeff Stockwell, David Paterson
Kamera: Michael Chapman
Musik: Aaron Zigman
Mit Josh Hutcherson, Bailee Madison, Robert Patrick, AnnaSophia Robb, Zooey Deschanel

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GB/USA 2026, 173 Min., FSK: ab 12, DF

Kaum ein Film wurde im Vorfeld so erwartet wie Christopher Nolans DIE ODYSSEE, kaum ein Film nach seinem Start so heftig diskutiert. Wie bei Nolan üblich, entwickelt sich seine Verfilmung von Homers Werk auf mehreren Zeitebenen, Odysseus' Frau und Sohn warten auf ihn, es geht zurück zum Krieg um Troja, Stationen von Odysseus' Reise werden eingebaut. 

Nolan gelingt fast schon immersives Kino, man wird hineingesogen. Darum zeigen wir den Film auch in der deutschen und englischen Fassung jeweils ohne Untertitel: Eine Ablenkung vom Bild möchte man bei diesem Kinoerlebnis nicht haben. Egal ob man den Film hasst oder liebt (dazwischen geht kaum etwas): Nolans bislang erfolgreichster Film ist genau das, wofür Kino erfunden wurde. Nicht verpassen!

Regie: Christopher Nolan
Buch: Christopher Nolan
Kamera: Hoyte van Hoytema
Musik: Ludwig Göransson
Mit Matt Damon, Tom Holland, Anne Hathaway, Robert Pattinson, Elliot Page, Charlize Theron, Zendaya, Travis Scott

"(...) Und von diesem Freifahrtschein macht er ausgiebig Gebrauch: An der vorlageentsprechend fragmentierten, intellektuell-unterkühlten, streckenweise fast schon kontemplativen Erzählung wird ein sicherlich nicht ganz kleiner Teil des Publikums (zumindest bis zum sehr viel zugänglicheren Finale) abprallen. Das wirkt mitunter fast so, als hätte jemand Ingmar Bergman (DAS SIEBENTE SIEGEL) und Terrence Malick (DER SCHMALE GRAT) bedingungslos eine Viertelmilliarde für ihre nächste Filmkunst-Unternehmung auf den Tisch geknallt. Aber gerade diese absolute Kompromisslosigkeit macht DIE ODYSSEE zu einem Ereignis, wie es so noch nie auf der - hoffentlich möglichst gewaltigen - Leinwand zu sehen war.” filmstarts.de

 

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BRD 1981, 158 Min., FSK: ab 12

Der exzentrische Brian Sweeney Fitzgerald, genannt Fitzcarraldo, ist von der Idee besessen, mitten im unberührten Amazonasdschungel ein großes Opernhaus zu bauen. Mit einem alten Flussdampfer macht er sich auf den Weg in das unzugängliche Gebiet. Um die gefährlichen Stromschnellen einer Flussmündung zu überwinden, entwickelt Fitzcarraldo einen atemberaubenden Plan: Hunderte von Indios sollen das riesige Schiff über einen Berg ziehen. 

Das beeindruckende Meisterwerk gilt als Höhepunkt der Zusammenarbeit von Werner Herzog und Klaus Kinski, die fünf gemeinsame Filme realisierten. Die überaus strapaziösen Dreharbeiten sind legendär und Teil des Mythos um die beiden Ausnahmekünstler.

Regie: Werner Herzog
Buch: Werner Herzog
Kamera: Thomas Mauch
Musik: Popul Vuh, Richard Strauss
Mit Klaus Kinski, Claudia Cardinale, José Lewgoy, Miguel Angel Fuentes, Paul Hittscher

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GB/USA 2026, 173 Min., FSK: ab 12, DF

Kaum ein Film wurde im Vorfeld so erwartet wie Christopher Nolans DIE ODYSSEE, kaum ein Film nach seinem Start so heftig diskutiert. Wie bei Nolan üblich, entwickelt sich seine Verfilmung von Homers Werk auf mehreren Zeitebenen, Odysseus' Frau und Sohn warten auf ihn, es geht zurück zum Krieg um Troja, Stationen von Odysseus' Reise werden eingebaut. 

Nolan gelingt fast schon immersives Kino, man wird hineingesogen. Darum zeigen wir den Film auch in der deutschen und englischen Fassung jeweils ohne Untertitel: Eine Ablenkung vom Bild möchte man bei diesem Kinoerlebnis nicht haben. Egal ob man den Film hasst oder liebt (dazwischen geht kaum etwas): Nolans bislang erfolgreichster Film ist genau das, wofür Kino erfunden wurde. Nicht verpassen!

Regie: Christopher Nolan
Buch: Christopher Nolan
Kamera: Hoyte van Hoytema
Musik: Ludwig Göransson
Mit Matt Damon, Tom Holland, Anne Hathaway, Robert Pattinson, Elliot Page, Charlize Theron, Zendaya, Travis Scott

"(...) Und von diesem Freifahrtschein macht er ausgiebig Gebrauch: An der vorlageentsprechend fragmentierten, intellektuell-unterkühlten, streckenweise fast schon kontemplativen Erzählung wird ein sicherlich nicht ganz kleiner Teil des Publikums (zumindest bis zum sehr viel zugänglicheren Finale) abprallen. Das wirkt mitunter fast so, als hätte jemand Ingmar Bergman (DAS SIEBENTE SIEGEL) und Terrence Malick (DER SCHMALE GRAT) bedingungslos eine Viertelmilliarde für ihre nächste Filmkunst-Unternehmung auf den Tisch geknallt. Aber gerade diese absolute Kompromisslosigkeit macht DIE ODYSSEE zu einem Ereignis, wie es so noch nie auf der - hoffentlich möglichst gewaltigen - Leinwand zu sehen war.” filmstarts.de

 

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© Marvin Ruppert

Die Gesellschaft ist zerstritten, der Döner kostet 8€ und fiese neue Mücken pieksen jetzt noch pieksiger. Die Welt versinkt im Chaos und selbst Ordnungsqueen Marie Kondo räumt nicht mehr auf. Das Einzige, was uns jetzt noch retten kann, sind ein großer Bottich Eis und die romantische Kaminfeuer-DVD.

Lara Ermer macht sich’s trotzdem nicht zu gemütlich und rechnet ab – im Zweifel mit sich selbst. Mit einer guten Prise Charme bewaffnet widmet sie sich den wichtigen Fragen des Lebens, ohne sich daran die Finger zu verbrennen. Warum zur Hölle werden wir in gesellschaftlichen Diskussionen so verschissen schnell ausfallend? Wenn ich auf jeden Fall recht habe – was hast dann du? Und wer schwitzt mehr beim Sommerpicknick: Ich oder der Käse? Hinter dem Programm stehen wasserfeste Recherchen, die Tiefen des Internets und ein abgeschlossenes Psychologiestudium.

Ernstzunehmender wird Comedy nicht. In Leicht entflammbar genießt die Comedienne das Spiel mit dem Feuer: Mal liefert sie unterhaltsamen Krawall, mal ein feines Knistern, an dem das Publikum sich wärmen kann. Also besorgt schon mal die Marshmallows, an Lara Ermers Lagerfeuer ist Platz für alle – aber wehe einer packt die Klampfe aus und fängt an Wonderwall zu singen!

Die Autorin, Moderatorin und Comedienne Lara Ermer schreibt, seit sie denken kann. Schon als Jugendliche wagte sie sich aus ihrer ruhigen Ecke mit dem Blümchennotizbuch heraus und eroberte sich einen Platz auf der Bühne. Mit der Zeit rückte bei ihren Auftritten der Humor immer mehr in den Vordergrund.

Nun präsentiert sie bereits ihr zweites abendfüllendes Soloprogramm Leicht entflammbar. Ermer gelingt es humorvoll über vermeintliche Tabus zu sprechen und auch komplexe Themen pointiert zugänglich zu machen. Gesellschaftliche Bezüge in ihrer Kunst stützt Ermer stets auf ihre unbändige Neugierde und handfeste Fakten. Zur Inspiration liest sie oft stapelweise Studien – und dann macht sie Unterhaltung draus, damit sich ihr Publikum nicht selbst durch die trockenen Wüsten der Wissenschaft kämpfen muss. Daraus schärft sich in ihren Büchern und auf der Bühne eine stets hellwache, relevante und pointierte Perspektive.

Ermers erstes Buch Ein offenes Buch – Von idealen Körpern, perfektem Sex und anderen Mythen erschien 2021 und wurde ein Überraschungserfolg. 2024 gelang ihr zusammen mit Entertainer Bodo Wartke ein vielbeachteter Social-Media Hit zum Thema „Dickpics“. Lara Ermer ist regelmäßig in TV- und Hörfunk sowie Podcasts und weiteren Online-Formaten zu erleben.

Für ihre Arbeit wurde sie unter anderem mit dem deutschen Kabarettförderpreis 2024 ausgezeichnet.

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8-wöchiger ImproWorkshop für Einsteiger & Wiederholungstäter

 

Nun ist es endlich soweit. Nach 8 Kursabenden folgt die Werkshow!

Der letzte Kursabend auf der Bühne. Mit Musiker werden die Kursteilnehmer alle begeistern.

Das Publikum besteht aus Freunden, Bekannten oder Familie und belohnt die Teilnehmenden mit viel Applaus.

 

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

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When a man dies by mistake, he is given the chance to relive the last sixteen years of his marriage — while his wife remembers none of it. Armed with knowledge of the future, he tries to perfect their life together, only to discover that every attempt to control it drives them further apart.

 

Guided by the Grim Reaper’s well-meaning but inexperienced stand-in, he is forced to confront the damage he’s done.

 

This play contain adult language and themes.


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Als ein Mann versehentlich stirbt, erhält er die Chance, die letzten sechzehn Jahre seiner Ehe noch einmal zu erleben – während seine Frau sich an nichts davon erinnert. Mit dem Wissen um die Zukunft versucht er, ihr gemeinsames Leben zu perfektionieren, muss jedoch feststellen, dass jeder Versuch, es zu kontrollieren, die beiden nur noch weiter auseinanderbringt.

 

Unter der Anleitung des wohlmeinenden, aber unerfahrenen Stellvertreters des Sensenmanns ist er gezwungen, sich mit dem Schaden auseinanderzusetzen, den er angerichtet hat.

 

Dieses Theaterstück enthält Sprache und Themen für Erwachsene.

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© Christian Zuckermann

…mit Dir im falschen Film!

 

Eine Action-Komödie von Michael Ehnert

 

Eine pointierte und rasante Action-Komödie über Liebe, Sehnsucht und die Kunst wirklicher Begegnung. Mit scharfem Humor und feinem Gespür für zwischenmenschliche Abgründe erzählt das Stück die Geschichte eines Schauspieler-Ehepaars, vom Verlieben bis zur Scheidung: Bei den Dreharbeiten zu einem Actionfilm und im echten Leben auf dem Flur eines Amtsgerichts.

 

Dort finden die beiden Rosenkrieger Zeit, noch einmal Revue passieren zu lassen, wie alles begann und wie alles zerbrach: Im Film und im Leben! Ein heftiger Schlagabtausch und der spielerische Wechsel der Erzählebenen sorgen für turbulente Szenen und ziehen die Zuschauer in ihren Bann.

 

KÜSS LANGSAM ist eine ebenso atemberaubende wie komische Tour de Force durch Männer- und Frauenbilder unserer Zeit, eine Studie über die Unterschiede zwischen Männern und Frauen und warum es nicht hilft, diese zu kennen …

 

Küss langsam – mit Dir im falschen Film! Eine Action-Komödie von Michael Ehnert | Inszenierung: Theater Curioso Darmstadt mit Nicole Klein, Mario Krichbaum / Ulrich Sommer (Regie)

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