September

Eine kleine Hafenstadt mitten im Nirgendwo träumt still vor sich hin. Das Leben verläuft gemächlich und mit ihren manchmal etwas illegalen Aktivitäten kommen die Einwohner einigermaßen gut über die Runden. Doch dann taucht ein Fremder in der kargen Idylle auf und unerklärliche Ereignisse erschüttern die Gemeinschaft. Schnell wird klar: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu und die alte Sage vom Fliegenden Holländer, einem verfluchten Seemann, der auf ewig die Meere durchkreuzen muss, erwacht zum Leben.

Als schließlich die berüchtigten blutroten Segel aus dem Nebel auftauchen, gerät die Welt aus den Fugen. Können die Einwohner dem Fluch des Geisterschiffs und seines Kapitäns entkommen oder ist es bereits zu spät? Mutig stellen sie sich dem Unheil entgegen und geraten in einen Strudel der Ereignisse, der alles mit sich mit zu reißen droht.

Ein schaurig-schönes Theaterfeuerwerk mit dem Ensemble vom Sommertheater im Dschungel.

Autor und Regie: Jan-Markus Dieckmann

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USA 2025, 150 Min., FSK: ab 12, DF

In den Hinterhöfen Manhattans träumt der junge Schuhverkäufer Marty von einer Zukunft, die ein paar Nummern größer ist als der kleine Schuhladen seines Onkels. Angetrieben von der Idee, Weltmeister im Tischtennis werden zu können, taucht er jede Nacht ab in die verrauchten Wettkampfhallen der Stadt, wo er sich mit viel Talent, der nötigen Chuzpe und dank der Hilfe seines besten Freundes ein paar Dollar dazu verdient. Zu wenig, um eine Profikarriere zu finanzieren und an den Turnieren in London, Paris oder Tokio teilnehmen zu können. Also ‚leiht‘ sich Marty kurzerhand Geld aus dem Safe seines Onkels, belügt seine Mutter ebenso wie seine Freundin und schmeißt sich schamlos an eine Hollywood-Diva ran, deren Ehemann er gleichzeitig als Sponsor gewinnen will. Doch das ist erst der Anfang der Odyssey eines Mannes, der bereit ist, für Ruhm und Erfolg alles zu riskieren.

Lose angelehnt an die Biografie des legendären Tischtennisspielers und Lebemanns Marty Reisman wurde MARTY SUPREME für zahlreiche Filmpreise nominiert, unter anderem als bester Film im Rahmen der Oscarverleihung 2026, neben acht weiteren Nominierungen. Vor allem Hauptdarsteller Timothée Chalamet erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Golden Globe als bester Hauptdarsteller.

Regie: Josh Safdie
Buch: Ronald Bronstein, Josh Safdie
Kamera: Darius Khondji
Musik: Daniel Lopatin
Mit Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A'zion, Tyler Okonma, Fran Drescher, Abel Ferrara, Kevin O'Leary

 

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DK 2025, 62 Min., FSK: ab 0, empfohlen ab 5

Lotte zieht mit ihren Eltern aufs Land. Sie vermisst ihre Freund*innen und das Hochhaus, das ihr Zuhause war. Der Babybruder schreit und darf Dinge, die Lotte nicht darf. Könnten sie ihn doch zurückgeben und wieder in die Stadt ziehen! Doch dann trifft Lotte Totte, der mit seiner lustigen Oma im Nachbarhaus lebt. Gemeinsam backen sie Kuchen und erleben kleine Abenteuer mit Tottes Katze im Garten oder am Strand. Bis eines Tages ein Spiel im Streit endet. Lotte muss einen Weg finden, ihren neuen besten Freund zurückzugewinnen.

Regie: Mia Fridthjof
Buch: Mia Fridthjof
Musik: Kristian Eidnes Andersen

"Mit der einfachen Strichführung, kräftigen Farben, behutsamer Musikbegleitung und der episodischen Erzählweise kommt der nur 62 Minuten lange Film den Bedürfnissen und Sehgewohnheiten der Zielgruppe sehr entgegen." filmdienst.de

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GASTSPIEL Theater Curioso Darmstadt

Nach dem Bestseller von Daniel Glattauer

 

Oh Shit ! Aus Versehen landet eine E-Mail von Emmi Rothner im Posteingang von Leo Leike.

 

Hey! Was als Tippfehler beginnt, entwickelt sich zu einer Korrespondenz zwischen Neugier und Annäherung. Das funktioniert bestens… bis die Nachrichten immer persönlicher, vertraulicher und intimer werden.

 

Yipp! Wortgewandt und sensibel, versuchen Emmi und Leo, sich gegenseitig aus der Reserve zu locken. Schon bald steht eine existenzielle Frage im virtuellen Raum.

 

What? Wollen wir uns persönlich kennenlernen?

 

Das turbulente Theaterstück nach dem Bestsellerroman von Daniel Glattauer ist ein Gastspiel des Theaters Curioso Darmstadt unter der Regie von Ulrich Sommer.

 

 

Mit: Stephanie Meisenzahl & Michael Ihringer / Ulrich Sommer (Regie)

 

 

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AUS 2025, 92 Min., FSK: ungeprüft, OmU

Der Caligari-Filmpreis ist seit über 30 Jahren der wichtigste Preis des Forums der Berlinale. Legendäre Filme wie SHOAH von Claude Lanzmann, SATANTANGO von Béla Tarr und Nuri Bilge Ceylans Debüt KASABA wurden damit ausgezeichnet. Das Preisgeld wird von den Kommunalen Kinos gestiftet, die auch Teil der Jury sind. Auch unser Kino beteiligt sich alljährlich daran. 2025 ging der Preis an eine intelligente Komödie aus "Down Under". 
Die Jury urteilte: "Ein Film, der vor Humor und Leichtigkeit sprüht. Das Langfilmdebüt setzt auf heitere, erfüllende Momente ohne Eskapismus, auf Solidarität ohne Negativfolien, und auf Vertrauen ohne Angst vor Risiken."

Walk and Talk in Melbourne: Em ist aus Sydney angereist, um ihre Freundin Jessie zu besuchen. Pläne gibt es keine - und für Em noch nicht einmal eine richtige Bettdecke, aber zum Schlafen kommen die jungen Frauen ohnehin nicht. Denn schnell sprudelt das sweet-smarte Gebrabbel, von banal zu gewichtig und retour. Beide sind auf ihre Art lost: Em, weil ihr vermeintlicher Traumjob von einem ausbeuterischen und misogynen Klima geprägt ist; Jessie, weil sich nach einer Trennung ein Vakuum aufgetan hat. Die gemeinsamen Stunden werden zur Spielfläche, das Slacken durch die Stadt zur mühelos ineinandergleitenden Selbst- und Fremdbeobachtung. 

FWENDS berührt den sensiblen und diffusen Bereich zwischen Spätadoleszenz und Erwachsenenleben, oder wie Regisseurin Sophie Somerville trefflich beschreibt: "How being in your 20s means staring into a dark, deep, meaningless void." Dabei hält sie sich eher an die Komödie als ans Drama, Analysen zur schwierigen Gegenwart werden mit Kostüm und Soundeffekt vorgetragen, rappend, improvisiert. Ohne großes Budget entstanden, zieht FWENDS auch unerwartete Register - und ist gleichwohl Liebeserklärung an eine frühlingshafte Metropole.

Regie: Sophie Somerville
Buch: Sophie Somerville, Emmanuelle Mattana, Melissa Gan
Kamera: Carter Looker
Musik: Mike Tilbrook
Mit Emmanuelle Mattana, Melissa Gan

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Tote Tauben säumen den Weg. Gemeuchelt mit Gift.

 

Georg Kreisler hat wieder musikalisch zugeschlagen. Wenn wiederum Ferdinand zuschlägt, dann hauert’s einem verliebten Madl schon mal beim Sonntagstanz die gepflegte Gebissleiste weg. Wegen einer Wienern Wiener Blut vergossen… ja, da wird’s einfach urkomisch, entwaffnend naiv und fein makaber.

 

Musikalische Wiener Klassik mit melodiöser Wiener Melange. Lieder poetisch wie Wiener Walzer und blutig wie Wiener Schnitzel. So ist einfach nur: Wien.

 

Über die Stadt der (Alp)träume singt Sabine Gramenz, ihre Säge auch, nur Malte Kühn, der sitzt am Klavier.

 

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Erik Cohen wurde als Frontmann von Smoke Blow zu einer Institution der Punkszene in Deutschland, oft haben sie in den guten alten Tagen auch bei uns ein Stelldichein gegeben. 
Seit 2014 nunmehr ist Cohen solo unterwegs, zuletzt machte er anlässlich des 10. Jubiläums seines Debütalbums „Nostalgie für die Zukunft“ bei uns Station. 
Müssen wir euch ja nicht mehr näher erklären, auch nicht, dass er schlicht einer der eigenständigsten deutschsprachigen Rockmusiker der Gegenwart ist. Einer, der mit spürbarer Freude an zupackenden Melodiebögen und leidenschaftlicher Ausdauer Rocksongs schreibt, die in ihren Ansätzen unterschiedlich sein mögen, aber im Albumkontext dennoch ein absolut stimmiges Gesamtbild ergeben: Classic Rock, Hard Rock, Heavy Metal, Alternative Rock, Punk und Pop müssen sich am Ende eben nicht ausschließen, im Gegenteil. Nun kommt unser Mann aus Kiel für ein paar ausgesuchte Club-Shows zurück auf die Bühne – und wie wir ihn kennen, wird er dies bestimmt nicht ohne neues Material tun. Willkommen zurück zur „Last Days Of Summer“-Tour, lieber Erik!

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… wie einst im Nizza des Nordens | Schauspielrevue inkl. Sektempfang

 

Vorhang auf! Endlich, ist es so weit! Nach dreijähriger Bauzeit eröffnet das Palasthotel in Wiesbaden. Nur die Crème de la Crème ist geladen. Stolz begrüßt der findige Hoteldirektor Otto Schick seine Gäste! Franz der Hotelbursche, fegt die letzten Blätter vom neuen Kunstrasen und trägt die Koffer ins Foyer. Wir befinden uns im Jahr 1905, in Wiesbaden dem Nizza des Nordens. Otto Schick (Wolfgang Vielsack) lässt die Korken knallen und lädt zum Cocktail (im Eintrittspreis enthalten).

 

Erleben Sie einen Ritt durch die Geschichte, des modernsten Hotel Europas mit fließendem Warm-, Kalt- und Thermalwasser in jedem Zimmer. Und – noch lange vor W-Lan und Flatrate – hatte bereits 1905 jeder Gast einen eigenen Telefonanschluss.

 

Josh Platman aus London haucht mit Kontrabass und Klavier der Zeitenwende Leben ein: Klassik, Schlager der 20-er Jahre, verbotene Jazzvariationen der 40-er, Hits der 50-er, Rock ’n‘ Roll, Neue Deutsche Welle und Eurovision… für jeden ist was dabei.

 

Wiener Dauerhotelgast Hans-Christian von Schnack (Jürgen Knittl) und die Hausdame Elisabeth Wollseif (Nathalie Trost) blättern in Archivunterlagen, deren Wortklang nichts an Aktualität verloren hat. Korrespondenzen aus einer Zeit, als das Hotel Lazarett, Kindertagesstätte, Kosmetikstudio und beinahe Intimes Theater war.

 

Schauen Sie durch die Schlüssellöcher! Lauschen Sie der Musik und Literatur. Flanieren Sie zwischen Fotos und Zeitzeugnissen durch einen ungewöhnlichen Kulturabend mit Schauspiel, Musik & Hotelgeflüster.

 

Der „Palast“ gegenüber dem Schwarzen Bock war die Spielwiese der Reichen und Schönen, Lazarett für Soldaten, Unterkunft für Amis, Kindertagesstätte, Kosmetik-Studio, Sozialwohnung, Behörde – bis es vor einem Jahr vom kuenstlerhaus43 zum Theater erkoren wurde.

 

Schlaglichter der Geschichte, würdigen die belebte Vergangenheit des einstigen Wiesbadener Prachthotels.

 

Es spielen: Joshua Platman (Musik), Nathalie Trost, Jürgen Knittl, Wolfgang Vielsack
Regie: Wolfgang Vielsack
Endregie: Uta Kindermann
Technik: Moritz Lienenlüke
Idee: Susanne Müller

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… wie einst im Nizza des Nordens | Schauspielrevue inkl. Sektempfang

 

Vorhang auf! Endlich, ist es so weit! Nach dreijähriger Bauzeit eröffnet das Palasthotel in Wiesbaden. Nur die Crème de la Crème ist geladen. Stolz begrüßt der findige Hoteldirektor Otto Schick seine Gäste! Franz der Hotelbursche, fegt die letzten Blätter vom neuen Kunstrasen und trägt die Koffer ins Foyer. Wir befinden uns im Jahr 1905, in Wiesbaden dem Nizza des Nordens. Otto Schick (Wolfgang Vielsack) lässt die Korken knallen und lädt zum Cocktail (im Eintrittspreis enthalten).

 

Erleben Sie einen Ritt durch die Geschichte, des modernsten Hotel Europas mit fließendem Warm-, Kalt- und Thermalwasser in jedem Zimmer. Und – noch lange vor W-Lan und Flatrate – hatte bereits 1905 jeder Gast einen eigenen Telefonanschluss.

 

Josh Platman aus London haucht mit Kontrabass und Klavier der Zeitenwende Leben ein: Klassik, Schlager der 20-er Jahre, verbotene Jazzvariationen der 40-er, Hits der 50-er, Rock ’n‘ Roll, Neue Deutsche Welle und Eurovision… für jeden ist was dabei.

 

Wiener Dauerhotelgast Hans-Christian von Schnack (Jürgen Knittl) und die Hausdame Elisabeth Wollseif (Nathalie Trost) blättern in Archivunterlagen, deren Wortklang nichts an Aktualität verloren hat. Korrespondenzen aus einer Zeit, als das Hotel Lazarett, Kindertagesstätte, Kosmetikstudio und beinahe Intimes Theater war.

 

Schauen Sie durch die Schlüssellöcher! Lauschen Sie der Musik und Literatur. Flanieren Sie zwischen Fotos und Zeitzeugnissen durch einen ungewöhnlichen Kulturabend mit Schauspiel, Musik & Hotelgeflüster.

 

Der „Palast“ gegenüber dem Schwarzen Bock war die Spielwiese der Reichen und Schönen, Lazarett für Soldaten, Unterkunft für Amis, Kindertagesstätte, Kosmetik-Studio, Sozialwohnung, Behörde – bis es vor einem Jahr vom kuenstlerhaus43 zum Theater erkoren wurde.

 

Schlaglichter der Geschichte, würdigen die belebte Vergangenheit des einstigen Wiesbadener Prachthotels.

 

Es spielen: Joshua Platman (Musik), Nathalie Trost, Jürgen Knittl, Wolfgang Vielsack
Regie: Wolfgang Vielsack
Endregie: Uta Kindermann
Technik: Moritz Lienenlüke
Idee: Susanne Müller

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Im Publikum: Hunderte hüpfende Kinder. Weiter hinten: Erstaunlich textsichere Eltern. Oben auf der Bühne: Drei Jungs in Trainingsjacken, die ordentlich Alarm machen. Fußball, Musik und jede Menge Spaß - die Konzerte der Dennis & Jesko Band sind immer eine Riesenparty!

Die drei kreativen Köpfe dahinter: Die preisgekrönten Satiriker und Comedians Dennis Kaupp und Jesko Friedrich sowie ihr drittes Bandmitglied, Producer und DJ Markus Baier haben auf dem YouTube-Kanal von WUMMS mittlerweile über 500 Millionen Views eingesammelt. Mit Audio-Streams auf verschiedenen Plattformen sind sie in allen deutschen Kinderzimmern (und oft im Auto auf dem Weg zum Training) zu hören. Seit einigen Jahren spielen sie umjubelte Live-Konzerte in ganz Deutschland.

„RAMBO RAMOS“ ist natürlich der MEGAHIT der Dennis & Jesko Band, aber die drei haben noch weitere Banger im Gepäck, wie z. B. ihre bekannten Songs über Lewandowski, Mbappé, den FC Bayern oder Antonio Rüdiger. Und es kommen regelmäßig neue Hits dazu!

Jede von ihnen ist ein klares Statement: für Miteinander, Herzblut und Fairness; gegen Kommerz, Hass und Gewalt.

 

Auch wenn es sich bei DENNIS & JESKO BAND um ein Konzert für Kinder handelt, gibt es gewisse Empfehlungen der Tourneeleitung: Kinder unter einem Jahr können wir leider noch keinen Einlass gewähren. 

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D 2022, 116 Min., FSK: ab 12

Irrsinnig komisch und tief berührend erzählt der auf dem autobiografischen Roman von Bestsellerautor Joachim Meyerhoff basierende Film davon, wie schwierig es ist, eine Familie zu sein.
Joachim, der jüngsten Sohn von Direktor Meyerhoff, wächst auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik auf. Die Patient*innen gehören quasi zur Familie. Sie sind auch viel netter zu ihm als seine beiden älteren Brüder, die ihn in rasende Wutanfälle treiben. Seine Mutter sehnt sich Aquarelle malend nach italienischen Sommernächten statt norddeutschem Dauerregen, während der Vater heimlich, aber doch nicht diskret genug, seine eigenen Wege geht. Doch während Joachim langsam erwachsen wird, bekommt seine Welt, nicht nur durch den Verlust der ersten Liebe, immer mehr Risse ...

Regie: Sonja Heiss
Buch: Sonja Heiss, Lars Hubrich
Kamera: Manu Dacosse
Musik: Dickon Hinchliffe
Mit Arsseni Bultmann, Devid Striesow, Laura Tonke, Pola Geiger, Camille Moltzen, Casper von Bülow, Merlin Rose, Axel Milberg

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© Daniel Dittus

Bonjour und Küsschen links, Küsschen rechts, das neue Programm von Johannes Floehr ist da! Youpi! Ein Abend, so frech, dass man ihn vor seinen Enkeln verschweigen wird.

Johannes Floehr, das steht seit jeher bzw. 1991 für schöne Späße und dadaistischen Kurzweil. Abwechslungsreich wie Haribo Colorado, kultig wie der Eiffelturm und Comedy in erträglichem Maße. Oder Kabarett, je nachdem. Und das alles nicht belehrend, denn dafür ist der sympathische Zwei-Meter-Mann schlicht und ergreifend nicht schlau genug. Aber ist ja nicht schlimm. Aus seinen vier Büchern, die teilweise längst Kult geworden sind in seiner Familie, wird er vorlesen, dazu gibt es Stand-Up, Improvisationen, multimediale Unterstützung und Humor à la cordon bleu. Nicht so revolutionär wie der Sturm auf die Bastille, aber lustiger.

Aufgetreten ist der Frechdachs schon an ganz verschiedenen Orten: in der Elbphilharmonie, im Internet und Fernsehen, um drei Uhr nachts auf der Reeperbahn und manchmal in kleinen Kulturzentren, in denen vierzehn Zuschauer Stimmung für acht gemacht haben. Preise hat Johannes für seine Kunst natürlich auch schon bekommen, zum Beispiel den Hamburger Comedy-Pokal sowie das Bömmelsbacher Kulturradieschen in Gold. Ein wahrer Filou auf seinem Gebiet, was auch immer das heißen mag! Und natürlich liegen seine Heimat Krefeld und sein aktueller Wohnort Hamburg in der Nähe von Paris. Da lässt er nicht mit sich diskutieren, da kennt er kein Pardon. Kommt nämlich alles darauf an, von wo man guckt.

 

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USA 2026, 90 Min., FSK: ab 6, empfohlen ab 9

MINIONS & MONSTER ist der dritte Teil der Minions-Filmreihe und der siebte Film aus dem ICH - EINFACH UNVERBESSERLICH-Universum. Dieses Mal verschlägt es die gelbe Truppe ins Hollywood der 1920er-Jahre. In der Stummfilm-Ära werden die Minions unverhofft als Filmhelden verehrt, drei von ihnen streben sogar nach Höherem. Sie möchten einen eigenen Monsterfilm drehen. Ihnen fehlt nur noch das Monster. Mit Hilfe eines Zauberbuchs beschwören sie daher ein Monster, dass ihnen bei der Beschaffung weiterer Filmbösewichte hilft.

Regie: Pierre Coffin
Buch: Brian Lynch, Pierre Coffin

"Im ersten Drittel ist der Animationsfilm eine furiose, perfekt animierte Liebeserklärung an das Kino, die mit zahlreichen Anspielungen auf die Filmgeschichte aufwartet. (…) Mit dem Thema des Monsterfilms ändert sich zudem die Stimmung, die für jüngere Kinder zu furchteinflößend wird." filmdienst.de

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F 1959, 88 Min., FSK: ab 16, OmU

Jean-Luc Godards legendäres Erstlingswerk, das als Klassiker des französischen Kinos und der Nouvelle Vague gilt: Basierend auf einen Zeitungsartikel über einen Polizistenmord erzählt es von dem Kleinkriminellen Michel, der auf der Flucht Unterschlupf bei der Amerikanerin Patricia findet.
Für seine erfrischend unkonventionelle Inszenierung mit Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg in den Hauptrollen erhielt Godard den Silbernen Bären für die beste Regie. Inzwischen hat AUSSER ATEM nicht nur Filmgeschichte geschrieben, sondern diente einer ganzen Generation von außergewöhnlichen Filmemacher*innen als Inspirationsquelle, darunter Quentin Tarantino, Tony Scott, Lars von Trier und Terrence Malick. 

Regie: Jean-Luc Godard
Buch: Jean-Luc Godard
Kamera: Raoul Coutard
Musik: Martial Solal
Mit Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg, Daniel Boulanger, Henri-Jacques Huet, Roger Hanin

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GB 2004, 86 Min., FSK: ab 12, OmU

Anlässlich von VATERLAND zeigen wir drei frühere Werke von Pawel Pawlikowski. Zunächst ein Spiel mit Identitäten, in dem alte Selbst- und Fremdbilder aufgegeben werden und neue Möglichkeiten entgehen: In einem englischen Dorf trifft Mona auf Tamsin. Die beiden jungen Frauen stammen aus verschiedenen Welten: Reich, gebildet, erfahren die eine - die andere, eine Waise, betreibt mit ihrem Bruder einen Pub, bis dieser ihn in eine christliche Begegnungsstätte verwandelt. Tamsin liebt das Intrigenspiel, Mona könnte unmittelbarer kaum sein. Dennoch beschließen die beiden, ihren Sommer zusammen zu verbringen, und verlieben sich ineinander. Doch die bedingungslose Hingabe birgt Fallstricke. 

Regie: Pawel Pawlikowski
Buch: Pawel Pawlikowski, Michael Wynne
Kamera: Ryszard Lenczewski
Musik: Alison Goldfrapp, Will Gregory
Mit Nathalie Press, Emily Blunt, Paddy Considine, Dean Andrews

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© Julia Tiemann

Seit einigen wenigen Jahren schüttelt der junge Hamburger Marlo Grosshardt Liedgut von kulturkritischer Kampfeslust aus dem Ärmel, dass es nur so eine Art hat; poetische Provokationen, die in diesen Zeiten viel zu selten größere Bühnen erreichen. Seine Stimme allein, eine einzige Reminiszenz an die großen deutschen Liedermacher der 70er-und 80er Jahre – Achim Reichel, Hannes Wader oder Witthüser & Westruppn. Doch dann ist da auch diese jugendliche Frische in Texten und Instrumentierung, welche seiner EP „schön, provokant“ (2022) und dem bissigen Debütalbum „Ein letztes Liebeslied“ (2023), eine dramatische Inszenierung in zwei Akten: Resignation und Dystopie, eine herrliche Zeitgenossenschaft verleiht. Zuletzt erschien sein zweites Album "Mut" (2024). Grosshardt versteht es gleichzeitig zurückgelehnt und konfrontativ zu klingen, was Nummern wie „Alles Bis Italien", "Mama, ich hab Angst vorm Sommer", Tanz für mich“, "Jungfernstieg“, das den einen Moment zweier junger Menschen, die den scheinbaren Reichtum und die Liebe erleben, besingt, "Angestellt sein” (selbsterklärend) oder dem längst überfälligen Abgesang auf die Perversitäten des Neoliberalismus, „Christian Lindner“, eine ungemeine Souveränität verleiht. Wir freuen uns unterdessen auf mehr von seiner Gegenwartslyrik in kraushaarig-kratzigem Pop-Design. Und hören nicht auf, Banden zu bilden.

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D 2025, 107 Min., FSK: beantragt

Zwei Mütter, zwei beste Freundinnen: Nina, gefangen in einer Ehe mit einem gewalttätigen Mann, und Angie, alleinerziehend und ständig in Geldnot. Als Angie für die Klassenfahrt ihrer Tochter bei Ninas Mann in der Bank um einen Kleinkredit bittet, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung: Was als Missverständnis beginnt, entwickelt sich zu einer unfreiwilligen Geiselnahme. Während die Polizei ihnen bereits auf den Fersen ist, droht die Lage zu eskalieren, und Nina übernimmt die Führung. In dem Wissen um die eigene Verletzlichkeit und die ihrer Tochter, trifft sie die notwendigen Entscheidungen, um alle zu schützen.

Regie: Sheri Hagen
Buch: Sheri Hagen, Zoe Magdalena, Paula Redlefsen
Kamera: Cal Ola
Musik: Ralf Petter
Mit Ruby Commey, Thelma Buabeng, Timo Jacobs, Sannrae Rehnström, Joy Ewulu, Patrick Abozen, Anne Schäfer

"Sheri Hagen kann alles, was ihr etwa zur Situation von Schwarzen Frauen in Deutschland auf dem Herzen liegt, im Rahmen dieser surrealen Räuberpistole zur Sprache bringen. Sie inszeniert das zugleich so unterhaltsam und komplex, dass einer der besten Lacher mit Polizeieinsätzen gegen die Antifa zu tun hat und auch ein Thema wie häusliche Gewalt gegen Frauen mit viel Empathie und Zorn behandelt werden kann." taz.de

"Was als scheinbar banale Alltagssituation beginnt, entfaltet sich zu einem vielschichtigen Drama über häusliche Gewalt, die Kraft von Freundschaft und die Sehnsucht nach Freiheit. Hinter der Fassade des Alltags offenbart sich eine Realität, die Millionen betrifft. BILLIE vereint Schmerz und Humor, Leichtigkeit und Verzweiflung - und zeigt, wie nah sich Absurdität und existenzielle Notwendigkeit berühren." Götz-George-Stiftung

"Herausragende schauspielerische Darstellungen, besonders von Commey und Jacobs, machen den Film zu einem Kinoereignis." Die Welt

 

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La dolce vita totale! Manche Geschichten sind einfach zu schön, um wahr zu sein. Und dennoch wahr: Im Jahr 2020 initiierte Francesco Wilking (von Die Höchste Eisenbahn) gemeinsam mit Musikmanagerin Charlotte Goltermann und ihrem Ehemann Sven Regener das Album „Crucchi Gang“. Von Wegen Lisbeth, Francois Cactus, Isolation Berlin, Clueso, Thees Uhlmann und andere spielten darauf gemeinsam mit Wilking überwiegend eigene Songs, nur eben, von ihm höchstselbst übersetzt, auf Italienisch eingesungen. Ein Witz, der zündete und aus dem Projekt eine Band werden ließ. Im Sommer 2023 erschien das zweite Album der Gang, diesmal u. a. unter der Beteiligung von Tocotronic, Tristan Brusch und Antje Schomaker. Für den Sommer dieses Jahr ist nun mit „Ombrelloni & Gru“ der bereits dritte Streich angekündigt. Darauf italienische Versionen der größten Erfolge von Buntspecht, Fettes Brot, Dilla oder Salo, Ideal, Hildegard Knef, Hannes Wader und nicht zuletzt David Bowie (ja, genau! "Raggazzo Solo Raggazza Sola, die lang vergessene italienische Version von Space Oddity). Wir bleiben gespannt und freuen uns auf deutsche - und neuerdings auch englische - Hits auf italienisch, auf italienische Hits auf italienisch –  und mit Francesco Wilking auf einen Gastgeber der Extraklasse, der gewohnt fröhlich über die Bühne tänzelt und dabei die besten fünf 5 Spaghetti-Western-Szenen aller Zeiten nachstellt, mindestens! Und von einer Band begleitet wird, die genauso gut Liebesfilme wie Rollschuhdiscos im Gedächtnis von Moroder und Morricone zugleich bespielen könnte, kurz: der fantastischen Crucchi-Gang-Band. File under: Italo-Pop-Gewitter, Anti-Schlager, Musik am Stil.

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Filmklassiker aber diesmal in Farbe

Bitte nur einen winzigen Schluck

Der Alterspräsident Geheimrat Aribert Fröbel, des exklusiven Wiesbadener Clubs „Ignis Forcipes Punch“, lädt ins Palasthotel, wohin sonst! An diesem Abend soll der bekannte Literaturpreisträger Dr. Johann Pfeiffer seinen neusten Roman „Eine Feuerzangenbowle“ vorstellen.

 

Wie beim Filmklassiker mit Heinz Rühmann läuft dann alles aus dem Ruder, wenn Pfeiffer mit drei „f“ sich entschließt, nochmal die Schulbank zu drücken. Ein turbulentes Abenteuer voller Witz, jugendlicher Leichtigkeit und unvergesslicher Lehrerfiguren. Ein Kultklassiker der deutschen Filmgeschichte wird lebendig, weckt nostalgische Erinnerungen und bringt generationsübergreifend ganze Familien zum Lachen.

 

Die Zuschauer erwartet eine komödiantische Inszenierung von Wolfgang Vielsack im mondänen Palasthotel begleitet von Musik mit Liedern um die Jahrhundertwende und historischen Kostümen.

 

Dabei werden die Gäste direkt ins szenische Geschehen mit einbezogen, werden wieder zu Primanern und erleben die Streiche ihrer Schulzeit. Wer mag, darf auch selbst im Frack, mit Knickerbockerhose oder Zylinder erscheinen. „Das ist natürlich keine Voraussetzung.“

 

Mitwirkende:            

Julia K. Braun, Uli Höhmann, Oliver Lemki, Oscar Müller, Nathalie Trost, Patrick Twinem, Wolfgang Vielsack / Annegret Cratz & Josh Platman (Musik)
Wolfgang Vielsack (Regie)
Hannah Dickescheid (Regieassistenz)
Uta Kindermann (Theaterfassung)
Melanie Krombach (Maske)
Moritz Lienenlüke (Technik)
Susanne Müller (Kostüme)

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Filmklassiker aber diesmal in Farbe

Bitte nur einen winzigen Schluck

Der Alterspräsident Geheimrat Aribert Fröbel, des exklusiven Wiesbadener Clubs „Ignis Forcipes Punch“, lädt ins Palasthotel, wohin sonst! An diesem Abend soll der bekannte Literaturpreisträger Dr. Johann Pfeiffer seinen neusten Roman „Eine Feuerzangenbowle“ vorstellen.

 

Wie beim Filmklassiker mit Heinz Rühmann läuft dann alles aus dem Ruder, wenn Pfeiffer mit drei „f“ sich entschließt, nochmal die Schulbank zu drücken. Ein turbulentes Abenteuer voller Witz, jugendlicher Leichtigkeit und unvergesslicher Lehrerfiguren. Ein Kultklassiker der deutschen Filmgeschichte wird lebendig, weckt nostalgische Erinnerungen und bringt generationsübergreifend ganze Familien zum Lachen.

 

Die Zuschauer erwartet eine komödiantische Inszenierung von Wolfgang Vielsack im mondänen Palasthotel begleitet von Musik mit Liedern um die Jahrhundertwende und historischen Kostümen.

 

Dabei werden die Gäste direkt ins szenische Geschehen mit einbezogen, werden wieder zu Primanern und erleben die Streiche ihrer Schulzeit. Wer mag, darf auch selbst im Frack, mit Knickerbockerhose oder Zylinder erscheinen. „Das ist natürlich keine Voraussetzung.“

 

Mitwirkende:            

Julia K. Braun, Uli Höhmann, Oliver Lemki, Oscar Müller, Nathalie Trost, Patrick Twinem, Wolfgang Vielsack / Annegret Cratz & Josh Platman (Musik)
Wolfgang Vielsack (Regie)
Hannah Dickescheid (Regieassistenz)
Uta Kindermann (Theaterfassung)
Melanie Krombach (Maske)
Moritz Lienenlüke (Technik)
Susanne Müller (Kostüme)

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