Februar

1984 – George Orwell | Interaktiv-szenische Diktatur

Winston Smith ist Schriftsteller in einer totalitären Diktatur der Überwachung und Säuberung. Menschen verschwinden, Worte verschwinden. Die Vergangenheit wird geändert oder ausgemerzt. Das Auge des Großen Bruders schläft nicht. In einer Zeit, in der Stahlbeton die grünen Wiesen frisst, passiert Winston etwas, das längst zertreten wurde: Liebe. Er verliert sein Herz an die viel jüngere Julia.

Beide schließen sich der Widerstandsgruppe „Bruderschaft“ unter der Leitung des undurchsichtigen George O’Brien an. Sie werden denunziert. Beide geraten zwischen die Mühlsteine des Regimes, welche Herzen, Rückgrat, Geist und Willen brechen will.

In einer Zeit der Fake-News, der Bad News, des Unwortes „Lügenpresse“ und in einer Zeit der vermeintlichen Gleichschaltung leben wir. Cookies, ein Mittel der Überwachung? Smartphone hört mit? Meinungsfreiheit? Der gläserne Mensch – Freiheit durch Digitalisierung? Ist staatlich angeregtes Gendern ein Instrument der Kontrolle?

Aber halt. Das klingt alles so negativ. Besuchen Sie uns im Ministerium der Liebe! Wir versichern, dass es hier keine Überwachung durch Kameras gibt. Im Palasthotel ist unser neuer Standort. Unser bester Mitarbeiter Winston Smith ist seit 1984 für uns tätig.

Jeder Mensch in Wiesbaden ist uns wichtig. Im Ministerium der Liebe helfen wir, wo wir noch können. Ergreife Partei, dann greift die Partei Dich.

Das theater kuenstlerhaus43 im Palast präsentiert eine interaktive szenische Diktatur, die keiner so schnell vergessen wird: Gnadenlos und mit Augenzwinkern, des Großen Bruders wohlgemerkt.1949: George Orwells Roman „1984“ sprengt den Buchmarkt. Ein utopisches Werk oder Satire? Ein Jahr nach der Veröffentlichung stirbt der Autor an einem rätselhaften Husten.1984: Indira Gandhi wird ermordet, Ronald Reagan verkündet die Bombardierung der Sowjetunion, der erste Apple-Computer wird vorgestellt und Kim Jong-un erblickt das Licht der Welt. Kabelfernsehen kommt in die Wohnungen.

1949: George Orwells Roman „1984“ sprengt den Buchmarkt. Ein utopisches Werk oder Satire? Ein Jahr nach der Veröffentlichung stirbt der Autor an einem rätselhaften Husten.

1984: Indira Gandhi wird ermordet, Ronald Reagan verkündet die Bombardierung der Sowjetunion, der erste Apple-Computer wird vorgestellt und Kim Jong-un erblickt das Licht der Welt. Kabelfernsehen kommt in die Wohnungen.

2024: Alexa hilft, Kameras auf den Plätzen schützen, KI kann dichten und denken, Digitalisierung statt Arbeit. Krieg allgegenwärtig. Alexei Anatoljewitsch Nawalny stirbt unter rätselhaften Umständen.

 

Es spielen:

Winston Smith Michael Kehr | Julia Nathalie Trost | O’Brien / Charrington Wolfgang Vielsack | Syme Susanne Müller

Proles-Sängerin Hannah Dickescheid | Televisor / Stimme des Großen Bruders Oscar Müller

Regie | Wolfgang Vielsack

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1984 – George Orwell | Interaktiv-szenische Diktatur

Winston Smith ist Schriftsteller in einer totalitären Diktatur der Überwachung und Säuberung. Menschen verschwinden, Worte verschwinden. Die Vergangenheit wird geändert oder ausgemerzt. Das Auge des Großen Bruders schläft nicht. In einer Zeit, in der Stahlbeton die grünen Wiesen frisst, passiert Winston etwas, das längst zertreten wurde: Liebe. Er verliert sein Herz an die viel jüngere Julia.

Beide schließen sich der Widerstandsgruppe „Bruderschaft“ unter der Leitung des undurchsichtigen George O’Brien an. Sie werden denunziert. Beide geraten zwischen die Mühlsteine des Regimes, welche Herzen, Rückgrat, Geist und Willen brechen will.

In einer Zeit der Fake-News, der Bad News, des Unwortes „Lügenpresse“ und in einer Zeit der vermeintlichen Gleichschaltung leben wir. Cookies, ein Mittel der Überwachung? Smartphone hört mit? Meinungsfreiheit? Der gläserne Mensch – Freiheit durch Digitalisierung? Ist staatlich angeregtes Gendern ein Instrument der Kontrolle?

Aber halt. Das klingt alles so negativ. Besuchen Sie uns im Ministerium der Liebe! Wir versichern, dass es hier keine Überwachung durch Kameras gibt. Im Palasthotel ist unser neuer Standort. Unser bester Mitarbeiter Winston Smith ist seit 1984 für uns tätig.

Jeder Mensch in Wiesbaden ist uns wichtig. Im Ministerium der Liebe helfen wir, wo wir noch können. Ergreife Partei, dann greift die Partei Dich.

Das theater kuenstlerhaus43 im Palast präsentiert eine interaktive szenische Diktatur, die keiner so schnell vergessen wird: Gnadenlos und mit Augenzwinkern, des Großen Bruders wohlgemerkt.1949: George Orwells Roman „1984“ sprengt den Buchmarkt. Ein utopisches Werk oder Satire? Ein Jahr nach der Veröffentlichung stirbt der Autor an einem rätselhaften Husten.1984: Indira Gandhi wird ermordet, Ronald Reagan verkündet die Bombardierung der Sowjetunion, der erste Apple-Computer wird vorgestellt und Kim Jong-un erblickt das Licht der Welt. Kabelfernsehen kommt in die Wohnungen.

1949: George Orwells Roman „1984“ sprengt den Buchmarkt. Ein utopisches Werk oder Satire? Ein Jahr nach der Veröffentlichung stirbt der Autor an einem rätselhaften Husten.

1984: Indira Gandhi wird ermordet, Ronald Reagan verkündet die Bombardierung der Sowjetunion, der erste Apple-Computer wird vorgestellt und Kim Jong-un erblickt das Licht der Welt. Kabelfernsehen kommt in die Wohnungen.

2024: Alexa hilft, Kameras auf den Plätzen schützen, KI kann dichten und denken, Digitalisierung statt Arbeit. Krieg allgegenwärtig. Alexei Anatoljewitsch Nawalny stirbt unter rätselhaften Umständen.

 

Es spielen:

Winston Smith Michael Kehr | Julia Nathalie Trost | O’Brien / Charrington Wolfgang Vielsack | Syme Susanne Müller

Proles-Sängerin Hannah Dickescheid | Televisor / Stimme des Großen Bruders Oscar Müller

Regie | Wolfgang Vielsack

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Applaus – Wenn der Vorhang nicht fällt, sondern funkelt

21. Februar 2026 | 19:30 - 21:30

 

Musical Arts Academy Mainz präsentiert:

Ein Rendezvous mit dem Rampenlicht: „Applaus“ ist kein nostalgischer Blick zurück, sondern eine stilvolle Verneigung vor der großen Revue – mit neuem Taktgefühl und Augenzwinkern.

Hier trifft Fred Astaire auf Gegenwart, Choreografie auf Charme, Broadway-Glamour auf Laufsteg-Lässigkeit. Klassik mit Kante. Große Geste ohne Staub.

Der Abend gleitet nicht über die Bühne – er tanzt. Durchs Publikum, durch Zeiten, durch Genres. Musik, Magie, Bewegung: „Applaus“ ist ein Abend zwischen Glanz und Gänsehaut, der die Vergangenheit feiert, ohne in ihr stehen zu bleiben.

Keine Gala von gestern. Sondern ein nostalgischer Rausch in neuem Licht.

 

Mitwirkende:

Studierende der Musical Art Academy Mainz

Ulrich Cyran | Regie

Kate Nelson | Musikalische Leitung

 

Isabella Arndt | Choreografie

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GASTSPIEL mit Moritz Stoepel

Auf eine Reise in die fabelhafte Welt der Tiere entführt Schauspieler Moritz Stoepel sein Publikum: tiefsinnig, zärtlich, melancholisch, kritisch, absurd, satirisch und verzaubernd – mit Lyrik und Prosatexten aus vielen Jahrhunderten. Geschichten und Gedichte verwandeln sich in kleine dramatische Kunststücke. Mittels Emotionen und Gedanken werden tote Literaten lebendig.

Schauspieler und Rezitator Moritz Stoepel steht nicht nur auf regionalen Bühnen, sondern ist weltweit zu Hause. Als vielseitiger Solokünstler in eigenen literarisch-musikalischen Theaterprojekten fungiert er als Schauspieler, Sänger, Musiker und Regisseur. Er arbeitet erfolgreich mit international renommierten Musikern und Komponisten zusammen. Neben seiner Theaterarbeit ist er Sprecher für Hörfunk und Fernsehen.

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Der Krieg zwischen den Brüdern Polyneikes und Eteokles führt zu einer tiefen Spaltung in Theben. König Kreon verweigert dem gefallenen Polyneikes die Bestattung, was Antigone dazu bewegt, sich gegen das Gesetz zu stellen, um ihrem Bruder die letzte Ehre zu erweisen. Konflikte und Gewalt erschüttern nicht nur das Schlachtfeld, sondern auch die moralischen Grundlagen einer patriarchalen Gesellschaft. Antigones Akt des Widerstands, der mit dem Tod bestraft werden soll, bringt das autoritäre System ins Wanken. Der georgische Regisseur Mikheil Charkviani stellt mit seiner ersten Inszenierung am Hessischen Staatstheater Wiesbaden eine demokratische Gesellschaft vor die Frage: Wie bereit seid Ihr, Eure moralischen Werte zu verteidigen?

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Die Feuerzangenbowle

26. Februar 2026 | 19:30 - 22:00

Filmklassiker aber diesmal in Farbe

Bitte nur einen winzigen Schluck

Der Alterspräsident Geheimrat Aribert Fröbel, des exklusiven Wiesbadener Clubs „Ignis Forcipes Punch“, lädt ins Palasthotel, wohin sonst! An diesem Abend soll der bekannte Literaturpreisträger Dr. Johann Pfeiffer seinen neusten Roman „Eine Feuerzangenbowle“ vorstellen.

Wie beim Filmklassiker mit Heinz Rühmann läuft dann alles aus dem Ruder, wenn Pfeiffer mit drei „f“ sich entschließt, nochmal die Schulbank zu drücken. Ein turbulentes Abenteuer voller Witz, jugendlicher Leichtigkeit und unvergesslicher Lehrerfiguren. Ein Kultklassiker der deutschen Filmgeschichte wird lebendig, weckt nostalgische Erinnerungen und bringt generationsübergreifend ganze Familien zum Lachen.

Die Zuschauer erwartet eine komödiantische Inszenierung von Wolfgang Vielsack im mondänen Palasthotel begleitet von Musik mit Liedern um die Jahrhundertwende und historischen Kostümen.

Dabei werden die Gäste direkt ins szenische Geschehen mit einbezogen, werden wieder zu Primanern und erleben die Streiche ihrer Schulzeit. Wer mag, darf auch selbst im Frack, mit Knickerbockerhose oder Zylinder erscheinen. „Das ist natürlich keine Voraussetzung.“

Mitwirkende:           

Julia K. Braun, Uli Höhmann, Oliver Lemki, Nathalie Trost, Patrick Twinem, Wolfgang Vielsack / Annegret Cratz & Josh Platman (Musik)

Wolfgang Vielsack (Regie)

Hannah Dickescheid (Regieassistenz)

Uta Kindermann (Theaterfassung)

Melanie Krombach (Maske)

Moritz Lienenlüke (Technik)

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Briseis und Spourgitis – Sie kennen einander nicht, aber eines wissen sie sofort: Sie müssen Feinde sein. Ihre Eltern sind es. Denn ihre Städte führen Krieg. Mitten im erbarmungslosen Lärm des Krieges finden sich die beiden jungen Menschen in der Stille wieder. Im hölzernen trojanischen Pferd begegnen sie einander. Beobachtet werden sie dabei von Hermes, dem Götterboten, der den Menschen seine ganz eigene Sicht auf den Krieg und das, was wirklich zählt, mitgibt. Henner Kallmeyer erzählt mit Motiven der griechischen Mythologie eine Geschichte über Menschlichkeit: von Freundschaft, Vergebung, Liebe – und dem Mut, über Grenzen hinwegzusehen.

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März

Generalprobe | Marathonlesung des Kulturentwicklungsplans [KEP]

1. März 2026 | 10:00 - 22:00

Uncensored Directors Cut: Lesung Kunst & Kultur Wiesbaden

Kulturentwicklungsplan! Sisyphusarbeit als Marathonlesung. KEP klingt wie ein Plan, ist aber nur ein Geräusch. Wir machen es hörbar. Das Theater kuenstlerhaus43 lädt ins Palasthotel. Prominente der Stadtgesellschaft, aus Politik und Kunst lesen aus dem KEP. Ungeschminkt und live auf der Bühne.

Erfrischungen, Erwärmungen, Süßes, Salziges und Saures.

Im Foyer gibt’s Kaffee und Croissant, Begegnungen und Gespräche: Mit der Kommunalpolitik an einem Tisch. Ein Tag auf Augenhöhe.

Das kleine ABC

Wer gelesen und seinen Auftritt gemeistert hat, für den gibt es im Kaffeehausfoyer Begegnung mit Menschen, Wählern oder Publikum bei Cappuccino und Croissant.

Auch für Verantwortliche aus der Stadtpolitik ist die Aktion: „Kulturentwicklungsplan, eine Sisyphusarbeit, als Marathonlesung.“, am 1. März zwei Wochen vor den Wiesbadener Kommunalwahlen ungemein attraktiv, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren und auf die Wählerschaft zuzugehen.

Wer dazu bereit ist, wählt einen Time Slot. Termine werden nach dem Zeitpunkt ihres Einganges vergeben. Das Anlesen beginnt um 10 Uhr und endet 21:45 Uhr. Jeweils nach 15 Leseminuten wird der Staffelstab weitergegeben. Anschließend gibt‘s noch den klassischen Absacker an der Bar.

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Lesung

Die Geburt des deutschen Kabaretts

Jo van Nelsen hat sich den Kinderjahren des Kabaretts bereits 2001 in Buchform und in seinem 2021 veröffentlichten Podcast unter dem Titel „Wir richten scharf und herzlich!“ ausführlich gewidmet.

In seinem neuen Vortrag im Rahmen der „Grammophonlesungen“ legt er sein besonderes Augenmerk auf die französischen Vorbilder und Stars des ausgehenden 19.Jahrhunderts wie Yvette Guilbert und Aristide Bruant. Bald schon entwickeln deutsche Autoren wie Otto Julius Bierbaum und Ernst von Wolzogen erste Gedanken zu einem deutschen „literarischen Varieté“; doch die allgegenwärtige kaiserliche Zensur macht dem jungen Medium wie auch den Satirezeitschriften damals das Leben in Deutschland schwer. Der Prozess gegen Franz Wedekind wegen Majestätsbeleidigung in einem seiner Gedicht im „Simplicissimus“ war trauriger Höhepunkt dieser Entwicklung – aber die neue Kunstform Kabarett war nicht aufzuhalten und feiert 2026 ihr 125jähriges Jubiläum!

Lauschen Sie an diesem Abend den frühen Stimmen des Kabarettchansons direkt aus einem Originalgrammophon, genießen Sie die Vortragskunst und das Fachwissen des Frankfurter Musikkabarettisten und Kabaretthistorikers Jo van Nelsen und tauchen Sie ein in die Welt des Fin de Siècle mit vielen Bildern, Filmen und Anekdoten.

Nach der umjubelten Premiere anlässlich der großen Lyonel Feininger Retrospektive in der Schirn ist dieser Vortrag erstmals Wiesbaden zu erleben!

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8-wöchiger ImproWorkshop für Fortgeschrittene mit abschließender Werkshow

Nun ist es endlich soweit. Nach 7 Kursabenden folgt die Werkshow!

Der letzte Kursabend auf der Bühne. Mit Musiker werden die Kursteilnehmer alle begeistern.

Das Publikum besteht aus Freunden, Bekannten oder Familie und belohnt die Teilnehmenden mit viel Applaus.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

 

 

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Liebe. Leidenschaft. Lachmuskeln!

Mensch! War das früher ein Aufwand, jemanden kennenzulernen. Heute findet Topf seinen Deckel mit einer App bequem vom Sofa aus. Ob große Liebe, Lebensabschnittspartnerschaft oder heiße Affäre- für jeden Wunsch ist etwas dabei. Das Beste ist: die App entscheidet, ob es passt und ob es ein „Match“ gibt.

Interessant wird es, wenn Mann oder Frau ihr Foto vorab im PhotoShop bearbeiten und ein paar Filter zu viel verwenden, um die Flirt-Chancen zu verbessern. So führt manches Rendezvous zu haarsträubenden Verwechslungen, fiesen Pannen und wilden Szenen.

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Lamento! Tempo! Unisono!

ITALLEGRO heißt das neue Programm des Wiesbadener Knabenchores- nach dem gleichnamigen Buch von Jutta Eckes, erschienen beim Wiesbadener Musikverlag Breitkopf & Härtel.

Die Sprache der Musik ist nicht in Worte zu fassen, allerdings bildet das Italienische eine Ausnahme: Musik ist Italienisch! Was verbirgt sich hinter der melodiösen Sprache berühmter Arien und Opernchöre, die wir alle kennen? Was sind die Zutaten der „Insalata Italiana“? Lamento, tempo, unisono? Wie kann es sein, dass Heintje das italienische Herz berührt? Antworten auf diese und weitere Fragen finden sich in Jutta Eckes‘ Buch ITALLEGRO, das musikalische Begriffe erklärt, aber auch auf erfrischende Weise unseren Blick auf Zusammenhänge lenkt, die Italiener sofort im Kopf haben, wenn sie diese Musik hören- molto espressivo ma con grazia!

Die Autorin liest aus ihrem Buch, begleitet vom Wiesbadener Knabenchor unter dem Dirigat von Roman Twardy.

Für das Publikum gibt es als kulinarische Abrundung Caffè Lungo oder Prosecco.

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Lamento! Tempo! Unisono!

ITALLEGRO heißt das neue Programm des Wiesbadener Knabenchores- nach dem gleichnamigen Buch von Jutta Eckes, erschienen beim Wiesbadener Musikverlag Breitkopf & Härtel.

Die Sprache der Musik ist nicht in Worte zu fassen, allerdings bildet das Italienische eine Ausnahme: Musik ist Italienisch! Was verbirgt sich hinter der melodiösen Sprache berühmter Arien und Opernchöre, die wir alle kennen? Was sind die Zutaten der „Insalata Italiana“? Lamento, tempo, unisono? Wie kann es sein, dass Heintje das italienische Herz berührt? Antworten auf diese und weitere Fragen finden sich in Jutta Eckes‘ Buch ITALLEGRO, das musikalische Begriffe erklärt, aber auch auf erfrischende Weise unseren Blick auf Zusammenhänge lenkt, die Italiener sofort im Kopf haben, wenn sie diese Musik hören- molto espressivo ma con grazia!

Die Autorin liest aus ihrem Buch, begleitet vom Wiesbadener Knabenchor unter dem Dirigat von Roman Twardy.

Für das Publikum gibt es als kulinarische Abrundung Caffè Lungo oder Prosecco.

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Tatort Wiesbaden

Impro-Krimi-Kult

Kultkrimi! Impro-Krimi! Jeden Sonntag anders und neu. Kommissare! Jede Menge Verdächtige! Wer ist der Täter? Erst am Abend entscheidet ein Los, wer der Mörder ist. Dann wird improvisiert.

Ein aromatisiertes Verbrechen mit Tatort Wilhelmstraße zum Beispiel. Der entführte Teehändler wird zersägt in einem Teebeutel gefunden. Kommissar Matschke völlig Matcha. Ungefiltert dringen Informationen an sein Ohr. In einem Roibusch am Kurhaus? Der Teeter. Seine Leiche mehr als 10 Minuten durchgezogen. Teeglich werden Spuren mit Teesa-Film gesichert und Theesen diskutiert. Bei einem Teelefonat kippt ein Teebaum auf Matschke. Als dann noch ein ausgebrochener TeeBC-Kranker; mit Teeflon-Pfanne bewaffnet; drei historische Teeak-Holz-Sessel zerlegt, kocht was über.

So könnte es sein oder auch ganz anders… Alles improvisiert! Livemusik! Es spielt das Ensemble à la Minute.

 

 

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C.Heiland // Wahre Schönheit kommt von außen

Der Heiland kommt! Mit seinem neuesten Programm. Es wird furioser denn je und begleitet wird er… von sich selbst. Natürlich wieder auf seinem Omnichord, weil das Ding seinen Geist einfach nicht aufgeben will.

Dieses Mal geht es um das Thema innere Schönheit, äußere Schönheit, Liebe und Wurstsalat. Heutzutage spritzt man sich Dichtungssilikon unter die Haut, um vermeintlich schönere Lippen

zu haben. Und das in Zeiten von Mikroplastik. C.Heiland findet: „Sie können viel einfacher betörende Lippen bekommen. Es reicht schon, jeden Tag ein paar nette Worte zu sprechen.“

 

Sichern Sie sich jetzt Karten für des Heilands ehrlichstes, schönstes und wahrscheinlich erotischstes Programm. Denn wir werden alle nicht jünger. Da sind Äußerlichkeiten nicht mehr

bloß zweitrangig.

 

C.Heiland klärt endgültig die Frage, ob wahre Schönheit wirklich von innen kommt und wenn ja, warum sie da so lange faul herum lag.

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Dinnertheater mit Gänsehaut-Feeling!

Mitten am Kranzplatz in Wiesbaden: Ein großes Grandhotel aus dem Jahre 1905 in dem sich Edgar Allen Poe wie daheim gefühlt hätte.

Sir Wilsons Frau ist auf tragische Weise ums Leben gekommen. Deshalb wird zum Leichenschmaus in die ehemaligen Frühstücksräume des Palasthotels eingeladen. Ja, täglich grüßt das Murmeltier! Denn die beiden Herren im besten Alter Sir Wilson (Patrik Twinem) und sein Hausdiener Wellington (Wolfgang Vielsack) scheinen Lady Wilson nicht zu vermissen. Sie treiben Ihre Späße mit der stummen Hausangestellten Eleonore (Susanne Müller), erscheinen als ägyptische Mumien oder lassen sich im Traum in einem Sarg lebendig begraben.

In 2 ½ Stunden erleben die Gäste einen schräg-skurrilen Theaterabend mit Leichenschmaus. Sie finden Antworten auf so wichtige Fragen: „Wie beseitigten die Mönche im Mittelalter ihre Leichen, so dass die Nachbarn nichts merkten?“ – Zum Schluss gibt’s das Dessert „Maus am Spieß“.

Das Theaterspektakel beginnt bereits ein paar Augenblicke vor dem Einlass, in unmittelbarer Nähe des Theaters im Palasthotel beim Kochbrunnen-Tempel. Ab viertel nach Sieben werden Sie dort mit einem Gläschen Sekt oder Selters empfangen. Der Eintrittspreis beinhaltet ein Begrüßungsgetränk und den „Leichenschmaus“ ein thematisch eng auf den Abend abgestimmtes Menü (bei vorheriger Anmeldung auch vegetarisch möglich).

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Verrückt sein heißt ja nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert“.

Isa hat einen Knacks. Das ist der freundliche Ausdruck dafür, im Hirn nicht ganz gerade zu sein. Deshalb lebt sie hinter einer doppelt gesicherten Tür. Deshalb steht sie an einem Fenster aus Sicherheitsglas. Doch Isa haut ab. Da gibt es die Autobahn, das brüllende Monster aus Beton. Der ist kalt. Doch Schatten brennen sich auf ihm ein wie eine Tätowierung, von allen, die da gehen, die Isa begegnen: Fremde Fremde und Gestalten sonderbar seltsam.

Ein Road-Movie voller Poesie, mit so vielen Fragen zu Sinn und Suche, mal zum Lachen, mal zum Weinen. „Ich kann mich nicht erinnern. Es gibt ein Bild von mir, wo ich eine Schultüte habe, und die Schultüte ist gelb.“ Die Bilder verschwimmen wie die Gedanken verschwimmen schwimmen schwimmen fort.

 

„Herrndorfs Poesie ist pur und direkt, unendlich traurig und berückend schön“, schreibt die Frankfurter Rundschau. Bekannt wurde der Berliner Autor im Jahr 2010 durch seinen Bestsellerroman „Tschick“. Den Plot über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter verfilmte Regisseur Fatih Akin.

Herrndorfs Roman „Bilder deiner großen Liebe“ ist sozusagen ein Spin-Off, in dem er den Blick des Lesers auf die Figur „Isa“ lenkt. Der Text blieb ein Fragment. Drei Jahre später beging Wolfgang Herrndorf Suizid.

 

Der Wiesbadener Schauspieler und Regisseur Ulrich Cyran ist Dozent an der HfMDK Frankfurt a. M. und arbeitet für die Musical Arts Academy Mainz. Er inszeniert und spielt deutschlandweit an diversen Bühnen, für namhafte Open-Air-Festspiele und ist als Charakterdarsteller in zahlreichen TATORTEN zu sehen. Vor neun Jahren feierte die Presse seine „Tschick“-Inszenierung bei den Burgfestspielen Bad Vilbel.

Mitwirkende: Julia K. Braun (Schauspiel), Vassily Dück (Musik), Ulrich Cyran (Regie)

 

 

 

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Das Kabarett Allerhand präsentiert sein letztes fröhlich-freches Tatsachenprogramm über die Zeit nach den Wechseljahren. Es wird ein Abschied von der Bühne, die sich viele Jahre lang vor Pointen und Spitzfindigkeiten bog. Christina Ketzer und Carola von Klass stehen in ihrem einstündigen Programm nur noch einmal auf den weltbedeutenden Brettern.

Im Jahr 2011 feierten sie ihr kuenstlerhaus43-Debüt. Seitdem waren sie dort 15mal zu Gast.

In ihrer Abschiedsvorstellung geht um Vergangenes (früher war alles besser), Agentendienst im vorgreisen Zustand (nicht zu empfehlen), Verzweiflung am Laptop (wenn mal wieder nix klappt) oder Tod (spannendes Intermezzo). Fitness ist auch angesagt (ächz, stöhn, schnauf), und was macht ein Rap im Wartezimmer? Anschließend trifft man sich entspannt ohne Hitzewallungen zu einer gepflegten Spätlese an der Theke.

 

„Na dann: Prost!“, sagen Christina Ketzer und Carola von Klass und schauen nach vorne!

 

 

 

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Verrückt sein heißt ja nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert“.

Isa hat einen Knacks. Das ist der freundliche Ausdruck dafür, im Hirn nicht ganz gerade zu sein. Deshalb lebt sie hinter einer doppelt gesicherten Tür. Deshalb steht sie an einem Fenster aus Sicherheitsglas. Doch Isa haut ab. Da gibt es die Autobahn, das brüllende Monster aus Beton. Der ist kalt. Doch Schatten brennen sich auf ihm ein wie eine Tätowierung, von allen, die da gehen, die Isa begegnen: Fremde Fremde und Gestalten sonderbar seltsam.

Ein Road-Movie voller Poesie, mit so vielen Fragen zu Sinn und Suche, mal zum Lachen, mal zum Weinen. „Ich kann mich nicht erinnern. Es gibt ein Bild von mir, wo ich eine Schultüte habe, und die Schultüte ist gelb.“ Die Bilder verschwimmen wie die Gedanken verschwimmen schwimmen schwimmen fort.

 

„Herrndorfs Poesie ist pur und direkt, unendlich traurig und berückend schön“, schreibt die Frankfurter Rundschau. Bekannt wurde der Berliner Autor im Jahr 2010 durch seinen Bestsellerroman „Tschick“. Den Plot über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter verfilmte Regisseur Fatih Akin.

Herrndorfs Roman „Bilder deiner großen Liebe“ ist sozusagen ein Spin-Off, in dem er den Blick des Lesers auf die Figur „Isa“ lenkt. Der Text blieb ein Fragment. Drei Jahre später beging Wolfgang Herrndorf Suizid.

 

Der Wiesbadener Schauspieler und Regisseur Ulrich Cyran ist Dozent an der HfMDK Frankfurt a. M. und arbeitet für die Musical Arts Academy Mainz. Er inszeniert und spielt deutschlandweit an diversen Bühnen, für namhafte Open-Air-Festspiele und ist als Charakterdarsteller in zahlreichen TATORTEN zu sehen. Vor neun Jahren feierte die Presse seine „Tschick“-Inszenierung bei den Burgfestspielen Bad Vilbel.

Mitwirkende: Julia K. Braun (Schauspiel), Vassily Dück (Musik), Ulrich Cyran (Regie)

 

 

 

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