Juli

D/SAR 2026, 88 Min., FSK: ab 6, OmU

Erst seit wenigen Jahren ist es Frauen in Saudi-Arabien erlaubt, Auto zu fahren. Wie herausfordernd das Leben dort immer noch sein kann, zeigt der sensible Dokumentarfilm von Stefanie Brockhaus über die selbstbewusste Fahrlehrerin Azza. Der über drei Jahre gedrehte Film bietet einen intimen Einblick in ihr Leben, ihre Heimat und eine Gesellschaft am Rande des Wandels, die zwischen Tradition und Moderne schwebt.

Azza entsprach für ihre Familie den vorgegebenen Erwartungen: Ihre Eltern bestimmten über ihre Ehe, und ihre Ausbildung musste sie ohne Abschluss aufgeben. Vier Kinder prägten ihr Leben in dieser Zeit. Heute jedoch hat sich vieles gewandelt: Sie ist geschieden, mit der Liebe ihres Lebens verheiratet, Mutter einer weiteren Tochter und arbeitet selbstständig als Fahrlehrerin.

Auch in Saudi-Arabien hat sich für Frauen in den letzten Jahren spürbar etwas bewegt. Doch wie tief reichen diese Veränderungen wirklich? Azzas Töchter tragen ihre Haare kurz, greifen lieber zum Hoodie als zur Abaya und träumen von einem Leben in Paris oder New York. Ihre Wünsche erzählen von neuen Freiheiten - und von einer Generation, die weitergehen will als die vorherige.

Regie: Stefanie Brockhaus
Buch: Stefanie Brockhaus
Kamera: Anne Misselwitz, Stefanie Brockhaus
Musik: Amélie Legrand

"Feinfühlig beobachtet, zeigt der Film eine emanzipierte saudische Frau zwischen Tradition, Heimatliebe und Freiheit." Silvia Bauer, DOK.fest München

"Voller Humor, Tränen und Überraschungen. Fesselnd und visuell beeindruckend." The Film Verdict

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August

F 2014, 97 Min., FSK: ab 0, empfohlen ab 6, FBW: besonders wertvoll

Endlich geht es in die Ferien! Der kleine Nick freut sich gewaltig, denn diesmal fährt seine Familie ans Meer. Als sie nach einer völlig chaotischen Hinfahrt in ihrem Hotel angekommen sind, ist Nick restlos begeistert. Schnell findet er Freunde am Strand. Einige sind etwas schräg, aber alle sind supernett, und sie haben zusammen viel Spaß. Alles scheint perfekt, bis Nick die kleine Isabelle kennenlernt, die ihm bald bewundernd überall hin folgt.

Regie: Laurent Tirard
Buch: Laurent Tirard, Grégoire Vigneron
Kamera: Denis Rouden
Musik: Denis Rouden
Mit Kad Merad, Valérie Lemercier, Dominique Lavanant, Mathéo Boisselier

"Der vergnügliche Film lebt von einem lustvollen Retro-Look sowie einer liebevoll eingesetzten Musik der 1960er-Jahre; eine liebenswürdige Verbeugung vor der französischen Komödientradition." filmdienst.de

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IRL/GB/D/USA 2026, 110 Min., FSK: ab 6, OmU

Schäfer George liest seinen geliebten Schafen jeden Abend Krimis vor und nimmt an, dass sie kein Wort davon verstehen. Doch als ein mysteriöser Vorfall das friedliche Leben auf der Farm stört, wird den Schafen bewusst, dass sie selbst nun die Ermittlungen übernehmen müssen. Also folgen sie der Spur der Beweise und machen menschliche Verdächtige ausfindig. Dabei beweisen sie, dass auch Schafe brillant darin sein können, Verbrechen aufzuklären. 

Ein geistreicher Krimi der etwas anderen Art!
Mit den Stimmen von Anke Engelke und Bastian Pastewka als Detektivschafe in der deutschen Synchronfassung.

Regie: Kyle Balda
Buch: Craig Mazin
Kamera: George Steel
Mit Hugh Jackman, Emma Thompson, Nicholas Braun, Nicholas Galitzine, Molly Gordon

"Basierend auf dem Bestseller erzählt GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI, wie eine Schafsherde den Mord an ihrem Schäfer aufklären muss. Die Vorlage wurde zwar an vielen Stellen verändert, der Film steht dieser aber nicht nach, überzeugt mit Charme, Herz und Humor - und einem besten aufgelegten Ensemble ..." filmrezensionen.de

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F 2007, 96 Min., FSK: ab 12, DF

Die Verfilmung der Autobiografie der jungen Iranerin Marjane Satrapi erhielt zahlreiche Auszeichnungen und gab dem Animationsfilm völlig neue Impulse. Mit acht Jahren erlebte die Autorin, die beim Film Co-Regie führte, wie die Fundamentalisten während der Islamischen Revolution an die Macht kamen. Aus Sorge um ihre rebellische Tochter schickten ihre Eltern Marjane fünf Jahre später auf eine Schule in Österreich. Dort wurde das Mädchen jedoch wie eine Aussätzige behandelt. Trotz aller Unterdrückung kehrte sie zurück, um mit 24 Jahren ihre Hoffnung auf ein freies Leben im Iran aufzugeben und nach Frankreich zu fliehen. Sie zeichnete zunächst den Comic "Persepolis", der in der westlichen Welt oft als Kritik an den politischen Verhältnissen in Iran angesehen wurde. Satrapi ging es hingegen vor allem um das alltägliche Leben der Menschen dort und den Kampf gegen Vorurteile. 2000 bis 2003 erschien der vierteilige Comic, 2007 verfilmte sie diesen gemeinsam mit Vincent Paronnaud.

Nun ist sie im Alter von 56 Jahren gestorben, wie ihr Umfeld mitteilte "an Traurigkeit, etwas über ein Jahr nach dem Tod von Mattias Ripa, ihrem Ehemann und der Liebe ihres Lebens". 

Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud
Buch: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud
Musik: Olivier Bernet

"Die letzten 20 Jahre des Iran aus der Sicht eines Mädchens, in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet, von der FBW-Jury völlig einstimmig mit "Besonders wertvoll" und mit Stern, für manche Jurymitglieder gar mit soviel Sternen wie der Wüstenhimmel über Persepolis. Ein wunderschöner, tief anrührender, subtiler und fesselnder Film, auch ästhetisch ein Erlebnis, der viele Zuschauer begeistern wird." Jury der Filmbewertungsstelle

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Eine kleine Hafenstadt mitten im Nirgendwo träumt still vor sich hin. Das Leben verläuft gemächlich und mit ihren manchmal etwas illegalen Aktivitäten kommen die Einwohner einigermaßen gut über die Runden. Doch dann taucht ein Fremder in der kargen Idylle auf und unerklärliche Ereignisse erschüttern die Gemeinschaft. Schnell wird klar: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu und die alte Sage vom Fliegenden Holländer, einem verfluchten Seemann, der auf ewig die Meere durchkreuzen muss, erwacht zum Leben.

Als schließlich die berüchtigten blutroten Segel aus dem Nebel auftauchen, gerät die Welt aus den Fugen. Können die Einwohner dem Fluch des Geisterschiffs und seines Kapitäns entkommen oder ist es bereits zu spät? Mutig stellen sie sich dem Unheil entgegen und geraten in einen Strudel der Ereignisse, der alles mit sich mit zu reißen droht.

Ein schaurig-schönes Theaterfeuerwerk mit dem Ensemble vom Sommertheater im Dschungel.

Autor und Regie: Jan-Markus Dieckmann

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CH 2026, 87 Min., FSK: ab 6 beantragt, empfohlen ab 7 J

POLAS (11) beste und einzige Freundin ist POLLY (11). In der örtlichen Badi Plitschplatsch, in dem Pollys Eltern ein Café betreiben, fühlen sie sich wie zu Hause. Doch als das Freibad aus Spargründen vom Gemeinderat geschlossen wird, wandert Pollys Familie aus. Plötzlich ist Pola allein. Sie kann nicht akzeptieren, dass Polly für immer weg ist und will die Badi retten, damit Polly und ihre Eltern zurückkehren. Dafür bittet sie ihre schlaue neue Mitschülerin ROSALIE (11) um Hilfe, die darin ihre Chance sieht, Polas Freundin zu werden. Mutig und kreativ entwickelt das ungleiche Duo einen Rettungsplan, der sogar die STADTPRÄSIDENTIN (42) überzeugt. Die beiden starten eine Petition, doch die Uhr tickt und sie merken, dass sie Hilfe brauchen, um rechtzeitig genügend Unterschriften zusammenzubekommen. Pola springt über ihren Schatten und bittet ihre ungeliebten Mitschüler:innen um Hilfe. Jetzt scheint alles gut zu werden und Pola freundet sich sogar langsam mit den anderen an. Doch dann erkennt sie, dass Polly nie zurückkommen wird - egal, was sie tut. Auf einen Schlag ist ihr alles egal: Die Kindergruppe verliert wegen Pola alle Unterschriften und Rosalie realisiert, dass Pola sie nur benutzt hat.

Erst als es fast zu spät ist, begreift Pola, dass sie mit ihrer Kraft auch für andere kämpfen kann und bei ihrer spektakulären Rettungsaktion in letzter Minute bekommt sie unerwartete Hilfe von FRAU HUNZIKER (81), gespielt von Olga Strub, einer ehemaligen Frauenrechtlerin. Am Ende versteht Pola, dass Loslassen und Neuanfänge zum Leben gehören. Sie versöhnt sich mit den anderen Kindern und wird Teil der Gruppe. Rosalie wird ihre neue Freundin, ohne dass sie Polly dabei vergisst - und das Plitschplatsch feiert als Öko-Bad seine Wiedereröffnung.

Regie: Natascha Beller
Buch: Sabina Gröner
Kamera: Filip Zumbrunn
Musik: Martin Bezzola
Mit Neah Hefti, Finnigan Inan, Alva Maurer

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Auch Thy Art Is Murder aus Sydney kehren in diesem Sommer mit ihrem herrlich niederschmetternden Aussie-Deathcore zurück zu uns. Ihr weiterhin jüngstes Album heißt "Godlike" und beschäftigt sich thematisch stimmig mit Dingen wie Selbstzerstörung, Verlust, Zweifel und Distanz, wie Gitarrist Andy Marsh vor einer Weile dankenswerterweise zusammenfasste. Ihr weiterhin jüngster Sänger heißt Tyler Miller. Der Abend wäre natürlich kein Avocado Booking-Package, wenn wir mit Fit For An Autopsy mit ihrem New Jeresy-Deathcore nicht gleich einen weiteren spitzenmäßig argen Act auf der Bühne begrüßen dürften. Dortselbst stehen zudem  Signs Of The Swarm aus Pittsburgh mit ihrem Extrem-Industrial/Metal/Deathcore. Die zunächst angekündigten Chelsea Grin mussten die Tournee leider absagen, neu ins Billing kooptiert sind nun Sun Eater - Frankfurt Deathcore since 2022.

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Eine kleine Hafenstadt mitten im Nirgendwo träumt still vor sich hin. Das Leben verläuft gemächlich und mit ihren manchmal etwas illegalen Aktivitäten kommen die Einwohner einigermaßen gut über die Runden. Doch dann taucht ein Fremder in der kargen Idylle auf und unerklärliche Ereignisse erschüttern die Gemeinschaft. Schnell wird klar: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu und die alte Sage vom Fliegenden Holländer, einem verfluchten Seemann, der auf ewig die Meere durchkreuzen muss, erwacht zum Leben.

Als schließlich die berüchtigten blutroten Segel aus dem Nebel auftauchen, gerät die Welt aus den Fugen. Können die Einwohner dem Fluch des Geisterschiffs und seines Kapitäns entkommen oder ist es bereits zu spät? Mutig stellen sie sich dem Unheil entgegen und geraten in einen Strudel der Ereignisse, der alles mit sich mit zu reißen droht.

Ein schaurig-schönes Theaterfeuerwerk mit dem Ensemble vom Sommertheater im Dschungel.

Autor und Regie: Jan-Markus Dieckmann

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J 1988, 85 Min., FSK: ab 6, OmU

Als die Mutter des 14-jährigen Seita und seiner 4-jährigen Schwester Setsuko bei einem amerikanischen Luftangriff in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs ums Leben kommt, sind die beiden im zerstörten ländlichen Japan auf sich allein gestellt. Nach einem Streit mit dem letzten lebenden Familienmitglied versucht Seita verzweifelt, für sich und seine Schwester zu sorgen, indem er Essen stiehlt und in einem verlassenen Luftschutzbunker Zuflucht sucht. Doch als die Vorräte knapp werden, müssen sich die Geschwister in ihrer grausamen Realität an flüchtige Glücksmomente klammern.

Basierend auf den persönlichen Erlebnissen des Überlebenden Nosaka Akiyuki gilt DIE LETZTEN GLÜHWÜRMCHEN als eines der eindrucksvollsten Werke der Animations- und Filmgeschichte. Mit viel Sensibilität zeigt das einzigartige Meisterwerk des oscarnominierten Regisseurs und Studio-Ghibli-Mitbegründers Isao Takahata sowohl die Schönheit des menschlichen Geistes als auch seine erschütternde Grausamkeit.

Regie: Isao Takahata
Buch: Isao Takahata
Kamera: Nobuo Koyama
Musik: Michio Mamiya

 

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CDN/USA 2026, 108 Min., FSK: ab 12, DF

Die überaus sensiblen Fähigkeiten eines hochtalentierten Klavierstimmers lassen ihn eine unerwartete Begabung zum Knacken von Tresoren entdecken - was sein Leben total auf den Kopf stellt. 

Mit seinem Spielfilmdebüt eröffnet uns Daniel Roher, der oscarprämierte Regisseur von NAWALNY, eine Welt voller ungeahnter Möglichkeiten in einem sehr speziellen Beruf und lässst uns das Talent des aufstrebenden Stars Leo Woodall entdecken, an der Seite seines Mentors - verkörpert von niemand Geringerem als Dustin Hoffman.

Regie: Daniel Roher
Buch: Daniel Roher, Robert Ramsey
Kamera: Lowell A. Meyer
Musik: Will Bates, Marius De Vries
Mit Leo Woodall, Dustin Hoffman, Havana Rose Liu, Alisen Richmond-Peck, Ellyn Jameson, Tim Blair, Tovah Feldshuh, Jean Yoon

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D/SLO 2020, 94 Min., FSK: ab 6, empfohlen ab 8

Jonas wünscht sich nichts mehr, als in den Sommerferien zu seinem coolen Opa Bernard in die Slowakei zu fahren. Seit dem Tod seines Vaters gibt es nur noch Zoff zu Hause und so haut Jonas nach einem erneuten Eklat kurzer Hand ab. Durch eine List lässt sich Jonas von Bernard auf halber Strecke abholen. Der lang erwünschte Sommer bei Opa kann beginnen. Doch Opa ist nicht mehr so, wie ihn Jonas in Erinnerung hat. Inzwischen in den Vorruhestand befördert, verhält er sich seltsam und launisch. Von der erhofften Zeit voller Spaß und Action ist auch nach 3 Tagen nichts zu merken. Als sich Jonas mit dem Nachbarskind Alex anfreundet, hecken die beiden einen verrückten Plan für Opa aus: ein neues Hobby, eine neue Frau oder ein neuer Job muss her!

Regie: Martina Sakova
Buch: Silke Schulz, Martina Sakova
Kamera: Jieun Yi
Musik: Paul Eisenach
Mit Elias Vyskocil, Pavel Nový, Liana Pavlikova, Szidi Tobias, Kaya Möller

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Eine kleine Hafenstadt mitten im Nirgendwo träumt still vor sich hin. Das Leben verläuft gemächlich und mit ihren manchmal etwas illegalen Aktivitäten kommen die Einwohner einigermaßen gut über die Runden. Doch dann taucht ein Fremder in der kargen Idylle auf und unerklärliche Ereignisse erschüttern die Gemeinschaft. Schnell wird klar: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu und die alte Sage vom Fliegenden Holländer, einem verfluchten Seemann, der auf ewig die Meere durchkreuzen muss, erwacht zum Leben.

Als schließlich die berüchtigten blutroten Segel aus dem Nebel auftauchen, gerät die Welt aus den Fugen. Können die Einwohner dem Fluch des Geisterschiffs und seines Kapitäns entkommen oder ist es bereits zu spät? Mutig stellen sie sich dem Unheil entgegen und geraten in einen Strudel der Ereignisse, der alles mit sich mit zu reißen droht.

Ein schaurig-schönes Theaterfeuerwerk mit dem Ensemble vom Sommertheater im Dschungel.

Autor und Regie: Jan-Markus Dieckmann

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D 2005, 116 Min., FSK: ab 12

Am 12. Mai verstarb in Erl Schauspieler Gerald Alexander Held. Neben zahlreichen Theaterinszenierungen auf der Bühne stand er auch in weit über 100 Filmproduktionen vor der Kamera. Bekannt wurde er durch Rollen in Filmen wie DER UNTERGANG und DER SCHUH DES MANITU, die Rolle, die am meisten in Erinnerung bleibt, ist aber die des Gestapo-Beamten Robert Mohr, der die Vernehmung von Sophie Scholl in Marc Rothemunds SOPHIE SCHOLL - DIE LETZTEN TAGE führt. Julia Jentsch gewann für ihre Darstellung der Sophie Scholl den Silbernen Bären als beste Darstellerin bei der Berlinale 2005. Das Drehbuch orientiert sich an den Verhörprotokollen von Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst, die bis zur Wende in den Stasi-Archiven in der DDR lagerten und erst seit 1990 eingesehen werden konnten.

Regie: Marc Rothemund
Buch: Fred Breinersdorfer
Kamera: Martin Langer
Musik: Reinhold Heil, Johnny Klimek
Mit Julia Jentsch, Fabian Hinrichs, Alexander Held, Florian Stetter

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J 2001, 125 Min., FSK: ab 0, DF

Die zehnjährige Chihiro und ihre Eltern verfahren sich auf dem Weg in ihr neues Zuhause in einem Vorort von Tokyo. Plötzlich stehen sie vor einem Gebäude mit einem geheimnisvollen Tunnel, hinter dem eine verlassene Stadt liegt. In einem Restaurant machen sich Chihiros Eltern gierig über das bereitstehende köstliche Essen her - und verwandeln sich in Schweine. Um ihre Eltern zu retten, muss Chihiro sich auf eine abenteuerliche Reise begeben, auf der sie ungeahnten Mut und eine bisher nicht gekannte Willenskraft und Ausdauer beweisen muss.

CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND war lange Zeit der nach Einspielergebnissen weltweit erfolgreichste Animefilm. Der weltweit meistausgezeichnete Zeichentrickfilm erhielt unter anderem den Oscar für den besten animierten Spielfilm und den Goldenen Bären der Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Regie: Hayao Miyazaki
Buch: Hayao Miyazaki
Kamera: Atsushi Okui
Musik: Joe Hisaishi

"Ein in seiner epischen Breite beeindruckender, Emotionen und Erkenntnislust gleichermaßen ansprechender Fantasy-Zeichentrickfilm, der die vielschichtigen Elemente des Märchens nicht nur zur Unterhaltung nutzt, sondern auch zur Selbstständigkeit und der Bereitschaft, Probleme zu lösen, animiert." Lexikon des internationalen Films

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Eine kleine Hafenstadt mitten im Nirgendwo träumt still vor sich hin. Das Leben verläuft gemächlich und mit ihren manchmal etwas illegalen Aktivitäten kommen die Einwohner einigermaßen gut über die Runden. Doch dann taucht ein Fremder in der kargen Idylle auf und unerklärliche Ereignisse erschüttern die Gemeinschaft. Schnell wird klar: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu und die alte Sage vom Fliegenden Holländer, einem verfluchten Seemann, der auf ewig die Meere durchkreuzen muss, erwacht zum Leben.

Als schließlich die berüchtigten blutroten Segel aus dem Nebel auftauchen, gerät die Welt aus den Fugen. Können die Einwohner dem Fluch des Geisterschiffs und seines Kapitäns entkommen oder ist es bereits zu spät? Mutig stellen sie sich dem Unheil entgegen und geraten in einen Strudel der Ereignisse, der alles mit sich mit zu reißen droht.

Ein schaurig-schönes Theaterfeuerwerk mit dem Ensemble vom Sommertheater im Dschungel.

Autor und Regie: Jan-Markus Dieckmann

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USA 2011, 126 Min., FSK: ab 6, empfohlen ab 10

Paris 1931. Niemand ahnt, dass sich im Bahnhof Montparnasse in Wirklichkeit der zwölfjährige Hugo Cabret um all die riesigen mechanischen Uhren kümmert. Seit dem Tod seines Vaters lebt er dort in einem verborgenen Raum - immer in Angst, von dem Bahnhofsaufseher und dessen Hund entdeckt und in ein Waisenhaus abgeschoben zu werden. Von seinem Vater ist Hugo nur eine seltsame Maschine geblieben, die wie ein Mensch aussieht und von einem komplizierten Räderwerk angetrieben wird. Hugo glaubt fest daran, dass sie ihm eine Botschaft seines Vaters übermitteln kann, wenn er sie repariert. Doch als er bei einem griesgrämigen Spielzeugmacher wieder einmal Ersatzteile stehlen will, wird er erwischt. Und dann nimmt ihm der alte Mann auch noch das Notizbuch seines Vaters weg! Ohne dieses kann er nicht weiter an der Maschine arbeiten. Wie gut, dass er auf Isabelle trifft. Sie ist die Adoptivtochter des Spielzeugmachers. Und weil sie Abenteuer mag, will sie ihm helfen. Kann der herzförmige Schlüssel an Isabelles Halskette den antiken Roboter seines Vaters zum Laufen bringen? Und welches Geheimnis birgt ihr Adoptivvater?

Regie: Martin Scorsese
Buch: John Logan, Brian Selznick
Kamera: Robert Richardson
Musik: Howard Shore
Mit Asa Butterfield, Chloë Grace Moretz, Sir Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen

"Mit HUGO CABRET bewies Martin Scorsese, dass er auch ganz andere Filme drehen kann. Die Buchadaption ist einerseits farbenfrohes Familienabenteuer, gleichzeitig aber eine nostalgische Liebeserklärung an die Welt des Films und die Kunst des Staunens. Wer für diese Form der Sentimentalität empfänglich ist, darf eintauchen in ein detailverliebtes, warmherziges Wunderland. Sonderlich viel Handlung sollte man von der skurrilen Schatzsuche aber nicht erwarten." filmrezensionen.de

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September

Eine kleine Hafenstadt mitten im Nirgendwo träumt still vor sich hin. Das Leben verläuft gemächlich und mit ihren manchmal etwas illegalen Aktivitäten kommen die Einwohner einigermaßen gut über die Runden. Doch dann taucht ein Fremder in der kargen Idylle auf und unerklärliche Ereignisse erschüttern die Gemeinschaft. Schnell wird klar: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu und die alte Sage vom Fliegenden Holländer, einem verfluchten Seemann, der auf ewig die Meere durchkreuzen muss, erwacht zum Leben.

Als schließlich die berüchtigten blutroten Segel aus dem Nebel auftauchen, gerät die Welt aus den Fugen. Können die Einwohner dem Fluch des Geisterschiffs und seines Kapitäns entkommen oder ist es bereits zu spät? Mutig stellen sie sich dem Unheil entgegen und geraten in einen Strudel der Ereignisse, der alles mit sich mit zu reißen droht.

Ein schaurig-schönes Theaterfeuerwerk mit dem Ensemble vom Sommertheater im Dschungel.

Autor und Regie: Jan-Markus Dieckmann

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