März

C.Heiland // Wahre Schönheit kommt von außen

Der Heiland kommt! Mit seinem neuesten Programm. Es wird furioser denn je und begleitet wird er… von sich selbst. Natürlich wieder auf seinem Omnichord, weil das Ding seinen Geist einfach nicht aufgeben will.

Dieses Mal geht es um das Thema innere Schönheit, äußere Schönheit, Liebe und Wurstsalat. Heutzutage spritzt man sich Dichtungssilikon unter die Haut, um vermeintlich schönere Lippen

zu haben. Und das in Zeiten von Mikroplastik. C.Heiland findet: „Sie können viel einfacher betörende Lippen bekommen. Es reicht schon, jeden Tag ein paar nette Worte zu sprechen.“

 

Sichern Sie sich jetzt Karten für des Heilands ehrlichstes, schönstes und wahrscheinlich erotischstes Programm. Denn wir werden alle nicht jünger. Da sind Äußerlichkeiten nicht mehr

bloß zweitrangig.

 

C.Heiland klärt endgültig die Frage, ob wahre Schönheit wirklich von innen kommt und wenn ja, warum sie da so lange faul herum lag.

Bestellung Merken

Verrückt sein heißt ja nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert“.

Isa hat einen Knacks. Das ist der freundliche Ausdruck dafür, im Hirn nicht ganz gerade zu sein. Deshalb lebt sie hinter einer doppelt gesicherten Tür. Deshalb steht sie an einem Fenster aus Sicherheitsglas. Doch Isa haut ab. Da gibt es die Autobahn, das brüllende Monster aus Beton. Der ist kalt. Doch Schatten brennen sich auf ihm ein wie eine Tätowierung, von allen, die da gehen, die Isa begegnen: Fremde Fremde und Gestalten sonderbar seltsam.

Ein Road-Movie voller Poesie, mit so vielen Fragen zu Sinn und Suche, mal zum Lachen, mal zum Weinen. „Ich kann mich nicht erinnern. Es gibt ein Bild von mir, wo ich eine Schultüte habe, und die Schultüte ist gelb.“ Die Bilder verschwimmen wie die Gedanken verschwimmen schwimmen schwimmen fort.

 

„Herrndorfs Poesie ist pur und direkt, unendlich traurig und berückend schön“, schreibt die Frankfurter Rundschau. Bekannt wurde der Berliner Autor im Jahr 2010 durch seinen Bestsellerroman „Tschick“. Den Plot über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter verfilmte Regisseur Fatih Akin.

Herrndorfs Roman „Bilder deiner großen Liebe“ ist sozusagen ein Spin-Off, in dem er den Blick des Lesers auf die Figur „Isa“ lenkt. Der Text blieb ein Fragment. Drei Jahre später beging Wolfgang Herrndorf Suizid.

 

Der Wiesbadener Schauspieler und Regisseur Ulrich Cyran ist Dozent an der HfMDK Frankfurt a. M. und arbeitet für die Musical Arts Academy Mainz. Er inszeniert und spielt deutschlandweit an diversen Bühnen, für namhafte Open-Air-Festspiele und ist als Charakterdarsteller in zahlreichen TATORTEN zu sehen. Vor neun Jahren feierte die Presse seine „Tschick“-Inszenierung bei den Burgfestspielen Bad Vilbel.

Mitwirkende: Julia K. Braun (Schauspiel), Vassily Dück (Musik), Ulrich Cyran (Regie)

 

 

 

 Weitere Termine

Bestellung Merken

Das Kabarett Allerhand präsentiert sein letztes fröhlich-freches Tatsachenprogramm über die Zeit nach den Wechseljahren. Es wird ein Abschied von der Bühne, die sich viele Jahre lang vor Pointen und Spitzfindigkeiten bog. Christina Ketzer und Carola von Klass stehen in ihrem einstündigen Programm nur noch einmal auf den weltbedeutenden Brettern.

Im Jahr 2011 feierten sie ihr kuenstlerhaus43-Debüt. Seitdem waren sie dort 15mal zu Gast.

In ihrer Abschiedsvorstellung geht um Vergangenes (früher war alles besser), Agentendienst im vorgreisen Zustand (nicht zu empfehlen), Verzweiflung am Laptop (wenn mal wieder nix klappt) oder Tod (spannendes Intermezzo). Fitness ist auch angesagt (ächz, stöhn, schnauf), und was macht ein Rap im Wartezimmer? Anschließend trifft man sich entspannt ohne Hitzewallungen zu einer gepflegten Spätlese an der Theke.

 

„Na dann: Prost!“, sagen Christina Ketzer und Carola von Klass und schauen nach vorne!

 

 

 

 Tickets

Bestellung Merken

Verrückt sein heißt ja nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert“.

Isa hat einen Knacks. Das ist der freundliche Ausdruck dafür, im Hirn nicht ganz gerade zu sein. Deshalb lebt sie hinter einer doppelt gesicherten Tür. Deshalb steht sie an einem Fenster aus Sicherheitsglas. Doch Isa haut ab. Da gibt es die Autobahn, das brüllende Monster aus Beton. Der ist kalt. Doch Schatten brennen sich auf ihm ein wie eine Tätowierung, von allen, die da gehen, die Isa begegnen: Fremde Fremde und Gestalten sonderbar seltsam.

Ein Road-Movie voller Poesie, mit so vielen Fragen zu Sinn und Suche, mal zum Lachen, mal zum Weinen. „Ich kann mich nicht erinnern. Es gibt ein Bild von mir, wo ich eine Schultüte habe, und die Schultüte ist gelb.“ Die Bilder verschwimmen wie die Gedanken verschwimmen schwimmen schwimmen fort.

 

„Herrndorfs Poesie ist pur und direkt, unendlich traurig und berückend schön“, schreibt die Frankfurter Rundschau. Bekannt wurde der Berliner Autor im Jahr 2010 durch seinen Bestsellerroman „Tschick“. Den Plot über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter verfilmte Regisseur Fatih Akin.

Herrndorfs Roman „Bilder deiner großen Liebe“ ist sozusagen ein Spin-Off, in dem er den Blick des Lesers auf die Figur „Isa“ lenkt. Der Text blieb ein Fragment. Drei Jahre später beging Wolfgang Herrndorf Suizid.

 

Der Wiesbadener Schauspieler und Regisseur Ulrich Cyran ist Dozent an der HfMDK Frankfurt a. M. und arbeitet für die Musical Arts Academy Mainz. Er inszeniert und spielt deutschlandweit an diversen Bühnen, für namhafte Open-Air-Festspiele und ist als Charakterdarsteller in zahlreichen TATORTEN zu sehen. Vor neun Jahren feierte die Presse seine „Tschick“-Inszenierung bei den Burgfestspielen Bad Vilbel.

Mitwirkende: Julia K. Braun (Schauspiel), Vassily Dück (Musik), Ulrich Cyran (Regie)

 

 

 

 Weitere Termine

Bestellung Merken

Verrückt sein heißt ja nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert“.

Isa hat einen Knacks. Das ist der freundliche Ausdruck dafür, im Hirn nicht ganz gerade zu sein. Deshalb lebt sie hinter einer doppelt gesicherten Tür. Deshalb steht sie an einem Fenster aus Sicherheitsglas. Doch Isa haut ab. Da gibt es die Autobahn, das brüllende Monster aus Beton. Der ist kalt. Doch Schatten brennen sich auf ihm ein wie eine Tätowierung, von allen, die da gehen, die Isa begegnen: Fremde Fremde und Gestalten sonderbar seltsam.

Ein Road-Movie voller Poesie, mit so vielen Fragen zu Sinn und Suche, mal zum Lachen, mal zum Weinen. „Ich kann mich nicht erinnern. Es gibt ein Bild von mir, wo ich eine Schultüte habe, und die Schultüte ist gelb.“ Die Bilder verschwimmen wie die Gedanken verschwimmen schwimmen schwimmen fort.

 

„Herrndorfs Poesie ist pur und direkt, unendlich traurig und berückend schön“, schreibt die Frankfurter Rundschau. Bekannt wurde der Berliner Autor im Jahr 2010 durch seinen Bestsellerroman „Tschick“. Den Plot über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter verfilmte Regisseur Fatih Akin.

Herrndorfs Roman „Bilder deiner großen Liebe“ ist sozusagen ein Spin-Off, in dem er den Blick des Lesers auf die Figur „Isa“ lenkt. Der Text blieb ein Fragment. Drei Jahre später beging Wolfgang Herrndorf Suizid.

 

Der Wiesbadener Schauspieler und Regisseur Ulrich Cyran ist Dozent an der HfMDK Frankfurt a. M. und arbeitet für die Musical Arts Academy Mainz. Er inszeniert und spielt deutschlandweit an diversen Bühnen, für namhafte Open-Air-Festspiele und ist als Charakterdarsteller in zahlreichen TATORTEN zu sehen. Vor neun Jahren feierte die Presse seine „Tschick“-Inszenierung bei den Burgfestspielen Bad Vilbel.

Mitwirkende: Julia K. Braun (Schauspiel), Vassily Dück (Musik), Ulrich Cyran (Regie)

 

 

 

 Weitere Termine

Bestellung Merken

Nach einem ausgiebigen, mehrjährigen Konzertzyklus zu ihrem letzten Album "nichts" aus dem Jahr 2022 wurde es merkwürdig still um Fjørt, bis sie nun – unter dem etwas erratischen Banner "BÉ FJØRT" – ihre jüngste Tournee ankündigten, die sie schönerweise auch wieder zu uns ins Haus führt; nach ihrem letzten Auftritt im Kesselhaus 2016 geht es diesmal in die Halle.
So oder so gilt: Auftritte der Aachener sind seit ihren Anfängen, egal ob auf nur zentimeterhohen Improvisorien mit kaputten Boxen oder auf stetig wachsenden Club- und Festivalbbühnen, ein menschenverbindendes Erlebnis. Anders gesagt: Frei zwischen allen erdenklichen Stilen von Hardcore und Postrock mäandernd, erschaffen sie nicht nur wahnsinnig emotionale und oft auch schonungslose Sounds und poetische Sprachbilder, sondern Erfahrungen und Plätze, an denen jede und jeder gesehen und gefühlt wird. Wenn sie nun zurückkehren und dabei einige ihrer bis dato größten Konzerte überhaupt spielen, werden wir wissen, was mit "BÉ FJØRT" gemeint war: "Es ist Zeit, euch zu zeigen!"

Bestellung Merken

… wie einst im Nizza des Nordens | Schauspielrevue inkl. Sektempfang

Vorhang auf! Endlich, ist es so weit! Nach dreijähriger Bauzeit eröffnet das Palasthotel in Wiesbaden. Nur die Crème de la Crème ist geladen. Stolz begrüßt der findige Hoteldirektor Otto Schick seine Gäste! Franz der Hotelbursche, fegt die letzten Blätter vom neuen Kunstrasen und trägt die Koffer ins Foyer. Wir befinden uns im Jahr 1905, in Wiesbaden dem Nizza des Nordens. Otto Schick (Wolfgang Vielsack) lässt die Korken knallen und lädt zum Cocktail (im Eintrittspreis enthalten).

Erleben Sie einen Ritt durch die Geschichte, des modernsten Hotel Europas mit fließendem Warm-, Kalt- und Thermalwasser in jedem Zimmer. Und – noch lange vor W-Lan und Flatrate – hatte bereits 1905 jeder Gast einen eigenen Telefonanschluss.

Josh Platman aus London haucht mit Kontrabass und Klavier der Zeitenwende Leben ein: Klassik, Schlager der 20-er Jahre, verbotene Jazzvariationen der 40-er, Hits der 50-er, Rock ’n‘ Roll, Neue Deutsche Welle und Eurovision… für jeden ist was dabei.

Wiener Dauerhotelgast Hans-Christian von Schnack (Jürgen Knittl) und die Hausdame Elisabeth Wollseif (Nathalie Trost) blättern in Archivunterlagen, deren Wortklang nichts an Aktualität verloren hat. Korrespondenzen aus einer Zeit, als das Hotel Lazarett, Kindertagesstätte, Kosmetikstudio und beinahe Intimes Theater war.

Schauen Sie durch die Schlüssellöcher! Lauschen Sie der Musik und Literatur. Flanieren Sie zwischen Fotos und Zeitzeugnissen durch einen ungewöhnlichen Kulturabend mit Schauspiel, Musik & Hotelgeflüster.

Der „Palast“ gegenüber dem Schwarzen Bock war die Spielwiese der Reichen und Schönen, Lazarett für Soldaten, Unterkunft für Amis, Kindertagesstätte, Kosmetik-Studio, Sozialwohnung, Behörde – bis es vor einem Jahr vom kuenstlerhaus43 zum Theater erkoren wurde.

Schlaglichter der Geschichte, würdigen die belebte Vergangenheit des einstigen Wiesbadener Prachthotels.ö

 

 

Bestellung Merken

… wie einst im Nizza des Nordens | Schauspielrevue inkl. Sektempfang

Vorhang auf! Endlich, ist es so weit! Nach dreijähriger Bauzeit eröffnet das Palasthotel in Wiesbaden. Nur die Crème de la Crème ist geladen. Stolz begrüßt der findige Hoteldirektor Otto Schick seine Gäste! Franz der Hotelbursche, fegt die letzten Blätter vom neuen Kunstrasen und trägt die Koffer ins Foyer. Wir befinden uns im Jahr 1905, in Wiesbaden dem Nizza des Nordens. Otto Schick (Wolfgang Vielsack) lässt die Korken knallen und lädt zum Cocktail (im Eintrittspreis enthalten).

Erleben Sie einen Ritt durch die Geschichte, des modernsten Hotel Europas mit fließendem Warm-, Kalt- und Thermalwasser in jedem Zimmer. Und – noch lange vor W-Lan und Flatrate – hatte bereits 1905 jeder Gast einen eigenen Telefonanschluss.

Josh Platman aus London haucht mit Kontrabass und Klavier der Zeitenwende Leben ein: Klassik, Schlager der 20-er Jahre, verbotene Jazzvariationen der 40-er, Hits der 50-er, Rock ’n‘ Roll, Neue Deutsche Welle und Eurovision… für jeden ist was dabei.

Wiener Dauerhotelgast Hans-Christian von Schnack (Jürgen Knittl) und die Hausdame Elisabeth Wollseif (Nathalie Trost) blättern in Archivunterlagen, deren Wortklang nichts an Aktualität verloren hat. Korrespondenzen aus einer Zeit, als das Hotel Lazarett, Kindertagesstätte, Kosmetikstudio und beinahe Intimes Theater war.

Schauen Sie durch die Schlüssellöcher! Lauschen Sie der Musik und Literatur. Flanieren Sie zwischen Fotos und Zeitzeugnissen durch einen ungewöhnlichen Kulturabend mit Schauspiel, Musik & Hotelgeflüster.

Der „Palast“ gegenüber dem Schwarzen Bock war die Spielwiese der Reichen und Schönen, Lazarett für Soldaten, Unterkunft für Amis, Kindertagesstätte, Kosmetik-Studio, Sozialwohnung, Behörde – bis es vor einem Jahr vom kuenstlerhaus43 zum Theater erkoren wurde.

Schlaglichter der Geschichte, würdigen die belebte Vergangenheit des einstigen Wiesbadener Prachthotels.ö

 

 

Bestellung Merken

Briseis und Spourgitis – Sie kennen einander nicht, aber eines wissen sie sofort: Sie müssen Feind*innen sein. Denn ihre Völker führen Krieg. Mitten im erbarmungslosen Lärm des Krieges finden sich die beiden jungen Menschen in der Stille wieder. Im hölzernen trojanischen Pferd begegnen sie einander. Beobachtet werden sie dabei von Hermes, dem Götterboten, der den Menschen seine ganz eigene Sicht auf den Krieg und das, was wirklich zählt, mitgibt. Henner Kallmeyer erzählt mit Motiven der griechischen Mythologie eine Geschichte über Menschlichkeit, von Freundschaft und dem Mut, über Grenzen hinwegzusehen.

Bestellung Merken

Der Krieg zwischen den Brüdern Polyneikes und Eteokles führt zu einer tiefen Spaltung in Theben. König Kreon verweigert dem gefallenen Polyneikes die Bestattung, was Antigone dazu bewegt, sich gegen das Gesetz zu stellen, um ihrem Bruder die letzte Ehre zu erweisen. Konflikte und Gewalt erschüttern nicht nur das Schlachtfeld, sondern auch die moralischen Grundlagen einer patriarchalen Gesellschaft. Antigones Akt des Widerstands, der mit dem Tod bestraft werden soll, bringt das autoritäre System ins Wanken. Der georgische Regisseur Mikheil Charkviani stellt mit seiner ersten Inszenierung am Hessischen Staatstheater Wiesbaden eine demokratische Gesellschaft vor die Frage: Wie bereit seid Ihr, Eure moralischen Werte zu verteidigen?

Bestellung Merken

Kasi und Antonius kennt man: Ob als Support für Zartmann, CRO, Clueso & Co. oder von unvergesslichen Auftritten auf dem Deichbrand, MS Dockville oder dem Lido Sounds. Und nicht zuletzt natürlich auch durch ihre oft ausverkauften eigenen Touren. Jetzt kündigen die beiden ihr gemeinsames Debütalbum „kids“ und ihre gleichnamige Tour an – und schwelgen gemeinsam mit uns in der Nostalgie der 2010er. Irgendwo zwischen endlosen Nächten auf den Straßen und in den Clubs, MGMT-Indie-Glanz und Mac-Miller-Vibes schreiben Kasi & Antonius Songs über Freiheit, Verantwortung, Euphorie und das Erwachsenwerden. Und zeigen auf der „kids Tour 2026“ einmal mehr, dass Coming of Age eine Reise ist – chaotisch, intensiv und voller Ambivalenzen. Und ein künstlerischer Raum, an dessen Rändern alles möglich scheint.

Bestellung Merken

Verrückt sein heißt ja nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert“.

Isa hat einen Knacks. Das ist der freundliche Ausdruck dafür, im Hirn nicht ganz gerade zu sein. Deshalb lebt sie hinter einer doppelt gesicherten Tür. Deshalb steht sie an einem Fenster aus Sicherheitsglas. Doch Isa haut ab. Da gibt es die Autobahn, das brüllende Monster aus Beton. Der ist kalt. Doch Schatten brennen sich auf ihm ein wie eine Tätowierung, von allen, die da gehen, die Isa begegnen: Fremde Fremde und Gestalten sonderbar seltsam.

Ein Road-Movie voller Poesie, mit so vielen Fragen zu Sinn und Suche, mal zum Lachen, mal zum Weinen. „Ich kann mich nicht erinnern. Es gibt ein Bild von mir, wo ich eine Schultüte habe, und die Schultüte ist gelb.“ Die Bilder verschwimmen wie die Gedanken verschwimmen schwimmen schwimmen fort.

 

„Herrndorfs Poesie ist pur und direkt, unendlich traurig und berückend schön“, schreibt die Frankfurter Rundschau. Bekannt wurde der Berliner Autor im Jahr 2010 durch seinen Bestsellerroman „Tschick“. Den Plot über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter verfilmte Regisseur Fatih Akin.

Herrndorfs Roman „Bilder deiner großen Liebe“ ist sozusagen ein Spin-Off, in dem er den Blick des Lesers auf die Figur „Isa“ lenkt. Der Text blieb ein Fragment. Drei Jahre später beging Wolfgang Herrndorf Suizid.

 

Der Wiesbadener Schauspieler und Regisseur Ulrich Cyran ist Dozent an der HfMDK Frankfurt a. M. und arbeitet für die Musical Arts Academy Mainz. Er inszeniert und spielt deutschlandweit an diversen Bühnen, für namhafte Open-Air-Festspiele und ist als Charakterdarsteller in zahlreichen TATORTEN zu sehen. Vor neun Jahren feierte die Presse seine „Tschick“-Inszenierung bei den Burgfestspielen Bad Vilbel.

Mitwirkende: Julia K. Braun (Schauspiel), Vassily Dück (Musik), Ulrich Cyran (Regie)

 

 

 

 Weitere Termine

Bestellung Merken

8-wöchiger ImproWorkshop für Einsteiger & Wiederholungstäter

Nun ist es endlich soweit. Nach 8 Kursabenden folgt die Werkshow!

Der letzte Kursabend auf der Bühne. Mit Musiker werden die Kursteilnehmer alle begeistern.

Das Publikum besteht aus Freunden, Bekannten oder Familie und belohnt die Teilnehmenden mit viel Applaus.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Bestellung Merken

Gespielt. Gesehen. Geblieben. | Vernissage

26. März 2026 | 17:00 - 18:30

Zwischen Scheinwerferlicht und Schatten, zwischen Kulisse und Gefühl entfalten sich Geschichten auf der Bühne:zwei Jahrzehnte voller Leidenschaft, Wandel und Lebenslust. – Requisiten, Bühnenbilder, Tonfragmente und Projektionen entführen in die vergängliche Welt des Augenblicks – dort, wo Realität und Illusion ineinander übergehen.

Und der Rest ist Schweigen…

Eintritt: frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Bestellung Merken

Goethe & Schiller vom Sockel gehauen!

Poetisches Entertainment… das ist Poetry Slam. Schlamm-Catchen der Worte. Jeweils am letzten Donnerstag im Monat tragen Slammer Geschichten, Gedanken und Gefühle auf die Bühne. In Zimmertheater-Atmosphäre. Poeten aus ganz Deutschland oder regionale Verbal-Urgesteine! Lyrische Hausfrauen, hysterische Germanisten oder ungereimte Neulinge… Alle kämpfen um den Goldenen Bleistift.

Spektakuläres Feuerwerk der Worte! Das Publikum keucht vor Spannung. Gemeinschaftliches Lachen. Inspiration zum Mitnehmen. All dies ist Poetry Slam. Textgestalter, talentierte Vortragskünstler oder originelle Originale… im Kampf um die Dichterkrone. Und das Publikum entscheidet über Niederlage oder Sieg. Poetry Slam… Tagesschau, Satire-Show, Hörbuch und Poesiealbum… Poetry Slam vereint sie alle. Seien Sie dabei!

5 Poeten haben 5 Minuten, ein Moderator, eine Jury und viele begeisterte klatschenden Hände. Am Ende kann es nun einen Champion geben. Wer das wird, das entscheidest DU!

Bestellung Merken

Die Feuerzangenbowle

26. Februar 2026 | 19:30 - 22:00

Filmklassiker aber diesmal in Farbe

Bitte nur einen winzigen Schluck

Der Alterspräsident Geheimrat Aribert Fröbel, des exklusiven Wiesbadener Clubs „Ignis Forcipes Punch“, lädt ins Palasthotel, wohin sonst! An diesem Abend soll der bekannte Literaturpreisträger Dr. Johann Pfeiffer seinen neusten Roman „Eine Feuerzangenbowle“ vorstellen.

Wie beim Filmklassiker mit Heinz Rühmann läuft dann alles aus dem Ruder, wenn Pfeiffer mit drei „f“ sich entschließt, nochmal die Schulbank zu drücken. Ein turbulentes Abenteuer voller Witz, jugendlicher Leichtigkeit und unvergesslicher Lehrerfiguren. Ein Kultklassiker der deutschen Filmgeschichte wird lebendig, weckt nostalgische Erinnerungen und bringt generationsübergreifend ganze Familien zum Lachen.

Die Zuschauer erwartet eine komödiantische Inszenierung von Wolfgang Vielsack im mondänen Palasthotel begleitet von Musik mit Liedern um die Jahrhundertwende und historischen Kostümen.

Dabei werden die Gäste direkt ins szenische Geschehen mit einbezogen, werden wieder zu Primanern und erleben die Streiche ihrer Schulzeit. Wer mag, darf auch selbst im Frack, mit Knickerbockerhose oder Zylinder erscheinen. „Das ist natürlich keine Voraussetzung.“

Mitwirkende:           

Julia K. Braun, Uli Höhmann, Oliver Lemki, Nathalie Trost, Patrick Twinem, Wolfgang Vielsack / Annegret Cratz & Josh Platman (Musik)

Wolfgang Vielsack (Regie)

Hannah Dickescheid (Regieassistenz)

Uta Kindermann (Theaterfassung)

Melanie Krombach (Maske)

Moritz Lienenlüke (Technik)

Bestellung Merken

Die Vögel
Eine Populisten-Oper

„Die Vögel“, Walter Braunfels musikalisches Hauptwerk, ist eine klanglich bezaubernde Märchenoper in der Tradition von Wagner und Strauss und war bis zum Verbot durch die Nazis ein Kassenmagnet. Braunfels adaptierte eine Komödie des Aristophanes, in der die Vögel ein Wolkenkuckucksheim bauen und die Götter besiegen. Anders als der antike Dichter wählte Braunfels unter dem Eindruck der Räterepublik in München 1919 einen tragischen Schluss. Zeus zerstört die Stadt durch Unwetter, die alte Ordnung triumphiert. Und es sind zwei leichtfertige Demagogen, Ratefreund und Hoffegut, die mit Schmeichelei die naiven Vögel zum Putsch verführen. Mit dem bösen Ende verschwinden die zwei Menschen wieder in ihre Welt, nach ihnen die Sintflut.
Der vielfach ausgezeichnete Ersan Mondtag erzählt diese Parabel auf populistische Verführer und den Schaden, den sie anrichten, auf einem Flughafen mit Anleihen an das politische Geschehen der Gegenwart. Zwischen Hähnchenbraterei und Traum vom Fliegen angesiedelt sind die Verführten hier die schrägen Vögel, die auch heutzutage begeistert den Versprechungen der Propaganda folgen. Braunfels' Klangspektakel der schönen Vogel-Arien erhält in dieser spektakulären Umsetzung eine brandaktuelle Deutung.

Bestellung Merken

Sind Celeste und Noah gefährliche Wutbürger*innen oder völlig zu Recht besorgt? Im Stil eines fiktiven Doku-Dramas wird die Geschichte eines jungen Paares erzählt, das sich online kennenlernt, aber digitales Datensammeln ablehnt, das den Klimawandel fürchtet und vor Chemtrails warnt. Ihren Frust über den Zustand von Politik, Gesellschaft und Demokratie teilen die beiden bald nicht nur miteinander, sondern mit einer stetig wachsenden Zahl von Follower*innen auf ihrem Videokanal. Immer mehr kapseln sich Celeste und Noah von der Gesellschaft ab und radikalisieren sich - bis man die beiden tot auffindet. Ein Suizid oder staatlich sanktionierter Mord? Regisseur Jan Bosse bringt mit „Entrückt“ ein humorvolles, spannungsgeladenes Stück auf die Bühne, in dem Wahrheit, Fake News und Paranoia Hand in Hand gehen.
Spätestens seit der Coronapandemie flammen Diskurse um Fake News und die Hoheit über die Wahrheit auf. Handelt es sich um reale Gefahren zunehmender diktatorischer Tendenzen des Staates, gegen die sich die Bürger*innen zur Wehr setzen sollten oder eine Art sich ausbreitender medienverstärkter Massenparanoia bedingt durch soziale Isolation? Lucy Kirkwood verortet ihr Drama im Großbritannien der 2010er- und frühen 2020er-Jahre. In seiner Thematik weist es aber geografisch wie zeitlich weit über diesen Kontext hinaus und gewinnt nicht zuletzt durch die neuesten Entwicklungen in Amerika zynische Aktualität.

Bestellung Merken

Verrückt sein heißt ja nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert“.

Isa hat einen Knacks. Das ist der freundliche Ausdruck dafür, im Hirn nicht ganz gerade zu sein. Deshalb lebt sie hinter einer doppelt gesicherten Tür. Deshalb steht sie an einem Fenster aus Sicherheitsglas. Doch Isa haut ab. Da gibt es die Autobahn, das brüllende Monster aus Beton. Der ist kalt. Doch Schatten brennen sich auf ihm ein wie eine Tätowierung, von allen, die da gehen, die Isa begegnen: Fremde Fremde und Gestalten sonderbar seltsam.

Ein Road-Movie voller Poesie, mit so vielen Fragen zu Sinn und Suche, mal zum Lachen, mal zum Weinen. „Ich kann mich nicht erinnern. Es gibt ein Bild von mir, wo ich eine Schultüte habe, und die Schultüte ist gelb.“ Die Bilder verschwimmen wie die Gedanken verschwimmen schwimmen schwimmen fort.

 

„Herrndorfs Poesie ist pur und direkt, unendlich traurig und berückend schön“, schreibt die Frankfurter Rundschau. Bekannt wurde der Berliner Autor im Jahr 2010 durch seinen Bestsellerroman „Tschick“. Den Plot über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter verfilmte Regisseur Fatih Akin.

Herrndorfs Roman „Bilder deiner großen Liebe“ ist sozusagen ein Spin-Off, in dem er den Blick des Lesers auf die Figur „Isa“ lenkt. Der Text blieb ein Fragment. Drei Jahre später beging Wolfgang Herrndorf Suizid.

 

Der Wiesbadener Schauspieler und Regisseur Ulrich Cyran ist Dozent an der HfMDK Frankfurt a. M. und arbeitet für die Musical Arts Academy Mainz. Er inszeniert und spielt deutschlandweit an diversen Bühnen, für namhafte Open-Air-Festspiele und ist als Charakterdarsteller in zahlreichen TATORTEN zu sehen. Vor neun Jahren feierte die Presse seine „Tschick“-Inszenierung bei den Burgfestspielen Bad Vilbel.

Mitwirkende: Julia K. Braun (Schauspiel), Vassily Dück (Musik), Ulrich Cyran (Regie)

 

 

 

 Weitere Termine

Bestellung Merken

April

Die Ruhrpott-Thrash-Metal-Titanen Kreator kommen zurück! Und zwar nicht nur zurück zu uns - bzw. diesmal die Jahrhunderthalle - , sondern auch mit einem neuen, ihrem 16. Studioalbum "Krushers Of The World", das am 16. Januar 2026 via Nuclear Blast erscheinen wird. Nach dem erst kürzlich erschienenen Kreator-Dokumentarfilm "Hate & Hope", bei uns just Film des Monats im September und der Autobiografie von Frontmann Mille Petrozza, "Your Heaven, My Hell", ist "Krushers Of The World" nun der der nächste Schritt in der mehr als 40 (!) Jahre währenden Evolution von Kreator; wahrlich kein zurückhaltender Titel, sondern ein Statement, ein Ausdruck von Stolz und Selbstbewusstsein, das Wissen um den langen und harten Weg, den die Band zurückgelegt hat, und das Wissen um das, was sie ihren immer größer werdenden Fangemeinden noch zu sagen und mitzuteilen hat.

Kurz: Nach dem Hype um Film und Buch, ist es nun an der Zeit, erneut Riffs, brüllende Vocals und donnernde Drums für sich sprechen zu lassen. Als Special Guests haben sie sich dazu nicht weniger als drei weitere Spitzen-Acts eingeladen, die Liverpooler Grindcore/Death-Metaller Carcass, die Bay Area-Thrasher Exodus und nicht zuletzt das ebenfalls aus Kalifornien hailende Gindcore/Powerviolence-Trio Nails.

Das letzte Wort an dieser Stelle aber soll Mille Petrozza haben, er sagt: "We are beyond excited to kick off the new year with the release of our brand-new album KRUSHERS OF THE WORLD, dropping January 16, 2026!

But that’s not all! On March 20th, we’re hitting the road to bring you our biggest tour production ever. This will be a night of unrelenting metal mayhem, featuring our brothers-in-arms Carcass, Exodus, and the mighty Nails. This marks an exciting new chapter for the band, and we can’t wait for you to experience the new music live plus a selection of classic Kreator, old and new.

Hail to the hordes! m/ “

Bestellung Merken